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Letzte Bearbeitung:
26.06.2008 |
Kochbuch der 40er Jahre
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Vielerlei Teige gibt es, Grundbestandteil ist fast bei
allen das Mehl. Im Allgemeinen wird Weizenmehl zum Backen verwendet; aber
auch aus Roggenmehl lässt sich Backwerk herstellen. Allerdings ist dann zu
beachten, dass Roggenmehl etwas reichlicher Treibmittel braucht als
Weizenmehl. Die feinen Stärkemehle von Mals, Kartoffeln, auch Weizenpuder
werden nie allein, sondern immer mit Weizenmehl gemischt, verbacken. Mehl
muss trocken sein und gut riechen. Vor dem Gebrauch wird es stets gesiebt,
denn dadurch wird das Gebäck locker. Als Flüssigkeit zu der Teigbereitung
wird Wasser, Milch (auch Sauer- oder Buttermilch), Molke, vereinzelt
Sahne, Bier oder Wein genommen. Auch Zugabe von Quark oder geriebenen
Kartoffeln sorgt für Feuchtigkeit im Teig. Der Zusatz von Eiern macht den
Teig mild. Feinkörniger Zucker lässt sich am leichtesten verarbeiten,
grobkörniger löst sich schwer auf.
Vielfältig sind auch die Gewürze, die an Backwerk
gegeben werden: Zucker, Salz, Anis, Koriander, Nüsse, Kerne von Aprikosen
und Pflaumen, süße und bittere Mandeln, Vanille oder Vanillinzucker, Zimt,
Nelken, Muskat, Kardamom, Pfeffer, Rosinen, Zitronat und Orangeat, klein
geschnittenes Backobst, geriebene Zitronenschale, verschiedene Aromen.
Treibmittel, die dem Teig zugesetzt werden, sind: Hefe,
Natron, Pottasche, Hirschhornsalz (Ammonium) oder Backpulver, das ein
Gemisch meist aus Natron, Weinsteinsäure und Mehl ist. Alle diese Zusätze
entwickeln im Teig Kohlensäure, die aufsteigt und dabei das Gebäck
lockert. Wird der Teig rechtzeitig in die richtige Backhitze gebracht,
dann wird er hochgetrieben, gelockert und schnittfest. Steht der fertige
Teig zu lange, so wird er bei Zusatz von Hefe großporig und schmeckt
säuerlich, bei Zusatz von Backpulver wird er oft schliffig. Auch Luft
treibt den Teig hoch. Durch Rühren und Schlagen, durch Unterziehen von
Eiweißschnee wird Luft in den Teig gebracht, die sich dann in der
Backhitze ausdehnt. Dampf, der sich in der Backhitze aus der Feuchtigkeit
des Teiges entwickelt, lockert das Gebäck ebenfalls mit. Stehen große
Gebäckstücke zu lange bei nicht ausreichender Hitze im Ofen, dann trocknen
sie aus und verfärben sich. Bei zu starker Backhitze bildet sich schnell
eine feste Kruste, das Gebäck geht nicht auf oder bekommt eine zerrissene
Oberfläche.
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Alle Zutaten und Geräte müssen vor Beginn der Teigbereitung griffbereit
zurechtgelegt werden. Die sauberen Backformen einfetten und mit gesiebten
Semmelbröseln, Mehl oder Grieß ausstreuen. Backbleche mit Butterpapier,
Speckschwarte oder Wachs abreiben. |
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Probe der Backhitze |
Ein Stück weißes Papier in die geheizte Backröhre
gelegt, färbt sich nach 10 Minuten bei schwacher Hitze hellgelb, bei
Mittelhitze hellbraun, bei starker Hitze mittelbraun. Wird das Papier
schwarzbraun, dann ist die Temperatur zu hoch. Bei zu starker Oberhitze
ein Blech über den Kuchen schieben oder das Gebäck mit einem gefetteten
Papier abdecken.
Die Formen dürfen nicht schief stehen, sonst läuft der
Teig oder der Belag herunter, oder die Formenkuchen werden schief. Hohes
Gebäck wird auf der untersten Schiene eingeschoben, anderes Backwerk in
die Mitte gesetzt. Kleingebäck kann auf der obersten Schiene in den Ofen
kommen. Kuchenformen, vor allem solche aus Glas oder Ton, auf den
Gitterrost stellen; ein Backblech würde zu viel Unterhitze wegnehmen. Die
Backzeiten beachten! Ist die richtige Backhitze vorhanden, dann erst kurz
vor ,dem Ende der Backzeit in den Ofen schauen; denn bei jedem Öffnen
kommt Kaltluft in die Röhre, und ist der Kuchen noch nicht fest genug,
fällt er zusammen. Außerdem dauert das Backen länger. Um festzustellen, ob
der Teig ausgebacken ist, wird ein Hölzchen hinein gestochen. Klebt beim
Herausziehen noch Teig daran, dann muss der Kuchen noch weiter backen.
Kommt ein in der Form gebackener Kuchen aus der Röhre, bleibt er vor dem
Stürzen kurze Zeit stehen. Flache Kuchen noch warm vom Blech herunter
schieben. Kleingebäck sofort vom Backblech nehmen und die Stücke flach
nebeneinander auf ein Brett oder Gitter legen, damit sie sich nicht
verziehen; dann ausgekühlt in Dosen aufbewahren.
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Flache Kuchen |
Auf ein Blech von 30X 45 cm durchschnittlich für einen
trockenen Kuchen 500 g, für einen Kuchen mit Belag 375 oder nur 250 g Mehl
rechnen.
Einfacher Hefeteig ist gute Unterlage für nasse Kuchen.
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Zur
Übersicht Backen |
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Hefeteig |
500 g Mehl, 80 g Zucker, Gewürz, Salz, 50 g Margarine,
20 g Hefe, ¼ l Milch
Teigbereitung: Mehl sieben, Zucker, 1 Prise Salz und
Gewürze (Zitronenschale oder 2 bittere Mandeln) darüber streuen, die
weiche Margarine in Flöckchen dazugeben. Die zerbröckelte Hefe in der
lauwarmen Milch verquirlen, nach und nach in das Mehl rühren, dabei
kräftig schlagen, zuletzt mit der Hand bearbeiten. In einer gut mit Mehl
ausgestäubten Schüssel 1 bis 2 Stunden gehen lassen, nochmals
durcharbeiten, ausrollen und auf das gefettete Blech legen. Gleichmäßig
andrücken und einige Mal mit der Gabel in die Fläche einstechen, damit
sich der Boden beim Backen nicht wölbt. 20 Minuten gehen lassen.
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Backpulverteig
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Teig von 500 g Mehl, 1 Prise Backpulver, 100 g
Margarine, 100 g Zucker, Salz, Gewürz, 1-2 Eier, ¼ l Milch (knapp)
Mehl und Backpulver zusammen sieben. Die Margarine
sahnig führen, Zucker, 1 Prise Salz, Gewürz (Zitronenschale oder bittere
Mandeln). und die gequirlten Eier nach und nach dazugeben, ebenso Milch
und Mehl. Zuletzt den Teig leicht zusammenkneten, auf das Blech legen,
gleichmäßig ausrollen und an den Rändern festdrücken. Die Teigplatte mit
einer Gabel einstechen. Für nasse Kuchen den Teig mit Milch oder
zerlassenem Fett streichen, auch mit Bröseln dicht bestreuen, damit der
Boden nicht durchweicht.
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Butterkuchen |
Teig von 500 g Mehl, 150 g Butter, 150 g Zucker, Zimt
Hefe- oder Backpulverteig bereiten. Mit den
Fingerspitzen kleine Vertiefungen auf die Teigplatte tupfen. Die
zerlassene Butter aufstreichen. Mit Zucker, gemischt mit 1 Prise Zimt,
bestreuen. Backzeit: 25 Minuten, Ofenhitze: stark.
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Streuselkuchen |
Teig von 50O g Mehl, 150 g Zucker, 250 g Mehl, .Zimt,
125 g Butter, Milch
Hefe- oder Backpulverteig bereiten. Streusel: 125 g
Zucker, Mehl und 1 Prise Zimt vermengen. Die Butter zugeben, zu einer
festen Masse verarbeiten und auf den mit Milch bestrichenen Teig bröckeln.
Die Butter kann auch erhitzt in das Mehl ge6eben werden. Diese Masse wird
trockener und krümelt leichter. Den gebackenen Kuchen mit dem restlichen
Zucker bestreuen. Backzeit: 30 Minuten. Ofenhitze: stark.
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Bienenstich |
Teig von 500 g Mehl, 150 g Margarine, 100 g Zucker, 100
g Honig, 150 g Nüsse
Hefe- oder Backpulverteig bereiten. Belag: Margarine,
Zucker und Honig aufwallen lassen, die grob gehackten Nüsse unterrühren
und die Masse auf den Kuchen streichen. Statt 150 g Margarine lassen sich
nur 100 g nehmen und 5 Esslöffel Sahne und 1 Esslöffel .Mehl unterrühren.
Anstelle der Nüsse können 75 g grob gewiegte Haferflocken verwendet
werden. Backzeit: 30 Minuten, Ofenhitze: stark.
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Mandelkuchen |
Teig von 500 g Mehl, 100 g Butter, 100 g Zucker, 1
Prise Vanillezucker, 125 g süße Mandeln, 20 g bittere Mandeln, 1-2 Eier
Hefe- oder Backpulverteig bereiten. Für den Belag die
Butter sahnig rühren, Zucker, Vanillezucker, Eigelb, 100 g süße und die
bitteren Mandeln, abgezogen und gerieben, zufügen. Den steifen Eischnee
unterziehen und die Masse auf die Teigplatte streichen. Die restlichen
Mandeln in Scheiben schneiden, auf den Kuchen streuen. Backzeit: 30
Minuten, Ofenhitze: stark.
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Quarkkuchen |
Teig von 375 g Mehl, 750 g Quark, 50 g Margarine, 100 g
Zucker, 1-2 Eier, 25 g Kartoffelmehl, 50 g Rosinen
Hefe- oder Backpulverteig auf dem Blech ausrollen, die
Ränder ringsum andrucken. Den Quark durch ein Sieb treiben. Die Margarine
sahnig rühren, nach und nach Zucker, die gequirlten Eier, das
Kartoffelmehl und den Quark zufügen. Zuletzt die verlesenen, gewaschenen
Rosinen, auch gehackte Mandeln untermengen. Den Belag auf der Teigplatte
verteilen und glatt streichen. Backzeit:. 40 Minuten, Ofenhitze: stark.
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Eierschecke |
Teig von 375 g Mehl, Quarkmasse von 500 g Quark,
Überzugmasse von 4-6 Eiern, 100 g Staubzucker, 50 g Puddingpulver, ⅛ l
Schlagsahne, 2-3 bitteren Mandeln
Hefe- oder Backpulverteig bereiten. Quarkmasse siehe
Quarkkuchen. Überzugmasse: Die Eiweiß steif schlagen, dabei den
Staubzucker zugeben. Das Puddingpulver (Mandel oder Vanille) darüber
sieben. Das gequirlte Eigelb, die steif geschlagene Sahne und die
geriebenen bitteren Mandeln oder Obstkerne unterheben. Den auf dem Blech
ausgerollten Teig mit der Quarkmasse bestreichen, dann mit der Eierschecke
überziehen. Backzeit: 40 Minuten. Ofenhitze: stark.
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Mohnkuchen |
Teig von 375 g Mehl, 500 g Mohn, 50 g Grieß, 200 g
Zucker, Zimt, Salz, 50 g Nüsse, ⅜ l Milch
Hefe- oder Backpulverteig herstellen. Den gemahlenen
Mohn mit Grieß, 150 g Zucker, Gewürz und den grob gehackten Nüssen
vermengen, mit der kochenden Milch brühen. Zu trockener Masse noch etwas
Milch oder gequirltes Ei zusetzen. Sehr gut schmeckt es, wenn dem Belag
250 g in kleine Würfel geschnittene Äpfel oder 50 g Rosinen untergemengt
werden. Den Teig auf dem gefetteten Backblech ausrollen. Die Mohnmasse auf
die Teigplatte streichen. Backzeit: etwa 40 Minuten, Ofenhitze : stark.
Zuletzt den restlichen Zucker aufstreuen oder mit Glasur bestreichen.
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Apfelkuchen |
Teig von 250 g Mehl, 1 kg Äpfel, 50 g Butter, 100 g
Zucker
Hefe- oder Backpulverteig bereiten und in eine
Springform drücken. Apfel in regelmäßige Spalten schneiden, das Kernhaus
sauber entfernen. Die Apfelstücke sorgfältig auflegen, mit Butter
bestreichen und den Kuchen mit Papier bedeckt backen. Dadurch bleiben die
Äpfel hell und werden besonders saftig. Noch heiß mit zerlassener Butter
beträufeln und mit Zucker bestreuen. Harte Äpfel nach dem Schälen
schnitzeln, mit Zucker und etwas Rum vermischen und unter Zugabe von
Butter kurz dünsten. Backzeit: 40 Minuten, Ofenhitze: stark.
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Apfelkuchen mit Decke oder Gitter |
Teig von 300 g Mehl. Geschnitzelte, gedünstete Äpfel
oder Apfelmus mit 50 g Puddingpulver verrühren. Den größeren Teil des
Teiges in eine Springform drücken. Die Apfelmasse auf dem Teig verteilen,
mit dünner Teigplatte bedecken oder mit Streifen gitterförmig belegen und
backen. Decke oder Gitter glasieren.
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Aprikosenkuchen |
Teig von 250 g Mehl, 1 kg Aprikosen, Butter, ½ l Milch,
100 g Zucker, 1 Prise Puddingpulver, 1 Ei
Backpulverteig bereiten, eine Springform damit
auslegen. Die halbierten Aprikosen mit der Schnittfläche auf den mit
zerlassener Butter bestrichenen Teig legen.
Krem: Aus Milch, 50 g Zucker und dem Puddingpulver
(Vanille) einen Pudding kochen. Das Ei mit dem restlichen Zucker schaumig
rühren und löffelweise die Puddingmasse zugeben. Die gut geschlagene Krem
über die Aprikosen streichen. Backzeit: 40 Minuten, Ofenhitze: stark.
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Kirschkuchen |
Teig von 375 g Mehl, 500 g Quark, 200 g Zucker, 50 g
Puddingpulver, 1 kg Kirschen, 50 g Butter, 2 Eier, 100 g Mehl, ¼ l Milch
Backpulver- oder Hefeteig bereiten. Quarkmasse: Den
Quark durch ein Sieb streichen, mit 100 g Zucker und Puddingpulver
verrühren (auch Grieß kann verwendet werden). Den dünn ausgerollten Teig
mit der Quarkmasse bestreichen und mit den entsteinten Kirschen belegen.
Guss: Butter sahnig rühren, 10Og Zucker und die Eier zugeben, Mehl und
Milch unterrühren. Den Guss über den Kuchen ziehen. Andere Zubereitung von
Guss: Die Milch mit Butter und 50 g Zucker aufkochen, das kalt angequirlte
Mehl zufügen und nochmals aufkochen. Etwas abkühlen lassen, das Eigelb
unterrühren, den steifen Eischnee unterheben. Den Guss auf den Kuchen
streichen und mit dem Rest Zucker bestreuen. Backzeit: 40 Minuten,
Ofenhitze: stark.
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Heidelbeerkuchen |
Teig von 375 g Mehl, 20 g Butter, 50 g Semmelbrösel, 1
kg Heidelbeeren, 150 g Zucker
Backpulver- oder Hefeteig bereiten. Den dünn
ausgerollten Teig mit zerlassener Butter streichen, mit Semmel- oder
Zwiebackbröseln bestreuen. Die gewaschenen und sehr gut abgetropften
Beeren auf dem Kuchen verteilen. Erst nach dem Backen zuckern. Sind die
Beeren sehr sauer und nicht vollreif, dann die Brösel mit 50 g Zucker
mischen und 50 g Zucker vor dem Backen aufstreuen. Mit dem Rest dann den
fertigen Kuchen zuckern. Soll der Kuchen noch mit Streuseln belegt werden,
so genügt es, 300 g (75 g Butter, 75 g Zucker, 150 g Mehl) aufzustreuen.
Backzeit: 30 Minuten, Ofenhitze: stark.
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Himbeerkuchen |
Wie Heidelbeerkuchen mit 750 g Früchten bereiten.
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Pflaumenkuchen |
Teig von 375 g Mehl, 1 kg Pflaumen, 50 g Butter, 100 g
Zucker
Backpulver- oder Hefeteig bereiten. Die Pflaumen
entkernen. Wird Jede Hälfte noch einmal ein- gekerbt, dann lassen sich die
Pflaumen leichter auflegen. Die Früchte schuppenförmig auf dem mit Butter
oder Milch gestrichenen Teig anordnen, mit der Hälfte des Zuckers
bestreuen, nach dem Backen noch heiß mit Butter beträufeln und mit dem
restlichen Zucker bestreuen oder vor dem Backen mit Streuseln belegen..
Backzeit: 30 Minuten, Ofenhitze: stark.
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Kartoffelkuchen |
250 g Mehl,15 g Hefe, ⅛ l Milch, 250 g gekochte
Kartoffeln, 80 g Butter, 100 g Zucker, Salz, Zimt
Das Mehl in eine Schüssel sieben. In der Mitte eine
Vertiefung machen, die Hefe hinein krümeln, die lauwarme Milch zugießen
und mit einem Teil Mehl zu einem Brei verrühren. Die Kartoffeln reiben,
auf den Mehlrand streuen, 40 g Butter darauf verteilen, 50 g Zucker und 1
Prise Salz, nach Möglichkeit auch geriebene Zitronenschale darüber
streuen. Ist das Hefestück aufgegangen, einen geschmeidigen Teig kneten,
auf ein gefettetes Blech rollen, Vierecke abrädeln. Nach 30 Minuten Gehen
backen. Backzeit: 30 Minuten, Ofenhitze: mittel.
Den noch heißen Kuchen mit Butter streichen und mit
Zimtzucker bestreuen.
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Speckkuchen |
250g Mehl, 15 g Hefe, ⅛ l Milch, Salz, 50 g Butter,
100 g Rauchspeck, 250 g Zwiebeln, 2 Eier, ⅛ l Sauermilch
Aus Mehl, Hefe, Milch, 1 Prise Salz und 25 g Butter
einen Hefeteig bereiten, 1 Stunde gehen lassen, zusammenstoßen und auf
gefettetem Blech ausrollen. In 25 g Butter Rauchspeck und Zwiebeln, beide
in Würfelchen geschnitten, glasig werden lassen. Eier und Sauermilch
verquirlen, mit Speck und Zwiebeln mischen, mit Salz abschmecken. Die
Masse auf den Teig streichen und backen. Backzeit: etwa 40 Minuten,
Ofenhitze: mittel.
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Geformtes Gebäck |
Groß ist die Zahl der Gebäckstücke, die vor dem Backen
geformt werden. Es geschieht mit der Hand, z. B. bei Rollen, Zöpfen,
Kränzen, Brezeln, Schnecken u. a. aus Backpulver-, Hefe-, Plunder- und
Blätterteig, mit Ausstechformen bei Kleingebäck aller Art oder auch mit
der Teigspritze.
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Übersicht Backen |
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Butterzopf aus Hefeteig |
500 g Mehl, 60 g Zucker, 5 g Mandeln, Salz, 200 g
Butter, 1 EL. Rum, 35 g Hefe, ¼ l Milch, 1 Eigelb
Auf das gesiebte Mehl den Zucker und die geriebenen
bitteren Mandeln oder Aprikosenkerne sowie etwas Salz streuen. Die Butter
mit dem Rum verrühren und löffelweise auf dem Mehl verteilen. Die
zerbröckelte Hefe in der lauwarmen Milch verquirlen, von der Mehlmitte aus
einrühren. Den Teig recht tüchtig schlagen, damit er mürbe wird, und 1
Stunde gehen lassen. Vor dem Formen noch einmal gut durcharbeiten und in 3
ungleiche Stücke teilen: Einen großen vierteiligen, einen kleinen
dreiteiligen .Zopf flechten und eine Rolle aus zwei Teilen drehen. Diese
Stücke aufeinander legen. ½ Stunde gehen lassen. Mit Eigelb bestreichen.
Backzeit: etwa 50 Minuten, Ofenhitze: mittel.
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Rosinenbrötchen |
Hefeteig wie bei Butterzopf bereiten. Es genügt, wenn
zu Rosinenbrötchen 50 bis 100 g Margarine an den Teig gegeben werden. 100
g gewaschene, abgetrocknete Rosinen unter den Teig kneten. Diesen in 12
bis 15 gleiche Stücke teilen, Brötchen formen, auf gefettetem Blech 30
Minuten gehen lassen, in den heißen Ofen setzen. Nach 15 Minuten mit
Zuckerwasser streichen. Backzeit: 20 Minuten, Ofenhitze: mittel.
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Zwieback |
Den Butterzopfteig in 3 Rollen formen, auf dem
gefetteten Blech 20 bis 30 Minuten gehen lassen. Backzeit: 20 Minuten,
Ofenhitze: mittel. Das Gebäck altbacken in 1 cm dicke Scheiben schneiden
und rösten.
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Gefüllter Zopf |
Hefeteig,125 g Marmelade, 50 g Staubzucker
Hefeteig wie zu Butterzopf, jedoch nur mit 50 bis 100 g
Butter bereiten. Wenn nötig ein wenig mehr Milch zufügen. Den Teig nach
dem Gehen in 3 gleiche Stücke teilen, etwa 40 cm lange Rollen formen, mit
dem Rollholz gleichmäßig breit drücken. Jeden der Streifen in der Mitte
längs mit Marmelade bestreichen und die Ränder darüber klappen. Die 3
Streifen zu einem Zopf flechten und auf ein gefettetes Blech legen. Anfang
und Ende gut zusammendrücken. Den Zopf nochmals gehen lassen und dann
backen. Backzeit: 40 Minuten, Ofenhitze: mittel. Mit dem Staubzucker dick
besieben oder Glasur anrühren und aufstreichen.
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Gefüllter Kranz |
Wie gefüllten Zopf bereiten. Die Streifen etwas länger
rollen, flechten, auf dem Blech zum Kranz legen. Statt Hefeteig auch
Plunderteig, oder Backpulverteig, verwenden. Der glasierte Kranz kann mit
grob gehackten Mandeln bestreut werden.
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Würstchen im Schlafrock |
500 g Mehl, Salz, 50 g Margarine, ¼ l Milch, 25 g Hefe,
250 g Hackepeter
Das Mehl sieben, Salz darüber streuen. Die weiche
Margarine auf dem Mehl verteilen. Milch und Hefe verquirlen, nach und nach
zu dem Mehl rühren, den Teig tüchtig durcharbeiten und 1 Stunde stehen
lassen, dann zusammenstoßen. 12 Quadrate, 10 cm groß, schneiden. Das
Fleisch in 12 Portionen teilen, die Quadrate damit belegen,
zusammenrollen, 30 Minuten gehen lassen, goldbraun backen. Kurz bevor die
Würstchen aus dem Ofen genommen werden, mit Salzwasser streichen.
Backzeit: etwa 30 Minuten, Ofenhitze: mittel. Anstelle von Hackepeter kann
in Würfel geschnittener Rauchspeck, fetter Schinken oder Schweizerkäse
verwendet werden.
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Stollen |
Der richtige Stollenteig muss fest und darf nur knapp
aufgegangen sein, da er sonst nicht die Form behält. Soll der Stollen
zuhause gebacken werden, ist es am besten, nur von 1 kg Mehl Teig
zubereiten, weil ja im Haushalt immer nur 1 Stollen in der Röhre Platz
hat. Für alle Stollen zu beachten: Die Flüssigkeitsmenge muss der
Quellfähigkeit des Mehles angepasst werden.
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Übersicht Backen |
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Zutatenmengen |
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Butterstollen |
Rosinenstollen |
Mandelstollen |
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1 kg Mehl |
1 kg Mehl |
1 kg Mehl |
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75 g Hefe |
65 g Hefe |
65 g Hefe |
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¼ I Milch |
⅜ I Milch |
⅜ I Milch |
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400 g Butter |
300 g Butter |
300 g Butter |
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125 g Zucker |
125 g Zucker |
150 g Zucker |
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Salz |
Salz |
Salz |
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Zitronenschale |
Zitronenschale |
Zitronenschale |
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2 Pr. Zimt |
750 g Rosinen |
250 g Mandeln (süß) |
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1 Pr. Nelken |
125 g Zitronat |
30 g Mandeln (bitter) |
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1 Pr. Ingwer |
30 g Mandeln (bitter) |
1 Prise Zimt |
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Zu Butterstollen lässt sich anstelle von Zimt, Nelken
und Ingwer auch Koriander, statt Butter auch Margarine oder Butterschmalz
verwenden. Zu Rosinenstollen werden entweder nur Sultaninen oder halb
Sultaninen halb Korinthen genommen. Bei getrockneten Kerntrauben die Kerne
mit spitzem Messer entfernen. Anstelle der Rosinen auch kleinwürfelig
geschnittenes Backobst in den Teig geben. Statt Butter lässt sich
Margarine oder Talg und Öl verwenden.
Teigbereitung: Das schon am Tage vor dem Backen
warm gestellte Mehl in eine Schüssel sieben, In die Mitte eine Vertiefung
machen. Die Hefe mit 1 Esslöffel Zucker in der warmen Milch verquirlen, in
der Vertiefung mit etwas Mehl zu einem dicken Brei verrühren, mit Mehl
zudecken und gehen lassen. Die weiche Butter verrühren. Alle Gewürze und
den Zucker ringsum auf das Mehl streuen. Ist das Hefestück gut gegangen,
dann mit allen Zutaten einen glatten Teig herstellen und sehr gründlich
durcharbeiten. ½ bis 1 Stunde, nicht zu warm gestellt, gehen lassen,
zusammenstoßen, den Stollen formen, nochmals kurz gehen lassen und dann
backen.
Aufarbeitung: Zwei Arten des Aufarbeitens von
Stollen gibt es: Das Schneiden und das Aufschlagen. Für den geschnittenen
Stollen ein langes Brot formen und längs mit scharfem Messer 1 cm tief
einschneiden. Für den aufgeschlagenen Stollen wird ebenfans ein Brot
geformt, dann aber mit der Kante der Hand, etwas seitlich eine lange,
breite Rinne eingedrückt und die eine Längsseite aufgeschlagen. Den
aufgearbeiteten Stollen nur kurze Zeit (etwa ¼ Stunde) gehen lassen und
dann backen.
Backzeit: 60 bis g0 Minuten, Ofenhitze: mittel.
Fertigstellung: Den heißen Stollen mit zerlassener
Butter streichen und mit Zucker bestreuen. Soll die Zuckerkruste besonders
dick sein, dann muss der Stollen vor allem in der Schnittrinne oder in der
Aufschlagfalte mit Butter beträufelt und noch einmal gezuckert werden. Die
ausgekühlten Stollen mit Pergamentpapier oder einem Leinentuch einschlagen
und kühl gestellt mindestens 1 Woche ablagern lassen.
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Nuss-Stollen |
Wie Mandelstollen bereiten. Anstelle der süßen Mandeln 200 g Nüsse,
anstelle der bitteren Mandeln 15 g Obstkerne nehmen. |
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Saftiger Walnussstollen
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Zutaten für 24 Stücke: 500 g Mehl, 125 mI Milch, ½ Würfel Hefe,
150 g Zucker, 2 Pck. Vanillinzucker, Salz, 275 g Butter, 200 g
Walnusskerne, 100 g Rosinen, ½ Pck. abger. Orangenschale, 4-5 EL. Rum, 50
g Puderzucker
Mehl in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Vertiefung drücken.
Milch lauwarm erhitzen. Hefe und I TL Zucker darin auflösen. Milchmischung
in die Mulde gießen und mit etwas Mehl verrühren. Zugedeckt an einem
warmen Ort ca. 20 Min. gehen lassen. 100 g Zucker. Vanillinzucker. Salz
sowie 200 g weiche Butter zufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten.
Ca. 45 Min. gehen lassen. Die Walnüsse hacken. Mit Rosinen. dem restlichen
Zucker. Orangenschale sowie Rum in einem elektrischen Zerkleinerer zu
einer geschmeidigen Paste pürieren. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Teig
durchkneten und zu einem 3--4 cm dicken Oval ausrollen. Walnussmasse in
der Mitte darauf verteilen. 2/3 des Teigs längs überschlagen. festdrücken
und 10 Min. gehen lassen. Anschließend den Stollen ca. 60 Min. backen.
Übrige Butter zerlassen. Den heißen Stollen mehrmals einstechen. Mit der
Butter bepinseln und dick mit Puderzucker bestäuben.
Zubereitung: ca. 30 Minuten Ruhen: ca. 75 Minuten Backen: ca. 60
Minuten
Tipp:
Besonders saftig wird der Stollen. Wenn Sie ihn in Alufolie wickeln und
mind. 1 Woche durchziehen lassen.
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Mohnrolle |
Hefeteig, 500 g Mohn, 50 g Grieß, 200 g Zucker, 50 g
Nüsse, Salz, ⅜ l Milch
Hefeteig von 500 g Mehl, siehe Butterzopf. Die
Mohnrolle auf dem Blech oder in einer Kasten- oder Rehrückenform backen.
Den gut aufgegangenen Hefeteig reichlich so lang wie die Form und, etwa 40
cm breit ausrollen, mit der Mohnfülle bestreichen, zusammenrollen und so
legen, dass die Schlussseite unten ist.
Zubereitung der Fülle: Den gemahlenen Mohn mit Grieß,
Zucker, gehackten Nüssen und 1 Prise Salz vermengen, mit der kochenden
Milch brühen. Zu trockener Masse noch etwas Milch oder 1 Ei zusetzen.
Backzeit: etwa 60 Minuten, Ofenhitze: mittel.
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Mohnstriezel |
Zutaten wie zu Butterzopf, aber nur 50 g Butter,
außerdem 150 g gemahlenen Mohn, der mit dem Mehl vermischt wird,
verwenden. Den Teig zu langem Brot formen und wie den Butterzopf Weiter
behandeln.
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Plundergebäck |
600 g Mehl, 50 g Zucker, Salz, 1 Teel. Vanillezucker,
50 g Margarine, 1 Ei, ⅛ l Milch, 50 g Hefe, 100 g Butter
500 g Mehl sieben und Zucker, Salz, Vanillezucker
drüberstreuen. Die weiche Margarine in Flöckchen darauf verteilen. Ei,
Milch und Hefe verquirlen. Nach und nach mit den anderen Zutaten zu einem
festen Hefeteig verkneten. Die Butter mit dem restlichen Mehl vermengen
und Zu einer Platte formen. Mit dem Teig kalt stellen, damit beide bei der
Verarbeitung die gleiche Temperatur haben. Nach 1 bis 2 Stunden den Teig
zusammenstoßen und nochmals kalt stellen. Dann ausrollen, auf die Mitte
die feste Butterplatte legen, die Teigränder darüber schlagen, das
Teigstück zu doppelter Größe ausrollen und dreiteilig zusammenschlagen.
Diesen Arbeitsgang wiederholen. Brezeln, Kränzchen, Taschen, Hörnchen oder
Schnecken formen. Die glatten Stellen mit gequirltem Eigelb streichen,
aber nicht die Schnittseiten, da sonst das Gebäck nicht blätterig wird.
Die Plunderstücke können auch gefüllt werden. Als Füllung sind Marmelade,
Quark, Apfelmus oder Vanilleflammeri geeignet. Den ausgerollten Teig
zerschneiden, mit Füllung belegen und die Gebäckstücke formen. Backzeit:
20 bis 30 Minuten, Ofenhitze: mittel. Noch heiß mit Himbeer- oder
Aprikosenmarmelade bestreichen und mit Zuckerguss überziehen.
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Apfel im Schlafrock |
Plunderteig ausrollen, etwa 16 cm große Quadrate
abrädeln und in die Mitte geschälte Äpfel setzen, deren Kernhaus
ausgebohrt ist. Die Höhlung mit Marmelade oder gewaschenen Rosinen füllen.
Die 4 Ecken nach oben klappen, mit einer Mandel feststecken. Die
Teigflächen (nicht die Ränder!) mit Eigelb streichen. Goldbraun backen.
Backzeit: etwa 25 Minuten, Ofenhitze: mittel.
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Apfeltaschen |
Teigquadrate, wie bei Apfel im Schlafrock, mit
folgender Apfelmasse füllen: 50o g geschälte Äpfel schnitzeln, mit 50 g
Zucker, 50 g Rosinen, Mandelstiften und 2 Esslöffel Weinbrand mischen. Die
Quadrate damit belegen und zusammenklappen, die Ränder festdrücken. Die
Taschen mit Eigelb streichen und goldbraun backen. Backzeit: etwa 25
Minuten, Ofenhitze: mittel.
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Schweinsohren |
Plunder- oder auch Quarkblätterteig zu einem 30 cm
breiten, knapp ½ cm dicken Streifen ausrollen. Auf ein zweites Brett
grobkörnigen Zucker streuen, die Teigplatte darauf legen. Die Oberfläche
mit Zucker bestreuen und mit dem Ronholz eindrücken. Die Teigplatte von
beiden Längsseiten her zusammenrollen. Mit scharfem Messer in knapp 1 cm
dicke Scheiben teilen, auf ein mit Zucker bestreutes Blech legen. Nach 5
bis 8 Minuten Backzeit die Schweinsohren mit eingefettetem Messer wenden
und auf der andern Seite auch bräunlich backen lassen. Backzeit: 10 bis 15
Minuten, Ofenhitze: stark.
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Rosenkuchen |
Einen Plunderteig oder einen Hefeteig wie zu Butterzopf
bereiten. Zu rechteckiger Teigplatte ausrollen und 8 gleichmäßige, 4 cm
breite Streifen abrädeln, mit Marmelade bestreichen und locker
zusammenrollen. Aufrecht in eine gut gefettete, am Boden mit Mehl
bestäubte Springform setzen. Backzeit: 40 Minuten, Ofenhitze: mittel.
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Kleingebäck aus Quarkblätterteig |
Dieses Gebäck wird salzig als Zuspeise zu Brühen oder
zu Frikassee hergestellt. Süß ohne Kümmel, mit 50 g Zucker) wird es wie
Plunderteig zu Kränzchen usw. geformt.
250 g Mehl, ¼ P. Backpulver, 250 g Quark, 150 g
Margarine, Salz, Eigelb, Kümmel
Mehl und Backpulver mischen, auf ein Backbrett sieben,
eine Vertiefung eindrücken. Den trockenen Quark durch ein Sieb streichen,
mit der in Stückchen geschnittenen Margarine und ½ Teelöffel Salz in die
Vertiefung geben, mit Mehl bedecken und rasch mit beiden Händen zu einem
glatten Teig verarbeiten, der am besten über Nacht kalt gestellt wird. Auf
leicht bemehltem Brett den Teig zu einer rechteckigen Platte ausrollen,
3teilig zusammenschlagen, wieder ausrollen und zusammenschlagen. Und
dasselbe noch einmal wiederholen. Einige Stunden kalt stellen. Dann den
Teig ausrollen, verschieden geformte Teigstücke abschneiden oder
ausstechen (Stangen, Ringe, Ecken, Halbmonde), auf der Oberfläche mit
Eigelb bestreichen und mit Kümmel, grobem Salz oder mit Zucker bestreuen.
Backzeit: etwa 20 Minuten, Ofenhitze: stark. Werden gleiche Mengen Mehl,
Quark und Margarine verwendet, dann braucht kein Backpulver zugefügt zu
werden.
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Plätzchen aus Mürbeteig |
250 g Mehl, 125 g Margarine, 60 g Zucker, 1 Prise
Vanillezucker, 1 Ei
Das Mehl auf ein Brett sieben, die Margarine in
Flöckchen drauflegen, den Zucker darüber streuen, ebenso das Gewürz. Eine
Vertiefung ein- drücken, das gequirlte Ei hineingießen. Alle Zu- taten mit
einem Messer durcheinander hacken, zuletzt mit der Hand rasch kneten und
den Teig kalt stellen. Auf bemehltem Brett dünn ausrollen, ausstechen und
auf leicht gefettetem Blech backen. Backzeit: 10 bis 12 Minuten, Ofenhitze
stark.
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Plätzchen aus Backpulverteig |
250 g Mehl, ½ P, Backpulver, 50 g Butter, 100 g Zucker,
Salz, 1 Ei, 4 EL. Milch
Mehl und Backpulver zusammen durchsieben. Die Butter
(auch Margarine oder Fett) sahnig rühren, abwechselnd Zucker, Salz, Ei und
Milch zufügen. Zuletzt den Teig mit der Hand kneten. Als Gewürz kann
Vanillezucker oder abgeriebene Zitronenschale zugesetzt werden. Den Teig
etwa 3 mm stark ausrollen, in Stücke schneiden oder rädeln oder mit Formen
ausstechen und auf gefettetem Blech backen. Backzeit: 10 Minuten,
Ofenhitze: stark.
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Terrassen, Ringplätzchen |
Aus Mürbe- oder Backpulverteig bereiten. Je 3
verschieden große Plätzchen gleicher Form ausstechen und backen. Die
Unterseite der mittelgroßen Plätzchen mit Marmelade bestreichen, auf die
großen setzen, die kleinen ebenfalls auf der Unterseite mit Marmelade
bestreichen und auf die mittleren setzen. Diese Terrassen mit Staubzucker
besieben. Für Ringplätzchen runde Teigscheiben ausstechen. Bei der Hälfte
der Scheiben die Mitte ausstechen, so dass Ringe entstehen. Nach dem
Backen die Unterseite der Scheiben mit Marmelade oder zerlaufener
Schokolade oder Butterkrem bestreichen, die Ringe mit der Unterseite
darauf drücken, mit Staubzucker bestreuen oder glasieren.
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Zuckerherzen, Mohnplätzchen |
Backpulverteig ausrollen, Herzen oder Plätzchen
ausstechen, mit Eigelb streichen, in groben Zucker oder Mohn drücken,
backen.
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Zimtsterne |
Mürbe- oder Backpulverteig mit ½ Teelöffel Zimt und 2
geriebenen bitteren Mandeln würzen, ausrollen, Sterne ausstechen. Vor dem
Backen mit Eigelb bestreichen oder nach dem Backen glasieren.
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Bunte Taler |
Backpulver- oder Mürbeteig ausrollen, runde Plätzchen
ausstechen, backen, mit Zuckerguss bestreichen, mit buntem Streuzucker
verzieren.
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Schokoladenbrezeln |
Einem Mürbeteig 20 g Kakao und 1 Esslöffel Milch oder
Kaffee zufügen. Kleine Brezeln formen, vor dem Backen mit Zuckerwasser
streichen, damit sie Glanz bekommen.
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Makronenplätzchen |
Mürbeteig dünn ausrollen, kleine Rechtecke schneiden
oder Plätzchen ausstechen, mit Makronenmasse bestreichen. Dazu 1 Eiweiß
mit 60g Zucker verrühren, 60 g geriebene Mandeln oder Nüsse zufügen, die
Masse, die noch mit 1 Prise Zimt gewürzt werden kann, auf die Plätzchen
streichen und bei Mittelhitzegoldgelb backen.
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Mandelkringel, Nusseckchen |
Mürbeteig ausrollen, Kringel ausstechen oder
gleichmäßige Streifen schneiden und in Eckchen teilen. Mit Eigelb
streichen und in dünne Scheibchen geschnittene Mandeln oder Nüsse auflegen
und backen.
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Biskuitplätzchen |
3 Eier, 100 g Zucker, Salz, 1 Zitronenschale, 80 g
Weizenmehl, 20 g Kartoffelmehl
Eigelb, Zucker, Salz, geriebene Zitronenschale mit dem
Schneebesen schaumig rühren, bis die Masse kremartig wird. Eiweiß zu
steifem Schnee schlagen, auf die Eigelbmasse geben, das Mehl darüber
sieben und alles untereinander heben. Das gefettete Backblech mit Mehl
bestäuben. Mit 2 Teelöffeln die Masse in 2 cm Abstand auf das Blech geben
und die Plätzchen goldgelb backen. Backzeit: 12 bis 15 Minuten, Ofenhitze:
mittel.
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Löffelbiskuit |
Dem Biskuitteig nur 75 g Zucker und dem Mehl 1
gestrichenen Teelöffel Backpulver zufügen. Die Masse in einen Spritzbeutel
füllen, mit weiter Tülle gleich große Achten auf das gefettete und mit
Mehl bestäubte Backblech spritzen. Backzeit: 15 Minuten, Ofenhitze:
mittel. Fehlt der Spritzbeutel, jeweils 2 Häufchen aneinandersetzen.
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Sandgebäck |
150 g .Butter, 100 g Staubzucker, 5 g Vanillezucker,
Salz, 2 Eiweiß, 3 EL. Milch, 250 g Mehl
Butter, Zucker und Salz sahnig rühren. Das Eiweiß mit
der Milch verquirlen. Abwechselnd Mehl und Flüssigkeit zu der Butter
geben, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Mit der Teigspritze
Sterne, Ringe, Muscheln und S formen und backen. Backzeit: 10 bis 15
Minuten, Ofenhitze: mittel.
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Mandelschnittchen |
125 g Butter, 60 g Zucker, Salz, 2 Eier, 250 g Mehl, 8
g Backpulver, 30 g Mandeln
Zu der sahnig gerührten Butter nach und nach den
Zucker, Salz, 1 Ei und 1 Eiweiß zufügen, ebenso das mit dem Backpulver
durchgesiebte Mehl. Wenn sich der Teig nicht mehr rühren lässt, mit
leichter Hand kneten, auf bemehltem Brett knapp 1 cm dick ausrollen, in 2
cm breite, 5 cm lange Streifen schneiden, mit Eigelb bestreichen und mit
den abgezogenen, grob gehackten Mandeln bestreuen. Backzeit: etwa 15
Minuten, Ofenhitze: mittel.
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Anisplätzchen |
125 g Zucker, 2 Eier, 125 g Mehl, Anis, Salz
Den Zucker mit den Eiern auf einem Topf mit warmem
Wasser rühren bis der Zucker fast gelöst ist. Dann herunternehmen und
weiterrühren, bis die Masse wieder ausgekühlt ist. Das Mehl und je 1 Prise
Anis und Salz zufügen. Kleine Kugeln formen, auf ein gefettetes Blech
setzen und 4 bis 8 Stunden stehen lassen, dann backen. Backzeit: etwa 15
Minuten, Ofenhitze: schwach.
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Mandelbogen |
125 g Mandeln, 4 Eiweiß, 125 g Zucker, 60 g Mehl
Die Mandeln abziehen und in dünne Blättchen schneiden.
Eiweiß steif schlagen, Mandeln und Zucker darüber streuen, das Mehl dazu
sieben, alles unter einander heben. Den Teig auf ein gefettetes, mit Mehl
bestäubtes Blech streichen und backen. Backzeit: etwa 15 Minuten,
Ofenhitze: schwach. Sobald der Teig aus dem Ofen kommt, auf dem Blech
zerschneiden und auf einem Rollholz die Bogen formen.
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Haferflocken-Makronen |
250 g Haferflocken, 100 g Butter, 60 g Zucker, 75 g
Mehl, ½ P. Backpulver, 1 Prise, Vanillezucker, 2 Eier
Die Haferflocken sieben, damit das Mehl abfällt. In der
Butter die Flocken anbraten, mit dem Zucker bestreuen und rühren, bis der
Zucker geschmolzen ist. Mehl und Backpulver sieben und mit dem
Vanillezucker über die Flocken streuen. Die gequirlten Eier zugießen. Alle
Zutaten vermengen. Den Teig teelöffelweise auf das gefettete Backblech
verteilen, goldbraun backen. Backzeit: je nach Größe 10 bis 15 Minuten,
Ofenhitze: mittel.
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Windbeutel |
60 g Margarine, ⅛ l Milch, Salz, 125 g Mehl, 3 Eier
Margarine, Milch und 1 Prise Salz aufkochen, das Mehl
in die Flüssigkeit schütten und so lange rühren, bis alle Klümpchen
zerteilt sind und sich ein dicker Kloß vom Boden abbackt. Die verquirlten
Eier nach und nach unter den Teig arbeiten und rühren, bis er ganz
geschmeidig ist. Die Masse mit dem Spritzbeutel auf gefettetes, mit Mehl
bestäubtes Blech spritzen oder mit einem Esslöffel Teig abstechen und mit
einem zweiten den Teig auf das Blech schieben. Backzeit: etwa 20 Minuten,
Ofenhitze: stark. Während der Backzeit nicht in die Röhre schauen, denn
der Teig fällt leicht zusammen.
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Backpulver-Napfkuchen |
150 g Margarine, 150 g Zucker, 2 Eier, ¾ P. Backpulver,
375 g Mehl, ⅛ l Milch, Zitronenschale, Salz, 100 g Rosinen
Die Margarine schaumig rühren, Zucker und Ei
abwechselnd zufügen, dann nach und nach das mit. dem Backpulver zusammen
gesiebte Mehl, Milch und Gewürz. Zuletzt die gewaschenen und
abgetrockneten Rosinen unter den Teig heben, in gut gebutterte, mit
Bröseln ausgestreute Form füllen und sofort backen. Anstelle Rosinen
können je 50 g Zitronat und Mandeln, grob gehackt, an den Teig gegeben
werden. Backzeit: 60 Minuten, Ofenhitze: mittel.
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Marmorkuchen |
Den Napfkuchen-Backpulverteig in gleiche Hälften
teilen. Die eine helllassen, der anderen 2 Esslöffel Kakao, 2 Esslöffel
Milch und 2 Esslöffel Zucker zusetzen. Diesen Teig so lange bearbeiten,
bis er durch den Kakao gleichmäßig gefärbt ist. Dann abwechselnd mit dem
hellen Teig in die vorbereitete Form füllen .und sofort backen. Soll der
Marmorkuchen aus Hefeteig gebacken werden, 2 Teige bereiten: einen weißen
und einen braunen. Bei dem braunen 1 g Mehl und Kakao zusammen sieben,
weil ein fertiger Hefeteig den Kakao nicht mehr aufnimmt. Eine andere
Möglichkeit, den Teig zu färben, ist die Zugabe von 3 bis 4 Esslöffel
Marmelade und 2 Esslöffel gemahlenen Nüssen.
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Tassenkuchen |
1 - 2 Eier, Salz, 1 Tel. Zucker, 1 Prise Vanillezucker,
½ Tel. Butter, 1 Tel. Grieß, ½ Tel. Stärkemehl, 1 Tel. Milch, 1 Tel. Mehl,
.1 P. Backpulver
Eier, 1 Prise Salz, Zucker, Vanillezucker, die
zerlassene, aber nicht heiße Butter schaumig schlagen. Nach und nach
Grieß, Stärkemehl, Milch, das mit dem Backpulver gesiebte Mehl zufügen.
Mit geriebener Zitronenschale oder Aroma würzen. Den Teig tüchtig
durcharbeiten. In eine gut gefettete, mit Grieß ausgestreute Form füllen
und backen. Backzeit: 50 bis 60 Minuten, Ofenhitze: mittel. Anstelle von
Stärkemehl oder Grieß lassen sich grob gewiegte Haferflocken verwenden.
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Quark-Napfkuchen |
250 g Quark, 250 g Mehl, ¾ P. Backpulver, 100 g
Margarine, 150 g Zucker, Salz, 1-2 Eier, 50 g Rosinen
Den Quark durch ein Sieb streichen, Das Mehl mit dem
Backpulver sieben. Die Margarine sahnig rühren, löffelweise Zucker, ein
wenig Salz, die verquirlten Eier, Quark und Mehl zufügen. Zuletzt die
gewaschenen, abgetrockneten Rosinen unter den Teig mengen. In eine gut
gefettete, mit Bröseln ausgestreute Form füllen. Backzeit: 60 Minuten,
Ofenhitze: mittel.
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Sandkuchen |
250 g Butter, 250 g Mehl, 4 g Backpulver, 250 g Zucker,
5 g Vanillezucker, Salz, 5 Eier
Es kann feines Weizenmehl verwendet werden oder je zur
Hälfte Weizen- und Stärkemehl (Kartoffel, Mais). Die gut gekühlte Butter
sahnig rühren, dabei löffelweise das mit dem Backpulver gesiebte Mehl
zugeben. Zucker, Vanillezucker (oder geriebene Zitronenschale oder bittere
Mandeln), 1 Prise Salz und die verquirlten Eier schaumig rühren und
löffelweise zur Buttermassegeben. Diese schwere Masse am besten in einer
Rand- oder Kastenform backen. Formen mit flachem Boden mit gebuttertem
Papier belegen, den Rand mit Butter bestreichen. Formen mit gerundetem
Boden gut buttern und bröseln. Den Teig einfüllen. Backzeit: etwa 60
Minuten, Ofenhitze: mittel. Der Kuchen kann mit Staubzucker besiebt oder
glasiert werden.
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Hefe-Napfkuchen |
500 g Mehl, 25 g Hefe, 150 g Zucker, ⅛ l Milch, 100 g
Margarine, 1-2 Eier, 50 g Nüsse, Pflaumenkerne, Salz, 20 g Streichbutter,
120 g Staubzucker, 50 g Marmelade, 3 EL. Rum
Das Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine
Vertiefung machen. Die Hefe mit wenig Zucker in der lauwarmen Milch
verquirlen und mit einem Viertel des Mehles als Hefestück Verrühren, mit
Mehl zudecken und gehen lassen. In der Zwischenzeit die Margarine sahnig
rühren, abwechselnd Zucker und gequirltes Ei zufügen, ebenso die
geriebenen Nüsse und Pflaumenkerne oder Mandeln. Das aufgegangene
Hefestück und das Mehl mit 1 Pr.. Salz nach und nach zugeben und den Teig
richtig durcharbeiten. Nach ½ Stunde eine gefettete und gebröselte Form
mit dem zusammengestoßenen Teig füllen. Wieder ½ Stunde gehen lassen und
backen. Backzeit: 60 Minuten, Ofenhitze: mittel. Den Kuchen buttern und
mit Staubzucker besieben, sobald er aus der Röhre kommt. Damit die Kruste
recht fein wird, den kalten Kuchen mit heißer Marmelade und Zuckerglasur
beziehen. Ein paar Nüsse, in hauchdünne Scheibchen geschnitten und darüber
gestreut, verbessern ihn noch mehr.
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Backpulverwaffeln |
⅜ l Milch, 50 g Butter, 20 g Zucker, Salz, 2-3 Eier,
250 g Mehl, ½ P. Backpulver, Backfett, Staubzucker. In der Milch die
zerlassene Butter, den Zucker, 1 Prise Salz und die Eigelb mit dem
Schneebesen verrühren. Das mit dem Backpulver zusammen gesiebte Mehl
löffelweise zugeben. Den Teig tüchtig schlagen, zuletzt den Eischnee
unterziehen. Das heiße Waffeleisen einfetten, Teig einfüllen, breit
streichen und backen. Backzeit: 3 bis 4 Minuten. Die auseinander
geschnittenen Waffeln zuckern. Vor dem Aufeinanderschichten auskühlen
lassen.
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Hefewaffeln |
⅜ l Milch,15 g Hefe, 300 g Mehl, 20 g Zucker, Salz,
30 g Butter, Backfett, Staubzucker
Süße oder saure Milch mit der Hefe verquirlen. Auf das
gesiebte Mehl Zucker und 1 Prise Salz streuen, von der Mitte aus die
Hefemilch einrühren, die flüssige, aber nicht heiße Butter zufügen. Den
Teig tüchtig schlagen. ½ Stunde stehen lassen und nochmals durchrühren.
Das heiße Waffeleisen auf beiden Seiten einfetten. Eine Kelle Teig
einfüllen, breit streichen. Das Eisen schließen und die Waffeln auf beiden
Seiten backen, mit scharfem Messer auseinander schneiden. Auf einem Gitter
abdampfen lassen, mit Staubzucker bestreuen und sofort auftragen.
Backzeit: 3 bis 4 Minuten.
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Torten |
Die Tortenbäckerei ist nicht so schwierig, wie oft gefürchtet wird. Es
muss aber sehr sorgsam gearbeitet werden; denn die wertvollen Zutaten, die
notwendig sind, sollen auch besonders gut schmecken und sehr festlich
aussehen. Am einfachsten sind die Obsttorten zu backen, während das Füllen
und Verzieren von Torten schon mehr Mühe macht. Es ist vorteilhaft,
Tortenböden 1 bis 3 Tage vor dem Verbrauch zu backen. Sie lassen sich dann
viel besser aufschneiden und zerfallen nicht so leicht. |
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Traditionelle Linzer Torte |
Zutaten für 16 Stücke: 200 g Zucker, 250 g gem. Mandeln.
150 g Mehl, 1 geh. Teel. Kakaopulver, 1 Teel. gem. Zimt, 1 Pck.
Vanillinzucker, 1 Messerspitze. gern. Nelken, 2 Eier, 2 EL. Kirschwasser, 250 g
Butter, 200 g Himbeer-Konfitüre, 1 Eigelb
Zucker mit Mandeln, Mehl, Kakaopulver. Zimt,
Vanillinzucker und Nelkenpulver mischen. Auf ein Backbrett geben und eine
Mulde in die Mitte drücken. Eier und Kirschwasser in die Mulde geben.
Kalte Butter in Flöckchen auf dem Rand verteilen und alles mit kalten
Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. Zur Kugel formen und in
Frischhaltefolie gewickelt 60 Min. in den Kühlschrank legen. Backofen auf
180 Grad vorheizen. 2/3 des Teigs ausrollen. Den Boden einer gefetteten.
Mit Semmelbröseln ausgestreuten Springform (0 26 cm) damit auskleiden und
danach mit der Konfitüre bestreichen. Den restlichen Teig ausrollen und
mit einem Teigrädchen Streifen aus- schneiden. Diese gitterartig über die
Konfitüre legen und mit verquirltem Eigelb bestreichen. Die Linzer Torte
ca. 60 Min. backen. Dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter ganz
auskühlen lassen.
Zubereitung: ca. 45 Minuten Kühlen: ca. 60 Minuten
Backen: ca. 60 Minuten
Tipp:
Besonders aromatisch und knusprig wird die Torte, wenn
Sie den Teig für das Gitter zusätzlich mit gehackten Hasel- oder Walnüssen
verkneten.
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Mürbeteig-Tortenboden |
200g Mehl,100 g Butter, 50 g Zucker, Salz, 1 Ei
Das Mehl auf das Backbrett sieben, in die Mitte eine
Vertiefung machen. Die Butter in Flöckchen auf den Rand legen, den Zucker
und 1 Prise Salz darauf streuen. Das Ei verrühren, in die Vertiefung
gießen. Mit einem großen Messer die Zutaten durcheinander hacken, rasch zu
glattem Teig kalt stellen. Dann ausrollen. Den Boden einer gefetteten
Torten- oder Springform damit belegen, mehrfach einstechen, damit sich der
Teig nicht wölbt. Aus den Teigabschnitten eine Rolle formen, den Rand der
Teigplatte mit Milch oder Wasser streichen, die Rolle darauf legen, am
Rand festdrücken und den Boden goldgelb backen. Backzeit: etwa 20 Minuten,
Ofenhitze: .mittel. Mürbeteig-Tortenböden können auf Vorrat gebacken
werden. Sie halten sich mehrere Wochen.
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Johannisbeertorte Mürbeteig-Tortenboden |
½ l Milch, 100 g Zucker, 50 g Butter, 50 g Stärkemehl,
1 Ei, 500 g Johannisbeeren, 50 g Staubzucker
Die Milch mit Zucker und Butter aufkochen, vom Feuer
nehmen, das kalt angequirlte Stärkemehl einrühren, die Masse kurz
aufkochen lassen. Während des Erkaltens rühren, dabei das Eigelb zufügen.
Die Masse auf den Tortenboden streichen, mit den gewaschenen, gut
abgetropften und entstielten Johannisbeeren belegen. Das Eiweiß zu steifem
Schnee schlagen, die Hälfte des Staubzuckers unterrühren und den Schnee
als Rand aufspritzen. Die Torte nochmals kurz in den Ofen schieben, damit
Eischnee fest wird. Mit dem restlichen Staubzucker besieben. Anstelle von
Stärkemehl lässt sich auch feiner Grieß verwenden.
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Himbeer-, Erdbeer- und Brombeertorte |
Wie Johannisbeertorte bereiten.
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Feine Erdbeertorte |
Mürbeteig-Tortenboden, 100 g Butter, 2 Eigelb, 30 g
Zucker, 30 g Mandeln, 750 g Erdbeeren, 40 g Staubzucker
Die Butter sahnig rühren, Eigelb und Zucker nach und
nach zufügen, ebenso die abgezogenen, gehackten Mandeln. Den Tortenboden
damit bestreichen. Von den gewaschenen, gut abgetropften Beeren die Stiele
entfernen. Große Früchte zerschneiden. Die Beeren in die Krem drücken und
die Torte kalt stellen. Vor dem Auftragen mit Staubzucker besieben.
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Aprikosentorte |
150 g Butter Salz, 100 g Zucker, 1 Ei, 1 EL.
Weinbrand, 4 g Backpulver, 250 g Mehl, 2 EL. Milch, 1 kg Aprikosen, 30 g
Mandeln, 50 g Staubzucker
Zu der sahnig gerührten Butter 1 Prise Salz, nach und
nach Zucker, Ei und Weinbrand geben. Dann das mit dem Backpulver gesiebte
Mehl und die Milch löffelweise zufügen. Zuletzt den Teig in eine gefettete
Springform drücken, den Boden mit einer Gabel einstechen. Die Aprikosen
brühen, abziehen, halbieren, die Kerne entfernen. Die Fruchthälften mit
der Rundung nach oben auf den Teig legen. Die abgezogenen, in Stifte
geschnittenen Mandeln auf die Aprikosen streuen, den Staubzucker zuletzt
darüber sieben und die Torte backen. Backzeit: 30 bis 40 Minuten,
Ofenhitze: mittel.
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Pflaumentorte |
In der gleichen Weise wie Aprikosentorte bereiten. Mit
20 g gewaschenen Rosinen bestreuen.
Weinbeertorte mit Krem: Einen gebackenen
Mürbeteig-Tortenboden mit Weinkrem bestreichen, mit entstielten,
gewaschenen und gut abgetropften Weinbeeren belegen, kalt stellen. Oder
mit gezuckertem Eischnee überziehen und diese Baiserhaube leicht bräunen.
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Apfeltorte |
2 Eier, 150 g Zucker, Salz, 4 EL. Milch, 8 g
Backpulver, 200 g Mehl, 75 g Butter, 500 g Äpfel, 50 g Gelee, 5 Mandeln
Eier, Zucker und 1 Prise Salz schaumig rühren. Nach und
nach Milch und das mit dem Backpulver zusammen gesiebte Mehl löffelweise
zufügen. Die zerlaufene, wieder abgekühlte Butter unter den Teig arbeiten
und ihn in eine gefettete Tortenform füllen. Die geschälten Äpfel (am
besten mittelgroße) in Achtel schneiden, Kernhaus entfernen. Die
Apfelstücke von der Mitte aus sternförmig so in den Teig drücken, dass die
breite Seite nach oben liegt. Backzeit: 40 bis 50 Minuten, Ofenhitze:
mittel.
Die Torte sofort nach dem Backen mit dem erwärmten
Gelee streichen. Die Mandeln abziehen, in dünne Scheibchen schneiden und
damit die Oberfläche der Torte bestreuen.
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Quittentorte |
Wie Apfeltorte bereiten, jedoch die Quitten in
Zuckerwasser kurz vorkochen. Zum Bestreichen 4 Esslöffel heißen
Quittensaft, in dem 1 Blatt Gelatine aufgelöst worden ist, verwenden.
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Rhabarbertorte mit Gelee |
Mürbeteig-Tortenboden, 1 Glas Rhabarber, 12 g Gelatine
Den Tortenboden mit gut abgetropftem, wenn nötig nach
gezuckertem Rhabarberkompott belegen. ¼ Liter abgetropften Saft mit der in
wenig heißem Wasser aufgelösten Gelatine verrühren. Ist die Flüssigkeit am
Erstarren, dann die Torte damit überziehen. Sollte die Oberfläche nicht
ganz glatt sein, ein breites Messer in kochendes Wasser tauchen und den
Guss damit glätten. Zur Verfeinerung kann dem Guss etwas Likör oder flüssig
gemachtes Gelee zugefügt, der Rand der Oberfläche mit gehackten Nüssen
bestreut werden.
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Quarktorte |
125 g Mehl, 130 g Butter, 230 g Zucker, Salz, 4 EL.
Milch, 10 g Hefe, 750 g Quark, 2 Eier, Gewürz, 50 g Puddingpulver
Das Mehl sieben. 30 g weiche Butter in Flöckchen darauf
verteilen, mit 30 g Zucker und 1 Prise Salz bestreuen. In der lauwarmen
Milch die Hefe auflösen, nach und nach in das Mehl rühren, den Teig sehr
gut durcharbeiten, zugedeckt 30 Minuten stehen lassen. Den
zusammengestoßenen Teig ausrollen, eine Springform damit auslegen, an den
Rand einen Teigstreifen drücken. Belag: Den Quark durch ein Sieb
streichen.100 g Butter mit 200 g Zucker, Eigelb und Gewürz
(Zitronenschale, bittere Mandeln) schaumig rühren. Quark und Puddingpulver
löffelweise zugeben. Zuletzt den Eischnee unter die Masse heben, auf den
Teig geben, glatt streichen, backen. Backzeit: etwa 50 Minuten, Ofenhitze:
mittel.
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Mohntorte |
Teig von 250 g Mehl, 100 g Butter, 3 Eier, Salz, 200 g
Zucker, 300 g Mohn, Gewürz, 50 g Nüsse, 3 Aprikosenkerne, 50 g Rosinen
Mürbeteig nehmen. Mohnmasse: Butter, Eigelb, 1 Prise
Salz und Zucker schaumig rühren, gemahlenen Mohn, Zimt und Nelken oder
Koriander, fein geschnittene Nüsse, geriebene Aprikosen- kerne, gewaschene
und trocken getupfte Rosinen dazugeben, den steifen Eischnee unterheben.
Die Hälfte des Mürbeteiges zur Platte ausrollen und damit den Boden der
Tortenform belegen, einen Randstreifen ansetzen, die Mohnmasse einfüllen.
Den Rest des Teiges ausrollen. Mit dem Kuchenrädchen in 1 cm breite
Streifen teilen, diese gitterförmig auflegen, mit Eigelb bestreichen.
Backzeit :45 Minuten, Ofenhitze: mittel. Statt Rosinen Apfelwürfel nehmen.
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Biskuitrolle |
4 Eier, 100 g Zucker, Salz, ½ Zitrone, 100 g Mehl, 250
g Konfitüre
Eigelb, Zucker und 1 Prise Salz schaumig rühren, dabei
Zitronensaft und geriebene Zitronenschale zusetzen. Den Eischnee ganz
steif schlagen und auf die Eigelbmasse geben. Das Mehl (nach Belieben mit
1 Prise Backpulver gemischt) darüber sieben und die Masse mit dem
Schneebesen untereinander heben. Das Backblech mit einem gut gefetteten
Papier belegen, den Teig etwa 1 cm dick aufstreichen. Backzeit: 10
Minuten, Ofenhitze: stark. Sofort auf ein Brett stürzen, das Papier
abziehen. Mit der erhitzten Konfitüre bestreichen und zusammenrollen. Sehr
schnell arbeiten, da sonst der Kuchen beim Rollen bricht. Entweder mit
Zitronenglasur streichen oder mit Staubzucker besieben.
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Baumstamm (Eiche) |
Den Teig für Biskuitrolle in einer Rehrückenform, die
mit gefettetem Papier ausgelegt ist, bei Mittelhitze etwa 25 Minuten
backen, stürzen, das Papier abziehen. Am nächsten Tag längs in 3 Scheiben
schneiden, mit Butterkrem wieder zusammensetzen, außen mit Butterkrem
bestreichen, mit einer Gabel ein Längsmuster einritzen, kleine Ringe wie
Astansätze aufspritzen, einige geriebene Mandeln mit Speisefarbe grün
färben. Das Gebäck damit bestreuen.
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Krokantkranz (Frankfurter Kranz) |
125 g Margarine, 275 g Zucker, Salz, 3 Eier, 4 bittere
Mandeln, 80 g Grieß, 8 g Backpulver, 80 g Weizenmehl, 80 g Kartoffelmehl,
⅛ l Milch, 270 g Butter, 250 g Staubzucker, 3 g Vanillezucker, 1
Eigelb, 100 g Nüsse
Zu der sahnig gerührten Margarine löffelweise 125 g
Zucker, 1 Prise Salz, 3 Eigelb, die geriebenen Mandeln, den Grieß, das mit
dem Backpulver gesiebte Mehl und die Milch geben. Dann den steifen
Eischnee unterheben und die Masse in gut gefetteter, ausgebröselte
Ringform backen. Backzeit: 40 Minuten, Ofenhitze: mittel. 1 bis 2 Tage
stehen lassen. Den Kranz zweimal quer durchschneiden, mit
Vanillebutterkrem füllen. Dazu 250 g Butter sahnig rühren, den gesiebten
Staubzucker und den Vanillezucker zugeben, zuletzt 1 Eigelb unterrühren.
Den zusammen gesetzten Kranz mit Butterkrem überziehen und mit Nuss- oder
Haferflockenkrokant bestreuen. Nusskrokant: Die Nüsse grob hacken. In
einer Pfanne 2O g Butter erhitzen, 150 g Zucker zugeben und zerlaufen
lassen, die Nüsse beifügen und so lange rühren, bis Nüsse und Zucker
gelbbraun sind. Die Masse auf einer mit Öl bestrichenen Platte hart werden
lassen und zerstoßen.
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Glasierter Mandelbiskuit |
125 g süße Mandeln, 10 g bittere Mandeln, 50 g Zucker,
Salz, 5 Eier, 1 Zitrone, 100 g Mehl, 50 g Gelee, 125 g Staubzucker
Die gebrühten Mandeln abziehen, von den süßen 12 schöne
zum Verzieren zurückbehalten, die übrigen durch die Mandelmühle drehen
oder fein hacken, mit 1 bis 2 Esslöffel Wasser in der Schüssel milchig
reiben. Zucker 1 Prise Salz und Eigelb schaumig rühren, geriebene
Zitronenschale und Zitronensaft zufügen und löffelweise auch die Mandeln.
Den ganz steif geschlagenen Eischnee auf die Eigelbmasse geben, Mehl
darüber sieben und alles mit dem Schneebesen untereinander heben. In gut
gefettete, mit Mehl ausgestäubte Form füllen und backen. Backzeit: 45
Minuten, Ofenhitze: mittel. Stürzen, mit Gelee bestreichen, am andern Tag
den gesiebten Staubzucker mit Zitronensaft anrühren, den Kranz glasieren
und mit den zurückbehaltenen Mandeln verzieren. Dieser Kranz hält sich
sehr lange frisch.
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Ungefüllte Nusstorte |
200 g Nüsse, 3 EL. Wasser, 6 Eier, Salz, 1 P.
Vanillezucker, 250 g Zucker, 150 g Mehl, 4 g Backpulver, 50 g Gelee, 200 g
Staubzucker
20 schöne Nusshälften zum Verzieren zurücklegen, die
übrigen Nüsse durch die Mandelmühle drehen und mit dem Wasser fein
verreiben. Eigelb, 1 Prise Salz und Zucker schaumig rühren. Die Nussmasse
nach und nach zufügen. Den steifen Schnee von 4 Eiern darauf geben. Das
mit dem Backpulver gesiebte Mehl überstäuben und unterheben. In gut
gefettete und gebröselte Form füllen und backen. Backzeit: 60 Minuten,
Ofenhitze: mittel. Noch heiß mit Apfel- oder Johannisbeergelee streichen,
dann mit Eiweiß-Zuckerglasur überziehen und mit den zurückgelegten Nüssen
verzieren.
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Mokkakremtorte |
4 Eier, 300 g Zucker, 5 g Vanillezucker, 2 EL. Wasser,
250 g Mehl, 8 g Backpulver, ⅜ l Milch, 50 g Puddingpulver, 150 g Butter, ⅛ l Kaffee-Extrakt
Eigelb, 200 g Zucker, Vanillezucker und Wasser schaumig
rühren. Mehl und Backpulver sieben, löffelweise zur Eigelbmasse geben,
zuletzt steif geschlagenen Eischnee unterheben. Die Tortenform mit
gebuttertem Papier auslegen, den Teig einfüllen und backen. Backzeit: 40
Minuten, Ofenhitze: mittel. 1 bis 2 Tage stehen lassen. Aus Milch, 100 g
Zucker und Puddingpulver einen Pudding kochen und bis zum Erkalten rühren.
150 g Butter sahnig schlagen, den Pudding löffelweise zugeben, ebenso den
Kaffee-Extrakt aus 30 g Kaffee. Den Tortenboden in 2 oder 3 gleich starke
Scheiben schneiden, mit Krem zusammensetzen und ringsum damit bestreichen.
Mit der Garnierspritze die Oberfläche verzieren und mit kleinen
Zuckerbohnen belegen. An den unteren Rand feine Kuchenbrösel drucken.
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Apfelsinenkrem-Torte |
Wie Mokkakremtorte bereiten. Den Teig statt mit
Vanillezucker mit geriebener Apfelsinenschale wurzen. Statt Kaffee-Extrakt
⅛ Liter Apfelsinensaft unter die Krem rühren. Die Oberfläche mit
Apfelsinenstückchen belegen, die in flüssiges Gelee getaucht wurden.
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Schokoladentorte |
3 Eier, 5/8 l Milch, Salz, 300 g Zucker, 250 g Mehl, 8
g Backpulver, 50 g Kakao, 200 g Butter, 50 g Puddingpulver, 100 g
Konfitüre, 50 g süße Mandeln
Eigelb, 2 Esslöffel Milch, 1 Prise Salz und 200 g
Zucker schaumig rühren. Mehl, Backpulver und 40 g Kakao sieben und mit
etwas Milch nach und nach zur Eigelbmasse geben. 100 g Butter zerlaufen
lassen und abgekühlt unter den Teig arbeiten, den Eischnee unterheben und
in gut gefetteter Form backen. Backzeit: 40 Minuten, Ofenhitze: mittel. Am
nächsten Tag die Torte in 3 Scheiben schneiden, füllen und überziehen.
Fülle: ⅜ Liter Milch mit 100 g Zucker aufkochen und vom Feuer nehmen.
Das in der restlichen Milch angequirlte Vanille-Puddingpulver zugießen,
aufkochen. Während des Erkaltens öfter umrühren, damit sich keine Haut
bildet. Zu 100 g sahnig gerührter Butter löffelweise die Puddingmasse
geben. Eine Tortenscheibe mit Butterkrem streichen und eine mit Konfitüre,
beide aufeinander setzen und mit der dritten bedecken. Die Torte ringsum
mit Krem überziehen und verzieren, z. B. mit Mandeln,
Schokoladenplätzchen, Schokoladenstreuseln. Den Rest Krem mit Kakao färben
und damit die Torte bespritzen.
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Schwarz-Weiß-Torte |
4 Eier, 200 g Zucker, 5 g Vanillezucker, Salz, 3 EL.
Wasser, 250 g Mehl, ½ P. Backpulver, 60 g Kakao, 125 g Butter, 400 g
Staubzucker, 100 g Mandeln, 5 EL. Weinbrand
Einen hellen und einen dunklen Teig bereiten. Heller
Teig: 2. Eigelb mit 100 g Zucker, dem Vanillezucker, 1 Prise Salz und 1
Esslöffel Wasser schaumig rühren. Mehl und Backpulver sieben, die Hälfte
davon der Eigelbmasse zufügen. Den steif geschlagenen Eischnee unterheben,
in eine gut gefettete Formfüllen. Backzeit: 25 Minuten, Ofenhitze: mittel.
Dunkler Teig: 1 Eigelb mit 100 g Zucker, 1 Prise Salz und 2. Esslöffel
Wasser schaumig rühren. Das mit 40 g Kakao und Backpulver vermengte
restliche Mehllöffelweise zugeben, ebenso 25 g zerlaufene Butter. Zuletzt
den Schnee von 2. Eiern unter den Teig heben, in die gefettete Form
füllen. Backzeit: 30 Minuten, Ofenhitze: mittel. Die beiden Tortenböden 1
Tag ruhen lassen. Ist die Oberfläche uneben, dann verschneiden. Fülle: 100
g Butter sahnig rühren, 100 g gesiebten Staubzucker, das zurückbehaltene
Eigelb und die abgezogenen und gehackten Mandeln zufügen. Die Oberfläche
des dunklen Bodens damit bestreichen, den hellen Boden mit der Oberfläche
darauf legen, so dass die glatte Unterseite nach oben kommt. Mit einem
Tortenteiler die Oberfläche einteilen, mit scharfem Messer schneiden, die
Stücke auseinander schieben. Helle Glasur: 125 g gesiebten Staubzucker mit
2 Esslöffel Weinbrand dickflüssig anrühren, jedes zweite Stück mit der
weißen Glasur überziehen. Dunkle Glasur: Den restlichen Staubzucker und
Kakao mischen, mit 3 Esslöffel Weinbrand anrühren, die übrigen
Tortenstücke damit glasieren. Sobald die Glasur getrocknet ist, die Stücke
zusammenschieben. Diese Torte ist einige Tage haltbar.
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Tortenstückchen |
Zutaten wie zur Schwarz-Weiß-Torte. Den Teig 1 cm hoch
auf ein gefettetes, mit Mehl bestäubtes Blech streichen und 20 bis 30
Minuten backen. Ausgekühlt den dunklen und den hellen Teig aufeinander
legen, mit scharfrandigen, glatten Formen Stückchen ausstechen. Eine
Mandelfüllung oder Marmelade zwischen die beiden Lagen streichen und
festdrücken. Die Törtchen auf der Oberfläche weiß, an den Rändern dunkel
glasieren. In die Mitte eine in Kakaoglasur getauchte Mandel legen.
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Weihnachtsgebäck und Konfekt |
Zur Übersicht Backen |
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Feine Honigkuchentorte |
250 g Honig, 125 g Butter, 10 g Gewürz, 2 EL. Milch,
10 g Pottasche, 3 Eier, 375 g Mehl, 10 g Kakao
Den aufgekochten Honig mit der Butter (am besten
Schmelzbutter oder 100 g Öl), den Gewürzen (Zitronenschale, Zimt, Nelken,
Koriander, Aprikosenkerne) und der in Milch aufgelösten Pottasche so lange
rühren, bis die Masse kalt geworden ist. Eier, .Mehl und Kakao löffelweise
zu dem Honig geben, durcharbeiten, eine gefettete Kastenform halbvoll
füllen und backen. Backzeit: 60 bis 80 Minuten, Ofenhitze: mittel.
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Sirupkuchen |
150 g Schmalz, 300 g Sirup, 150 g Zucker, 500 g Mehl,
Zimt, Nelken, Zitronenschale, 4 g Hirschhornsalz, 6 g Pottasche
Schmalz, Sirup und Zucker zusammen erhitzen. Das Mehl
mit den Gewürzen mischen, löffelweise unter Rühren in die flüssige Masse
geben. Zuletzt die in etwas kaltem Wasser aufgelösten Treibmittel zufügen.
Alles zusammen gut durchkneten. Den Teig 4 Wochen ruhen lassen. Vor dem
Backen nochmals durchkneten und in gut gefetteter Kastenform backen.
Backzeit: 60 bis 80 Minuten, Ofenhitze: mittel.
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Früchtekuchen |
3 Eier, 250 g Zucker, 75 g Mandeln, 75 g Zitronat,
Zimt, Nelken, 50 g Walnüsse, 50 g Datteln, 50 g Rosinen, 250g Mehl, ½ P.
Backpulver
Die Eier und den Zucker zu einer dicken Masse rühren.
Die mit der Schale gewiegten Mandeln (einige ganze zum Garnieren
zurücklassen), das grob geschnittene Zitronat oder geriebene,
eingezuckerte Zitronenschale oder Aroma, das Gewürz, Nüsse, entkernte
Datteln, Rosinen, das mit Backpulver gemischte und gesiebte Mehl
untermengen. Den Teig 1 Stunde ruhen lassen, dann in eine Tortenform
drücken, mit Wasser bestreichen, wieder 1 Stunde stehen lassen, dann
backen. Backzeit: etwa 60 Minuten, Ofenhitze: mittel.
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Gewürzkuchen |
150 g Honig, 250 g Zucker, 1 P. Backpulver, 500 g Mehl,
150 g Mandeln, Zimt, Nelken, 100 g Zitronat, Zitronenschale, 1-2 EL.
Weinbrand
Honig und Zucker aufkochen, abkühlen lassen, das mit
Backpulver gesiebte Mehl untermengen. Abgezogene, gehackte Mandeln, Gewürz
und Weinbrand beifügen. Den Teig über Nacht ruhen lassen, ausrollen, runde
Kuchen ausstechen und backen. Backzeit: 30 Minuten, Ofenhitze: mittel.
Anstelle der Mandeln lassen sich Nüsse verwenden. Verfeinert werden die
Gewürzkuchen, wenn sie noch warm mit Schokoladenglasur überzogen werden.
Ein Teil des Teiges kann auch knapp 1 cm dick ausgerollt, auf bemehltem
Blech gebacken und in 4 cm große Quadrate geschnitten werden. Ausgekühlt
je 2 mit Marmelade aufeinander setzen und an den Schnittflächen glasieren.
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Honigkuchen |
500 g Honig, 100 g Zucker, 500 g Mehl, Zimt, Muskat,
Nelken, Zitronenschale, 2 EL. Wasser, 10 g Pottasche
Honig erhitzen, Zucker (am besten ganz groben), Mehl
und Gewürze vermengen, den Honig zugießen und die in wenig warmem Wasser
aufgelöste Pottasche zufügen. Den Teig kneten und 2 bis 3 Wochen ruhen
lassen. In Stücke schneiden, erst einzeln und dann zusammen kneten, etwa1
½ cm dick ausrollen, auf gefettetem, mit Mehl bestäubtem Blech backen.
Backzeit: 30 bis 40 Minuten, Ofenhitze: mittel. Ausgekühlt in längliche
Stücke schneiden. Statt der genannten Gewürze auch fertig gemischtes
Pfefferkuchengewürz verwenden.
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Kleine Pfefferkuchen |
200 g Honig, 150 g Zucker, 40 g Butter, ⅛ l Milch,
Backpulver, 500 g Mehl, 1 Ei, Zimt, Nelken, 50 g Mandeln
Honig, Zucker, Butter und Milch aufkochen, abkühlen
lassen und das mit Backpulver vermengte und gesiebte Mehl untermischen.
Das gequirlte Ei zugeben, dann die Teigmasse tüchtig schlagen und zuletzt
mit den Gewürzen und fein gewiegten Mandeln oder Nüssen vermengen. Den
Teig möglichst einige Tage stehen lassen, dann ausrollen, Figuren
ausstechen und auf einem gefetteten Blech backen. Backzeit: 15 bis 20
Minuten, Ofenhitze: mäßig. Die Pfefferkuchen noch heiß mit Zuckerguss
bestreichen.
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Pfeffernüsse |
350 g Zucker, 1 Ei, 400 g Mehl, 5 g Hirschhornsalz, 100
g Brotbrösel, 2 Pr. Pfeffer, 50 g Zitronat
Den Zucker und das Ei schaumig rühren. Das Mehl mit dem
Hirschhornsalz, die Brotbrösel und die Gewürze untermengen und die Masse
gut durcharbeiten. Falls der Teig zu trocken ist, etwas Milch zugeben. Den
Teig zu etwa 2 cm dicken Rollen formen, in Scheiben schneiden und auf
gefettetem Blech backen und glasieren. Backzeit: etwa 15 Minuten,
Ofenhitze: mittel.
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Printen |
200 g Sirup, 50 g Zucker, Gewürze, 250 g Mehl, 5 g
Pottasche, 1 Teel. Milch, 50 g Kandiszucker, 50 g Nüsse
Sirup und Zucker erwärmen. Das mit den Gewürzen
gemischte Mehl untermengen, gut verkneten. Einen Topf mit Mehl ausstreuen
und den Teig darin zugedeckt 2 bis 5 Tage ruhen lassen. Die mit Milch
angerührte Pottasche in den Teig arbeiten und diesen etwa 3 mm dick
ausrollen. Dabei den grob gestoßenen Kandiszucker aufstreuen, damit er
eingedrückt wird. Streifen von 3 cm Breite und 9 cm Länge schneiden, mit
Milch oder Zuckerwasser streichen, mit gehackten Nüssen bestreuen (etwas
andrücken) und backen. Backzeit: etwa 20 Minuten, Ofenhitze: mittel.
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Waffel-Schokoladenecken |
5 Oblaten, 100 g Pflanzenfett, 100 g Butter, 150 g
Staubzucker, 50 g Kakao, 50 g süße Mandeln
Karlsbader Oblaten verwenden. Das Pflanzenfett weich,
aber nicht flüssig werden lassen und mit der Butter sahnig rühren,
löffelweise Staubzucker und Kakao zufügen. 1/3 der Masse zurückstellen.
Unter den übrigen Teil die grob gehackten Mandeln geben. Mit dieser Masse
4 Oblaten gleichmäßig streichen, aufeinander setzen, mit der 5.Oblate
bedecken und mit dem Rest der Schokoladenmasse überziehen, kurz in die
heiße Röhre halten, dann kalt stellen. Vorsichtig zerteilen.
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Lukulluskuchen (kalter Hund, kalte Schnauze) |
Kakaomasse wie bei Waffel-Schokoladenecken bereiten.
Statt Oblaten rechteckige Waffeln oder Kekse verwenden. Eine Kastenform
erst mit Butterbrotpapier, dann mit Gebäck auslegen. Die Kakaomasse im
Wasserbad so weit erwärmen, dass sie zähflüssig ist, nach Belieben noch 1
Eigelb unterrühren, abwechselnd mit Keksen einfüllen und eine Schicht
Kekse obenauf legen. Den Lukulluskuchen fest werden lassen, stürzen und
kühl gestellt aufbewahren.
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Leckerli |
200 g Honig, 200 g Zucker, 100 g Mandeln, 10 g
Pfefferkuchengewürz, ½ Zitrone, 100 g Zitronat, 4 EL. Weinbrand, 500 g
Mehl, 10 g Pottasche, 5 g Hirschhornsalz, 100 g Staubzucker
Honig und Zucker zusammen aufkochen. Die grob gehackten
Mandeln, das Pfefferkuchengewürz oder je 1 reichliche Prise Zimt, Nelken,
Pfeffer und Muskat, die abgeriebene Zitronenschale, das gehobelte Zitronat
und den Weinbrand zufügen. .Das Mehl löffelweise unterrühren. Die mit
wenig Milch oder Wasser aufgelöste Pottasche und das Hirschhornsalz
zufügen. Den Teig tüchtig durcharbeiten und dann in einem mit Mehl
ausgestreuten Topf bis zum andern Tag stehen lassen. Auf gefettetem, mit
Mehl bestreutem Blech reichlich 1cm dick ausrollen. Mit einer Gabel
mehrfach einstechen, backen. Backzeit: etwa 20 Minuten, Ofenhitze: mittel.
Den Staubzucker mit Zitronensaft anrühren, die heiße Teigplatte damit
streichen. Ausgekühlt mit scharfem Messer in gleichmäßige, 2 cm breite, 8
cm lange Stücke schneiden und in fest verschlossener Dose aufbewahren.
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Nougatkugeln |
70 g Butter,25 g Haferflocken,50 g Zucker,50 g
Staubzucker,20 g Kakao,½ P. Vanillezucker
Krokant: In 20 g heißer Butter die Haferflocken
anrösten, unter Rühren den Zucker darüber- streuen. Ist er zergangen und
leicht gebräunt, den Krokant auf geölten Teller schütten und aus. Gekühlt
auf der Mandelmühle reiben. Zur Nougatmasse 50 g Butter sahnig rühren, den
gesiebten Staubzucker, Kakao, Vanillezucker und Krokant zugeben. Die Masse
gut durcharbeiten. Ist sie krümelig, einige Tropfen Weinbrand oder Likör
zufügen. Zu feuchte Masse mit gesiebten Zwieback- oder Kuchenkrümeln oder
gemahlenen, gerösteten Haferflocken binden. Kugeln, Stängel oder Hütchen
formen, die mit Kakao besiebt oder in geriebenen Nüssen gewälzt werden
können.
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Mandelgebäck (Makronen) |
3 Eiweiß, 250 g Staubzucker, 250 g süße Mandeln
Die Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und mit dem
Staubzucker ½ Stunde rühren. Die ungeschälten, geriebenen Mandeln (auch
durch Nüsse zu ersetzen) zufügen und zu einem Teig verarbeiten, kleine
Kugeln formen und auf gefettetem Blech backen. Backzeit: 15 bis 20
Minuten. Ofenhitze: mittel.
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Weihnachts-Plätzchen |
150 g Butter, 350 g Zucker, 2 Eier, ⅛ l Milch, 1 P.
Backpulver, 600 g Mehl
100 g Butter und 300 g Zucker schaumig rühren, nach und
nach die gequirlten Eier (oder 3 Eigelb) zufügen, Milch und 500 g mit
Backpulver vermengtes und gesiebtes Mehl zugeben und rühren, zuletzt den
Teig leicht kneten, ausrollen, Figuren ausstechen und mit Streuselteig
belegen. Dazu 100 g Mehl, 50 g Butter, 50 g Zucker rasch verarbeiten. Ist
die Masse krümelig, einige Tropfen Milch oder Wasser zusetzen. Auf
bemehltem Brett ausrollen und weihnachtliche Formen (Tannenbäumchen,
Kerzen, Glocken) ausstechen. Auf jedes mit verquirltem Ei bestrichene
Plätzchen eine Streuselform geben und backen. Backzeit: 10 Minuten,
Ofenhitze: mittel.
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Siruptaler |
250 g Mehl, 8 g Backpulver, 65 g Schweinefett, 150 g
Zucker, 1 Ei, 150 g Sirup, 125 g süße Mandeln, 3 bittere Mandeln, Salz, 50
g Staubzucker
Mehl und Backpulver vermengen und sieben. Zu dem sahnig
gerührten Fett löffelweise Zucker, Eigelb, Sirup, die abgezogenen,
gehackten Mandeln und 1 Prise Salz geben. Nach und nach das Mehl
hinzufügen. Den Teig zuletzt durchkneten und dünn ausrollen. Taler
ausstechen und auf gefettetem, mit Mehl bestäubtem Blech backen. Backzeit:
etwa 15 Minuten. Ofenhitze: mittel. Das Eiweiß mit dem gesiebten
Staubzucker verrühren und die gebackenen Taler mit dieser Glasur
bestreichen oder damit bespritzen. Aus dem Teig können auch Plätzchen und
Kringel ausgestochen werden. Nach dem Backen mit Marmelade zusammensetzen.
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Nussmarzipan |
250 g Nüsse, 15 g Obstkerne, 250 g Staubzucker, 1 EL.
Likör
Die Nüsse und Obstkerne wie Mandeln in kochendem Wasser
brühen, abziehen und an der Herdseite vollständig trocknen lassen. Zweimal
durch die Reibmaschine geben. Mit dem gesiebten Staubzucker und dem Likör
mit tadellos trockenen, kühlen Händen rasch verarbeiten. Hübsch sind
Kartoffeln: Kugeln formen, in Kakao wälzen und die Oberfläche ein wenig
einkneifen. Die Masse lässt sich auch ausrollen. Dann können kleine
Figuren ausgestochen, mit Eigelb bestrichen und bei starker Oberhitze kurz
gebräunt werden. Die einzelnen Stücke mit Schokoladenglasur beziehen oder
mit einem Pünktchen Marmelade verzieren.
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Schaumkonfekt |
2 Eiweiß, 125 g Staubzucker, 1 Teel. Vanillezucker,
Mandeln
Das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und nach und nach
den Vanillezucker und 1/3 des gesiebten Staubzuckers darunter geben. Den
Rest des Zuckers mit einem Löffel unterziehen, damit die Masse nicht
schmierig wird. Auf ein gefettetes, mit Mehl bestäubtes Blech Formen
spritzen: mit geriebenen Mandeln bestreuen, backen. Backzeit: 15 bis 20
Minuten, Ofenhitze: mäßig
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Glasuren |
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Glasur (Zuckerguss mit Wasser oder Alkohol) |
100 g Staubzucker, 1-2 EL. Flüssigkeit
Den Staubzucker zerdrücken und sieben. 1 Esslöffel
Wasser, am besten heiß, oder Alkohol (Rum, Weinbrand, Likör) zusetzen
und verrühren. Ist die Masse noch zu fest, dann weitere Flüssigkeit
nur tropfenweise zufügen.
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Zitronenglasur |
Statt Wasser oder Alkohol durch ein feines Sieb
gegossenen Zitronensaft verwenden.
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Kaffeeglasur |
Statt Wasser starken Kaffee zu dem Staubzucker geben.
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Eiweißglasur |
100g Staubzucker, 1 Eiweiß
Den gesiebten Staubzucker mit Eiweiß sehr gründlich
verrühren. Soll die Glasur gespritzt werden, was nur mit sehr feiner Tülle
möglich ist, so viel Staubzucker unterrühren, bis die Glasur nicht mehr
breit läuft.
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Schokoladenglasur |
100 g Staubzucker, 10 Kakao, 2 EL. Flüssigkeit Staubzucker und Kakao zusammen sieben. 2 Esslöffel heißes Wasser oder
Weinbrand zufügen und 2 EL. Flüssigkeit glatt rühren. Dieser Guss kann
auch mit 1 Eiweiß oder 30 g flüssigem Pflanzenfett hergestellt werden.
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Gekochte Glasur |
100 g Zucker, 4 EL. Wasser In kleinem Topf Zucker und Wasser verrühren, bis sich große Blasen
bilden. Den Topf in heißes Wasser stellen und das aus dem Ofen kommende
Gebäck sofort damit bestreichen oder in die Glasur tauchen.
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Fettgebäck |
Im Fett schwimmend ausgebackene Gebäckstücke sind wegen
ihres besonderen Geschmackes sehr geschätzt. Bei richtiger Temperatur
bereitet, ist Fettgebäck gut bekömmlich. Ist das Backfett aber noch zu
kalt, saugt der Teig viel Fett auf, und das Gebäck wird schwer verdaulich.
Ist das Ausbackfett zu heiß, bäckt der Teig innen nicht aus, oder er
bekommt eine verbrannte Kruste. Solches Gebäck schmeckt nicht und bekommt
auch nicht. Zum Ausbacken wird entweder Öl oder Schmalz oder aber eine
Mischung aus je einem Drittel Schweinefett, Rindertalg und Pflanzenfett
verwendet.
Das Fettbad wird in einem eisernen oder emaillierten
Topf erhitzt. Aufsteigender zarter Rauch zeigt, dass das Fett die richtige
Hitze hat. Es ist vorteilhaft, zunächst ein kleines Probestück einzulegen
und das Bräunen zu beobachten. Dann werden, der Größe des Topfes und der
Fettmenge entsprechend, Gebäckstücke eingelegt. Nicht zu viel, damit das
Backwerk richtig schwimmt, die Temperatur des Fettes nicht zu stark
herabgesetzt und das Aneinanderkleben der einzelnen Stücke verhindert
wird. Meist drehen sich die Gebäckstücke von allein, sonst mit einem
Holzstäbchen oder einer Gabel nachhelfen. Die ausgebackenen Stücke mit dem
Schaumlöffel oder einer Stricknadel herausheben, auf ein Sieb legen und
das anhaftende Fett abtropfen lassen. Das Ausbackfett kann mehrmals
verwendet werden. Es ist jedoch wichtig, das Fett nach dem Backen
vorsichtig in ein anderes Gefäß zu gießen, damit der dunkle Bodensatz im
Topf zurückbleibt.
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Späne (Hasenschwänze) |
125 g Mehl, 1 Ei, Salz, 10 g Zucker, 1 EL. Rum,
Ausbackfett, Staubzucker
Das Mehl auf das Backbrett sieben, in die Mitte eine
Vertiefung machen, das verquirlte Ei, Salz, Zucker und Rum oder 20 g
weiche Butter zufügen, mit einem Messer die Zutaten untereinander hacken,
dann den Teig so lange kneten, bis er beim Durchschneiden keine
Mehlstreifen, sondern kleine Bläschen zeigt. Klebt der Teig, etwas Mehl,
zu sprödem Teig einige Tropfen Wasser zufügen. Den Teig dünn ausrollen.
Späne: Mit Messer oder Kuchenrädchen etwa 6 cm lange, 2 cm breite Streifen
abteilen. Hasenschwänzchen: 2 cm breite, 10 cm lange Teigstreifen um einen
Quirlstiel rollen. Räder- oder Schürzkuchen: In 3 cm breite, 8 cm lange
Teigstreifen teilen, in die Mitte einen Schlitz schneiden, ein Ende
durchziehen. Die verschieden geformten Gebäckstücke in siedendem Fett
ausbacken, abtropfen .lassen, mit Staubzucker besieben.
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Mutzenmandeln |
250 g Mehl, 4 g Backpulver, 50 g Butter, 75 g Zucker,
1-2 Eier, Salz, Gewürz, Ausbackfett, Staubzucker
Mehl und Backpulver sieben. Die Butter sahnig rühren.
Zucker, 1 Prise Salz und Eier nach und nach zufügen. Wird nur 1 Ei
verwendet, dann noch 2 Esslöffel Wasser nehmen. An Gewürzen kommen ½
Teelöffel geriebene Zitronen- oder Apfelsinenschale, je 1 Prise Zimt,
Nelken und 3 bittere Mandeln oder Aroma in Frage. Gewürz und Mehl zur
Butter geben, den Teig leicht kneten, auf bemehltem Brett etwa 1 cm dick
ausrollen, noch anhaftendes Mehl abkehren, Mutzenmandeln ausstechen und in
Fett schwimmend ausbacken, abtropfen lassen, mit Staubzucker besieben oder
in feinem Zucker wälzen.
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Pfannkuchen |
500 g Mehl, 30 g Hefe, ⅜ I Milch, 60 g Zucker, 60 g
Butter, Salz,1 Ei, 125 g Marmelade, Ausbackfett, Staubzucker
Das erwärmte Mehl in eine Schüssel sieben. Die
zerbröckelte Hefe mit ⅛ Liter lauwarmer Milch und 10 g Zucker
verquirlen, in das Mehl eine Vertiefung machen, die Hefe hineingießen, mit
etwas Mehl dickbreiig verrühren. Diesen Ansatz (Hefestück) mit Mehl
bedecken und etwa 20 Minuten gehen lassen. Inzwischen die Butter sahnig
rühren, Zucker, Salz und Ei zufügen. Als Gewürz können 5 geriebene bittere
Mandeln oder 1 bis 2 Esslöffel Zitronenzucker zugesetzt werden. Hefestück,
Mehl und Milch zur Butter geben und den Teig tüchtig durcharbeiten, 25
Minuten ruhen lassen. Den Teig mit Mehl bestäuben, zusammenstoßen, knapp 1
cm dick ausrollen. Mit rundem Ausstecher auf der Hälfte des Teiges
Rundungen aufdrücken, in die Mitte ein wenig Marmelade geben, die Ränder
mit etwas Eiweiß oder Milch bestreichen, die andere Teighälfte darüber
klappen. Die Pfannkuchen ausstechen, mit einem Tuch bedeckt. 15 bis 20
Minuten gehen lassen, in siedendem Fett ausbacken, abtropfen lassen. Mit
Staubzucker bestreuen oder noch warm in Zucker wälzen oder auf einer Seite
mit Glasur bestreichen. Ungefüllte Pfannkuchen aus einer 1,5 cm dicken
Teigplatte ausstechen.
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Brezeln |
Aus Pfannkuchenteig 1 cm dicke, 25 cm lange Rollen
drehen, zu Brezeln formen, 15 Minuten gehen lassen, in siedendem Fett
ausbacken, abtropfen lassen und zuckern.
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Kräppelchen |
Vierecke aus Backpulver- oder Hefeteig schneiden,
backen.
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Rosetten |
250 g Mehl, 50 g Margarine, 25 g Zucker, 2 Pr. Zimt, 3
bittere Mandeln, 4 EL. Milch, Ausbackfett, Marmelade, 50 g Staubzucker
Das Mehl sieben. Margarine und Zucker zusammen sahnig
rühren. Den Zimt und die geriebenen bitteren Mandeln zugeben, ebenso Mehl
und Milch. Den Teig kneten, dünn ausrollen. Für jede Rosette 2 verschieden
große Plätzchen ausstechen, das kleinere auf das größere legen, in der
Mitte festdrücken, die Ränder mehrfach einschneiden. Die Rosetten in dem
siedenden Fett ausbacken und auf einem Sieb abtropfen lassen. In die Mitte
ein Tüpfelchen Marmelade geben und mit Staubzucker besieben. Es kann auch
der Teig für Späne, oder Nudelteig, verwendet werden.
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Spritzringe |
⅛l Milch, 50 g Margarine, 20 g Zucker, Salz, 100 g
Mehl, 2-3 Eier, 1 Pr. Backpulver, Ausbackfett, Staubzucker
Die Milch mit Margarine, Zucker und 1 Prise Salz
aufkochen. Das gesiebte Mehl mit einem Mal hineinschütten und rühren, bis
sich alle Klümpchen zerteilt haben und sich vom Topfboden ein dicker Kloß
abbackt. Vom Feuer nehmen. 1 Ei verquirlen und unterrühren. Zu dem
ausgekühlten Teig die übrigen verquirlten Eier und das Backpulver rühren.
Teig in den Spritzbeutel mit weiter Tülle füllen. Ein 10 cm großes Quadrat
Pergamentpapier in das heiße Ausbackfett tauchen, einen Ring darauf
spritzen. Den Ring von dem Papier in das siedende Fett gleiten lassen,
goldbraun backen, mit dem Sieblöffel herausnehmen und abtropfen lassen.
Das Gebäck dann zuckern oder mit Glasur bestreichen.
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Quarkspitzen |
40 g Zucker, 1 Ei, 20 g Fett, 125 g Quark, 125 g
Kartoffeln, Salz, 2 EßI. Rosinen, 125 g Mehl, ¼ P. Backpulver,
Ausbackfett, Staubzucker
Zucker und Ei schaumig rühren. Das zerlaufene Fett, den
durchgestrichenen Quark, die gekochten, geriebenen Kartoffeln sowie ein
wenig Salz, die gewaschenen und abgetrockneten Rosinen oder etwas
abgeriebene Zitronenschale, das mit dem Backpulver gesiebte Mehl nach und
nach zugeben. Ist der Quark sehr trocken, dem Teig noch 2 bis 4 Esslöffel
Milch zufügen. Mit einem in das siedende Backfett getauchten Teelöffel
Teig abstechen und mit einem Messer in das Backfett schieben. Die
goldbraunen Quarkspitzen auf ein Sieb heben, nach dem Abtropfen mit
Staubzucker besieben oder in grobem Zucker, mit Zimt gewürzt, wälzen.
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Kirschküchel |
4-8 Kirschen, ⅛ I Milch, 1 - 2 Eier, 20 g Zucker, 25
g Mehl, Ausbackfett, Staubzucker
Feste Kirschen mit Stiel waschen, gut abtropfen lassen
und je 4 Stück an den Stielen zusammenbinden. Milch, Ei, Zucker und Mehl
verquirlen, die Kirschbündel nacheinander in den Teig tauchen, in das
siedende Ausbackfett geben, goldgelb backen und mit Staubzucker besieben.
Anstelle der Kirschen lassen sich auch Johannisbeeren verwenden.
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Holunderblüten- und Akazienküchel |
Je Person 1, höchstens 2 nicht zu große Blütendolden
rechnen. Die Dolden waschen, das Wasser ausschwenken, wie Kirschküchel in
den Teig tauchen, backen, abtropfen und mit Zimtzucker bestreuen.
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Apfelküchel (Beignets) |
500 g Äpfel, ⅛ l Milch, 1 Ei, 20 g Zucker, 125 g
Mehl, Salz, ½ Zitrone, Ausbackfett, Zimtzucker
Die gewaschenen Äpfel schälen, das Kernhaus ausbohren,
1 cm dicke Scheiben schneiden. Milch, Ei, Zucker, Mehl und Salz
verquirlen, mit Zitronensaft und geriebener Zitronenschale würzen. Die
Apfelscheiben in dem Teig wenden, im siedenden Fett ausbacken. Nach dem
Abtropfen mit Zimtzucker bestreuen. Als Würze kann anstelle von Zitrone
auch Vanillezucker oder je 1 Prise Zimt und Nelken verwendet werden.
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Aprikosenküchel |
250 g Aprikosen waschen, abtrocknen, halbieren, den
Stein auslösen und wie Apfelküchel weiter behandeln.
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Pastetenförmchen |
¼ l Milch, 125 g Mehl, 1 Ei, Salz, 1 EL. Öl,
Ausbackfett
Alle Zutaten zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten.
Das Pasteteneisen in das siedende Fett tauchen, sofort in den Teig halten,
darauf achten, dass das Eisen gleichmäßig hoch mit Teig bezogen ist. In
dem siedenden Backfett löst sich der Teig ab. Die goldgelb gebackenen
Förmchen herausnehmen, umgestürzt abtropfen lassen. Mit feinem Gemüse,
Frikassee oder Salat füllen. Zum festlichen Anrichten von Platten gut
geeignet. Rosetten ebenso bereiten. Dem Teig 1 Esslöffel Zucker zusetzen
und das Gebäck mit Zimt- oder Vanillezucker bestreuen.
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14.01.2010 15:04 Uhr
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