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Letzte Bearbeitung:
26.06.2008 |
Kochbuch der 40er Jahre
··· Seefisch - Süßwasserfisch ···
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Fische sind ein ganz ausgezeichnetes Nahrungsmittel. Sie haben nicht nur
den gleichen Nährwert wie Fleisch, sie sind auch fast alle leicht
verdaulich. Weitere Vorteile liegen in folgenden Tatsachen: Fisch ist
preiswert, rasch gar zu machen und bereichert durch seine vielfältigen
Zubereitungsmöglichkeiten den Küchenzettel ganz außerordentlich. Für
vier Personen 500 g Filet oder 750 bis 1000 g Fisch einkaufen. Vor dem
Kochen werden ganze Fische geschuppt und nach Entfernung der Innenhaut
und der BIutreste schnell und gründlich gewaschen. Kochfertigen Fisch
aber niemals im Wasser liegen lassen, er würde dadurch wertvolle Säfte
verlieren. Die Schwanz- und die Rückenflosse mit einer Schere
verschneiden. Um dem Fischfleisch eine größere Festigkeit zu geben, den
gewaschenen Fisch abtrocknen und mit etwas Essig oder Zitronensaft
beträufeln. Dadurch tritt auch der Fischgeruch nicht mehr So stark in
Erscheinung. Kurze Zeit stehen lassen, damit die Säure auf das
Fischfleisch einwirken kann. Dann mit Salz einreiben und weiter
verarbeiten. Nur große Fische werden gelegentlich doch gekocht. Im
Allgemeinen aber ist es vorteilhafter, gedämpfte, gedünstete, gebratene,
gebackene und gegrillte Fischgerichte herzustellen.
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Seefische |
Am besten wird Seefisch erst kurz vor der Zubereitung
gekauft. Ausnahmsweise schon am Tage vorher besorgten Fisch in ein Tuch
wickeln, das mit Essig getränkt wurde, und kalt stellen, aber nicht
gefrieren lassen, da sonst beim Auftauen der Saft ausläuft. Fisch
niemals in Papier eingeschlagen liegenlassen. Erkennungszeichen für
einwandfreie Ware ist ein guter Geruch, er ist das sicherste Merkmal für
frische Lieferung. Das Fleisch darf nicht schmierig und schwammig sein.
Während große Fische ohne Kopf in den Handel kommen, ist bei kleineren,
z. B. bei grünen Heringen, das nicht eingesunkene Auge ein Beweis für
frische Ware. Immer wird unangenehmer Geruch vor der Verwendung warnen.
Sehr vorteilhaft ist der Einkauf von Fischfilet. Es hat keinen so
starken Eigengeruch wie Köpfe und Häute der Seefische. Außerdem werden
die zeitraubenden Vorbereitungen und das Entfernen der Abfälle erspart.
Der silberschuppige Hering steht unter den Seefischen
an erster Stelle. Er kommt "grün" als Frischfisch auf den Markt, vor
allem aber in haltbaren Formen: gesalzen, geräuchert und vielfältig
mariniert. Der Kabeljau hat ein Gewicht von 2 bis 10 kg; kleinere Tiere
werden Dorsch genannt. Kennzeichen sind weiße Seitenlinien. Der
Schellfisch hat eine schwarze Seitenlinie und oberhalb der Brustflosse
auf beiden Seiten einen schwarzen Fleck. Der Merlan oder Wittling stellt
eine Abart des Schellfisches dar. Da er kleiner ist, wird er vielfach
mit Kopf verkauft. Seelachs oder Köhler hat im Anschnitt oft rötliches,
sehr festes Fleisch. Das hat ihm seinen Namen eingebracht, obwohl er mit
dem Lachs nicht verwandt ist. Der Rotbarsch, auch Goldbarsch genannt,
hat harte Schuppen und eine zusammen hängende, stachelbesetzte
Rückenflosse, die entfernt werden muss. Stiche an den Gräten dieses
Fisches können unangenehme Hautreizungen ergeben. Von den Plattfischen
ist die Scholle am bekanntesten. Noch besser schmeckt die Rotzunge.
Beide Fischarten werden am besten gebraten. Jeder Bereitung frischen
Fisches sollte das Marinieren vorangehen, das ist das Beträufeln des
Fischfleisches mit Essig oder Zitronensaft etwa eine halbe Stunde vor
der Weiterverwendung.
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Gekochter Seefisch |
1 kg Fisch, 1 Esslöffel, Essig, Salz, Wasser,
Wurzelwerk
Nur Fische mit Haut, am besten ganze Fische, zum Kochen
auswählen. Den Fisch säubern, waschen und innen mit Essig und Salz
ausreiben. In etwa 1 Liter Wasser das geputzte und zerschnittene
Wurzelwerk 10 Minuten kochen. Dann den Fisch hineinlegen. Ist er nicht
bedeckt, kochendes Wasser zugießen. Nach dein Aufkochen an der Herdseite
gar ziehen lassen. Das dauert bei kleinen Fischen etwa 15 Minuten, bei
großen 30 Minuten. Kennzeichen des Garseins: Eine Flosse muss sich leicht
herausziehen lassen. Zu gekochtem Fisch entweder zerlassene Butter,
Kräuter- oder Senfbutter oder eine Tunke (z. B. Senf-, Meerrettich-,
Kräuter-, Gurken-, Specktunke), Gemüse und Kartoffeln geben.
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Gedämpfter Fisch (Rotbarsch, Merlan, grüne Heringe) |
1 kg Fisch, 1 Esslöffel, Essig, Salz, Wurzelwerk,
Salzwasser
Fisch kann im Dämpfer gar gemacht werden. Dazu sind
ganze Fische, Stücke oder Filets geeignet. Ganze Fische mit dem Rücken
nach unten in den Dämpfeinsatz legen, damit der Saft nicht herausläuft.
Den vorbereiteten Fisch mit Essig und Salt einreiben, in Dämpfeinsatz
legen, mit dem geschnitzelten Wurzelwerk bestreuen. Im Dämpfer das Wasser
zum Kochen bringen, den Einsatz hineinhängen und den Fisch etwa 30 Minuten
dämpfen. Darauf achten, dass er nicht mit dem Wasser in Berührung kommt.
Durch Herausziehen einer Flosse prüfen, ob der Fisch gar ist. Mit Tunke,
Butter oder ausgebratenem Speck, Kartoffeln und Gemüse oder Salat
auftragen.
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Gedünsteter Fisch (Dorsch, Kabeljau, Schellfisch) |
1 kg Fisch, 1 Esslöffel, Essig, Salz, 40 g, Margarine,
Wurzelwerk
Den vorbereiteten Fisch abtrocknen, innen mit Essig
oder Zitronensaft und Salz einreiben. In eine feuerfeste Ton- oder
Glasform mit passen- dem Deckel die Margarine und das geschnitzelte
Wurzelwerk geben. Ist beides heiß, den Fisch einlegen und im eigenen Saft
in etwas 30 Minuten gar dünsten. Auf der Elektroplatte Schaltung I, auf
Gas die Sparflamme einstellen und ein Drahtschutznetz unter die Form
legen.
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Tütenfisch |
600 g Fischfilet, 1 Esslöffel, Essig, Salz
Das Filet abspülen, abtrocknen, mit Essig und Salz
einreiben, in angefeuchtetes Pergamentpapier schlagen. Das Paket so auf
die Grillpfanne legen, dass der Saft nicht heraus fließen kann. Etwa 20
Minuten dünsten und noch weitere 10 Minuten ziehen lassen. Mit Butter und
Kartoffeln oder Reis und Gemüse oder Salat auftragen.
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Schüsselfisch (Schellfisch, Seelachs, Rotbarsch) |
750 g Fisch, 1 Esslöffel, Essig, Salz, 2 EL., Öl
Den gewaschenen, mit Essig und Salz eingeriebenen Fisch
mit Öl bepinseln, mit dem Rücken nach oben in eine Schüssellegen, mit
Fettpapier zudecken, 40 Minuten dünsten. Den Fisch in der heißen Schüssel
zu Kartoffeln und Salat auftragen. Das Gericht wird verfeinert, wenn der
Fischrücken schuppenförmig mit Tomaten- oder mit Zwiebel- und
Speckscheiben belegt wird.
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Gedünstetes Fischfilet |
600 g Fischfilet, 1 EL. Essig, Salz, 60 g Rauchspeck,
⅛ l Kochwein , 4 Esslöffel Milch (15 g Mehl)
2 große Fischfilets mit Essig und Salz einreiben, das
eine mit I Drittel des gewürfelten Rauchspecks belegen, das zweite Filet
darüber decken. Den übrigen Rauchspeck in einer Pfanne glasig werden
lassen, den Kochwein zugießen. Kocht er, die Filets hineinlegen und
zugedeckt etwa 20 Minuten dünsten. Die Brühe mit dem in Milch, oder saurer
Sahne angerührten Mehl binden. Statt des Rauchspecks Kräuter- oder
Meerrettichbutter oder Tomatenmark, statt des Kochweines Brühe oder saure
Sahne verwenden.
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Gedünstete Fischkoteletten
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600 g Fisch, 1 Esslöffel, Essig, 50 g Margarine, 200 g
Gemüse, 50 g Zwiebel, Salz, ⅛ l Brühe, 15 g Mehl 1 Esslöffel Senf, 1 Pr.
Paprika ,1 Pr. Zucker
Aus einem Fischmittelstück 4 Koteletten, 2 cm dick,
schneiden, mit Essig einreiben, zudecken. In der heißen Margarine das
geschnitzelte Gemüse und die gewürfelte Zwiebel andünsten. Die Koteletten
mit Salz einreiben, auf das Gemüse legen und 20 Minuten zugedeckt auf
kleiner Flamme dünsten. Die Fischstücken auf eine heiße Platte geben, das
Gemüse darauf häufen. Zu dem abgesetzten Saft die Brühe gießen, mit dem
kalt angerührten Mehl binden. Die Tunke durchkochen. Mit Senf, Paprika und
Zucker abschmecken.
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Fisch in Tunke |
Rasch gar werdender Fisch kann auch in einer Tunke gar
ziehen. Auf diese Weise sind die vielfältigsten Zusammenstellungen
möglich. Zu bedenken ist nur, dass Fisch beim Erhitzen stets Saft
absondert. Die Tunken müssen deshalb bei der Zubereitung sehr dick
gehalten werden, damit sie beim Auftragen die richtige Beschaffenheit
haben.
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Fischfiletrollen in Buttertunke |
40 g Mehl, 50 g Butter, ½ 1 Brühe, 600 g Fischfilet,
1 Esslöffel Essig, Brühpaste
Mehl und Butter mit der Gabel durchdrücken, kräftige
Brühe auffüllen und kochen. Die mit Essig marinierten Filets mit Brühpaste
oder Tomatenmark oder Senf bestreichen oder mit Kräutern oder Meerrettich
bestreuen, zusammenrollen und in der Tunke gar ziehen lassen.
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Fischfilet in Meerrettichtunke |
Eine Buttertunke mit 2 Esslöffeln geriebenem
Meerrettich verrühren. Den Fisch darin 15 Minuten ziehen lassen. Vor dem
Auftragen mit 1 Esslöffel Meerrettich bestreuen. Für Fischfilet in
Senftunke eine Buttertunke kräftig mit Senf, Paprika, Essig und Salz
abschmecken.
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Fischfrikassee |
500 g Fischfilet,1 EL. Essig, Salz, 40 g Butter, 20 g
Zwiebel, 50 g Mehl, ¼ l Kochwein, ¼ l Brühe
Das abgespülte Fischfilet in Würfel schneiden, mit
Essig beträufeln und salzen. In der Butter die gewürfelte Zwiebel glasig
werden lassen, das Mehl überstäuben, Kochwein und Brühe auffüllen, unter
Rühren aufkochen, Filet zugeben und 15 Minuten ziehen lassen. Die Tunke
wird verfeinert durch Abziehen mit Eigelb, Zugabe von Kapern oder
kleinwürfelig geschnittener Gewürzgurke, gewiegter Sardelle, gedünsteten
Champignons, Fleisch- oder Semmelklößchen. Mit Butterreis oder
Kartoffelschnee und Salat auftragen.
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Fischragout |
500 g Fischfilet, 1 Esslöffel Essig, Salz, 40 g Speck,
50 g Mehl, 20 g Zwiebel, ½ l Brühe, Zucker, Paprika, Gurke
Das abgespülte Fischfilet in Würfel schneiden, mit
Essig beträufeln, salzen. Den gewürfelten Speck erhitzen, Mehl und Zwiebel
zugeben, rühren, bis alles lichtbraun ist. Mit der Brühe auffüllen und gut
durchkochen. Die Tunke mit Essig, am besten Kräuteressig, Salz, Zucker und
Paprika kräftig abschmecken. Den Fisch in der Tunke 15 Minuten ziehen
lassen. Zuletzt die in Würfel geschnittene Gurke (Senf-, Gewürz- oder
Essiggurke) zufügen. Auch Senf und Sirup lassen sich zum Abschmecken
nehmen.
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Fischgulasch |
500 g Fischfilet, Salz, Paprika, 50 g Mehl, 50 g Speck,
50 g Zwiebel, ½ l Brühe
Das Fischfilet abspülen, trocken tupfen, in Würfel
schneiden. 1 Teelöffel Salz, 1 Prise Paprika und das Mehl mischen, die
Fischwürfel darin wenden. Den klein geschnittenen Speck glasig werden
lassen, Fisch- und Zwiebelwürfel zugeben und braun braten. Die kochende
Brühe auffüllen, mit Paprika abschmecken, aufwallen und bei kleinster
Flamme ziehen lassen.
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Fischklopse |
500 g Fisch, 100 g Weißbrot, 50 g Zwiebel, ½ Zitrone,
Salz, 30 g Margarine, 30 g Mehl, ½ l Brühe
Den gewaschenen Fisch häuten und entgräten. Das
Weißbrot einweichen und fest ausdrücken. Die Zwiebel schälen. Fisch,
Weißbrot und Zwiebel durch den Fleischwolf drehen. Den Teig mit etwas
geriebener Zitronenschale und Salz würzen. In der heißen Margarine
das Mehl lichtgelb schwitzen, nach und nach die Brühe auffüllen. Die Tunke
aufkochen, mit Zitronensaft abschmecken. Mit nassen Händen 8 Klopse
formen, in der Tunke aufkochen und 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Klopse
oder Tunke können auch mit gewiegter Sardelle, mit Kapern oder Gurke
gewürzt werden. Anstelle von Frischfisch lässt sich Räucherfisch, der aber
nicht zu scharf sein darf, verwenden.
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Fischtopf mit Gemüse (Pichelsteiner) |
500 g Fischfilet, 1 Esslöffel Essig, Salz, 500 g
Kartoffeln, 500 g Gemüse, 50 g Zwiebel, 20 g Fett, ½ l Brühe, 20 g
Butter, 2 Esslöffel Kräuter
Das Fischfilet abspülen, in Würfel schneiden, mit Essig
beträufeln, salzen und zugedeckt stehen lassen. Die Kartoffeln schälen, in
Würfel schneiden. Das Gemüse (200 g Weißkohl, 200 g Kohlrübe, 100 g Möhre)
und die Zwiebel schnitzeln oder dünn schneiden. Den Boden eines gut
schließenden Topfes mit Fett streichen. Die Kartoffeln hinein eben, das
Gemüse zufügen, die kochende Brühe auffüllen. Zugedeckt 20 Minuten
dünsten. Den Fisch dann obenauf legen, leicht mit Salz bestreuen, die
Butter in Flöckchen darauf verteilen und zugedeckt das Gericht gar
dünsten. Mit frischen Kräutern (Petersilie, Dill, Kerbel, Schnittlauch)
bestreut auftragen. Statt Kartoffeln 200 g eingeweichte weiße Bohnen
verwenden.
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Fischpudding |
500 g Fischfilet, 50 g Margarine, 200 g Gräupchen, ½
l Brühe, 200 g Gemüse, Salz, Petersilie, 2 - 3 Eier
Das Fischfilet vorbereiten und in 15 g Margarine auf
beiden Seiten braten. Feine Gräupchen in 15 g Margarine erhitzen, bis sie
sich hellgelb färben. Die kochende Brühe auffüllen und die Gräupchen dick
ausquellen Jassen. Das Gemüse (Sellerie, Möhre, Petersilienwurzel,
Pastinak, Porree) putzen, waschen, schnitzeln oder klein- würfelig
schneiden und im eigenen Saft unter Zugabe von 10 g Margarine und etwas
Salz gar dünsten. Die Gräupchen mit dem zerteilten Fisch, mit Gemüse,
gehackter Petersilie und den Eidottern vermengen und mit Salz abschmecken.
Den steif geschlagenen Eischnee unterziehen. In verschließbarer,
gefetteter Form, nicht randvoll eingefüllt, im Wasserbad 1 Stunde kochen.
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Großer gebratener Fisch
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1 kg Fisch, 1 Esslöffel, Essig, Salz, Senf, 25 g Speck,
50 g Margarine, ¼ l Brühe, 10 g Mehl
Den sauber geputzten und gewaschenen Fisch mit Essig
und Salz einreiben, innen mit Senf be- streichen. Den Rücken des Fisches
längs bis an die Gräte einschneiden, Speckstreifchen einlegen. Die
Bauchlappen nach innen schlagen. Mit dem Rücken nach oben in die Pfanne
setzen, 20 Minuten in Margarine braten, mit dem Bratfett begießen.
Brüheauffüllen. Die Tunke mit Mehl binden.
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Scholle |
2 – 4 Schollen, 1 Esslöffel Essig, Salz, 40 g Mehl, 4
Esslöffel, Milch, Bratfett
Die Fische säubern, die Flossen verschneiden und die
Schollen mit Essig und Salz einreiben. Mehl und Milch verrühren, die
Fische damit einhüllen und in reichlich Fett auf beiden Seiten knusprig
braten. -Schollen können auch in Mehl, geschlagenem Ei und Semmelbröseln
gewendet werden.
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Paniertes Fischfilet |
600 g Filet, 1 EL Essig, Salz, 20 g Mehl, 1 Ei, 30 g
Brösel, Bratfett
Die abgespülten Filets abtrocknen, mit Essig
beträufeln, mit Salz bestreuen, in Mehl wenden, in geschlagenes Ei
tauchen, mit Semmel- oder Brotbröseln bestreuen, festdrücken und in
reichlich heißem Fett knusprig braten. Paniertes Fischfilet kann auch in
siedendem Ausbackfett oder in Öl ausgebacken werden.
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Gebratene Heringe |
1 kg grüne Heringe, 100 g Mehl, Salz , Bratfett
Die Heringe sauber waschen. Das Mehl mit 1Teelöffel
Salz vermengen, die Fische darin wenden und in heißem Fett je nach Größe 3
bis 5 Minuten braten. Die Heringe können auch ohne Kopf und ausgenommen
gebraten werden. Dann aber nicht aufschneiden, sondern die Eingeweide vom
Schlund aus herausziehen. Sehr schmackhaft werden sie, wenn 1 Messerspitze
Brühpaste, 1 Esslöffel Senf, 2 Esslöffel gehackte Petersilie und 1 Prise
Paprika verrührt, die Fische damit ausgestrichen und in Mehl gewendet
werden.
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Gefüllter Fisch |
1 kg Fisch, 1 Esslöffel, Essig, Salz, 1 Esslöffel Senf,
100 g Schweinefleisch, 50 g Weißbrot, 20 g Zwiebel, 1 Ei, Bratfett
Soll der Kopf daran bleiben, Kiemen und Augen
entfernen, den Fisch dann schuppen, innen saubern und waschen. Den Bauch
von oben nach unten aufschneiden. Die Rückengräte entfernen, kleine Gräten
herausziehen, aber nicht die Haut am Rücken verletzen. Den Fisch innen mit
Essig einreiben, salzen, mit Senf bestreichen. Zur Füllung Schweinefleisch
oder Fischfilet, das eingeweichte und fest ausgedrückte Weißbrot und die
geschälte Zwiebel zweimal durch den Fleischwolf drehen und mit dem Ei
vermengen. Die Masse auf eine Fischhälfte streichen, die andere Hälfte
darüber klappen, mit Rouladennadeln zustecken oder zunähen. In einer
Pfanne das Bratfett erhitzen, den Fisch hineinlegen und unter wiederholtem
Begießen mit dem heißen Fett in 20 bis 30 Minuten gar braten.
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Fischkoteletten |
600 g Filet, 1 Esslöffel Essig, Salz, 30 g Mehl, 40 g
Margarine, ⅛ l Brühe, 2 Esslöffel Tomatenmark
Zu Koteletten ein dickes Mittelstück verwenden.
Vorbereiten, in Scheiben zerteilen (am besten gleich beim Einkauf
schneiden und die Mittelgräte zerhacken lassen). Die Scheiben mit Essig
und Salz einreiben, in Mehl wenden, in der heißen Margarine auf jeder
Seite 5 Minuten braten. Auf eine heiße Platte legen. Das übrige Mehl in
den Bratsatz geben, ⅛ Liter Brühe auffüllen, durchkochen, mit
Tomatenmark und Salz abschmecken.
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Fischhackbraten |
600 g Fisch, 100 g Weißbrot, 50 g Zwiebel, 50 g Speck,
Salz, Pfeffer, 50 g Margarine
Den Fisch waschen, häuten, entgräten, in grobe Stücke
schneiden. Das eingeweichte Weißbrot fest ausdrücken. Die Zwiebel schälen
und vierteln, den Speck zerschneiden. Fisch, Weißbrot, Zwiebel und Speck
zweimal durch den Fleischwolf drehen. Die Masse mit Salz und Pfeffer
kräftig abschmecken. Ist sie noch etwas weich, dann Semmelbrösel oder
Haferflocken zufügen. Einen Braten formen, in der Margarine braten.
Vorsicht beim Wenden!
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Saurer Hering |
2-4 Salzheringe, 50 g Zwiebel, 1 Lorbeerblatt, 4
Wacholderbeeren, ⅜ l Essigwasser
Die Heringe gut wässern, die Schuppen abstreifen und
abspülen. Die Fische auf einem nassen Holzbrett zerlegen. Mit spitzem
Messer den Kopf abtrennen, den Bauch aufschneiden, die Eingeweide
herausnehmen und die schwarze Innen- haut ausschaben, nochmals waschen.
Die Heringe in ein Gefäß legen, dabei die in Scheiben geschnittene Zwiebel
und das Gewürz dazwischen geben. Das kräftig abgeschmeckte Essigwasser,
dem ein wenig Zucker zugesetzt werden kann, abgekocht und ausgekühlt über
die Fische gießen. Einige Tage vor dem Verbrauch bereiten.
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Rollheringe (Rollmöpse) |
Die Heringe wie oben vorbereiten. Dann am Rücken
aufschneiden, die beiden Hälften von der Mittelgräte lösen, alle Gräten
entfernen. Die Bauchlappen verschneiden, die Hälften auf der Innenseite
mit Senf bestreichen, mit Gurken- und Zwiebelscheiben oder rohem
Sauerkraut belegen, fest zusammenrollen, mit spitzem Hölzchen
zusammenstecken, in ein Glas schichten, mit abgekochtem Essigwasser
begießen. Kleine Rollmöpse, die mit in Essigwasser gekochten Zwiebeln
gefüllt werden, können auch in Mayonnaise gelegt werden.
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Marinierte Heringe |
Von gewässerten, halbierten und entgräteten Heringen
die Haut abziehen. Die Heringsmilch aus der Haut schaben, mit etwas Essig
verrühren und mit ¼ Liter Milch verquirlen. Die Filets in die Milch
legen. Durch Zugabe von 50 g Mayonnaise, ⅛ Liter Sahne oder 2 Esslöffel
Öl, durch Gurken-, Zwiebel- oder Tomatenscheiben, Apfelschnitzel, sauer
eingelegte Pilze oder Kapern kann die Tunke verfeinert werden.
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Gebackene Salzheringsfilets |
Gut gewässerte Heringsfilets in einen Teig aus ⅛
Liter Wasser und 50 g Mehl tauchen oder die Filets panieren und in
siedendem Öl ausbacken oder in Margarine braten.
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Gabelbissen |
Heringsfilets in gleichmäßige Streifchen schneiden,
mit Pfeffer, Nelke, auch fein gewiegter Zitronenschale würzen und mit Öl
begießen. Heringsrogen ohne Gewürz in Öl einlegen. Beim Auftragen
gehackte Zwiebel dazu geben.
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Heringshäckerle
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2 vorbereitete und entgrätete Heringe abziehen, in
Würfel schneiden oder hacken, ebenso Äpfel, Gurken, Tomaten und Zwiebel.
Alles mischen, mit Kräuteressig, Senf und Öl oder Mayonnaise verrühren.
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Räucherfischtopf
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750 g Kartoffeln, 50g Speck, 100 g Zwiebeln, 1 Pr.
Paprika,¼ 1 Brühe, 250 g Räucherfisch
Die Kartoffeln waschen, schälen, in Scheiben schneiden.
Den Speck im Topfe glasig werden lassen, die Kartoffeln darauf geben, die
in Scheiben geschnittenen Zwiebeln zufügen, mit 1 Prise Paprika bestreuen,
die Brühe auffüllen und das Gericht fast gar dünsten. Den entgräteten und
zerpflückten Räucherfisch obenauf legen und alles noch 10 bis 15
Minutenweiterdünsten. Vorsicht mit der Zugabe von Salz bei Räucherfisch!
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Pfannfisch |
750 g Räucherfisch, 500 g Kartoffeln, 100 g Zwiebeln,
40 g Margarine, 2 Esslöffel Senf
Den Räucherfisch von Haut und Gräten befreien,
zerteilen. Die gekochten Kartoffeln schälen, je nach der Größe in 4 oder 8
oder 12 Schnitzel teilen. Die Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden.
Die Margarine erhitzen, die Zwiebeln zufügen. Sobald sie glasig sind,
Kartoffeln und Fisch zugeben, vermengen und zugedeckt an der Herdseite 10
Minuten durchziehen lassen. Dann aufdecken und kurz braten. Das Gericht
mit Senf bestreichen. Grünen oder gemischten Salat dazu geben.
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Makkaroni mit Räucherfisch |
250 g Räucherfisch, 375 g Makkaroni, 2 l Salzwasser, 15
g Margarine, 10 g Mehl, ⅛ l Milch, 30 g Reibkäse
Den Räucherfisch häuten, in kleine Teile zerlegen,
dabei entgräten. Die in kleine Stücke gebrochenen Makkaroni in das
sprudelnde Salzwasser geben, weich kochen, abgießen, abspülen. In
der Margarine das Mehl gelb werden lassen, mit Milch glatt rühren und
aufkochen. Nach Wunsch 1 bis 2 Esslöffel Tomatenmark unterrühren. Tunke,
Makkaroni und Räucherfisch vermengen, mit Reibkäse bestreuen und mit Salat
auftragen. Soll das Gericht überbacken werden, dann noch mit
Butterflöckchen belegen.
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Süßwasserfische |
Auch von den Süßwasserfischen können nur die wichtigsten genannt werden.
Meist kommen lebende Tiere zum Verkauf. Die Fische vom Händler töten
lassen oder kurz vor dem Verbrauch den in frischem Wasser gehaltenen Fisch
selbst töten. Ihn, wenn nötig, mit einem trockenen Tuch festhalten und auf
ein Holzbrett legen mit einem kräftigen Schlag auf den Kopf betäuben, dann
mit einem scharfen, spitzen Messer dicht hinter dem Kopf die Wirbelsäule
durchschneiden. Es kommt besonders bei Aal vor, dass sich der Körper, auch
nur Stücke davon, danach noch bewegt. Das sind keine durch
Schmerzempfindungen ausgelösten Bewegungen. Süßwasserfische kommen auch
geschlachtet und in Eis verpackt auf den Markt, hauptsächlich Karpfen und
Schleien. Schuppen sofort nach dem Schlachten vom Schwanz nach dem Kopf zu
mit Küchenmesser, Reibeisen oder Fischschupper abstreifen. Fisch abspülen
und zum Ausnehmen mit spitzem Messer vom After nach der Kehle zu
aufschneiden, Darmende und Schlund ablösen und den Bauchinhalt mit dem
Zeigefinger herausschieben. Darm und Gallenblase entfernen. Sollen Rogen
oder Milch und Leber mit verwendet werden, z. B. bei Karpfen, gut
abspülen, leicht salzen und mit kochen.
Aal nur dann in der Küche verarbeiten, wenn das Tier
mindestens 35 cm lang ist. Kleinere Fische kommen nur für Räucherwaren in
Betracht. Große Aale werden in Portionsstücke geteilt. Soll der Aal
abgezogen werden, ihn dann am Kopf aufhängen, ringsum unterhalb des Kopfes
einen Einschnitt machen und die Haut nach unten abziehen. Karpfen kommt
als Schuppenkarpfen mit dichten Schuppen, als Spiegelkarpfen mit
vereinzelten Schuppen und als Schleikarpfen ohne Schuppen in den Handel.
Durchschnittsgewicht 1 bis 2 kg. Karpfenblut ist sehr begehrt für die
polnische Tunke. Forelle und Schleie, ebenso die verschiedenen Weißfische
(Barbe, Bleie, Brasse, Plötze) werden vielfach als kleine "Portionsfische"
im Gewicht von etwa 200 g angeboten. Hecht und Lachs sind am
vorteilhaftesten im Gewicht von 1 bis 2 kg für festliche Gerichte. Wels
ist bis zu etwa 1 kg Gewicht am schmackhaftesten. Sollen Hautfische (ohne
Schuppen), wie Aal, Schleie, Forelle, Spiegelkarpfen, "blau" aufgetragen
werden, dann darauf achten, dass der Schleim auf der Haut nicht verletzt
wird. Durch Begießen mit kochendem Essigwasser vor dem Garmachen entsteht
die gewünschte blaue Farbe.
Zum Kochen sind am besten Gefäße geeignet, die der Form
und Größe der Fische entsprechen (Fischkocher, Deckelpfannen, ovale
Töpfe). So wenig wie möglich Kochwasser nehmen, jedoch so viel, dass der
Fisch knapp bedeckt ist. Nach dem Aufkochen den Fisch ziehen lassen. Er
ist gar, sobald die Flossen herauszulösen sind.
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Blau gekochter Fisch (Aal, Forelle, Karpfen, Schleie) |
750 g Fisch,¼ I Essigwasser, Wurzelwerk, 50 g
Zwiebel, 1,5 I Salzwasser
Diese Fische sind von einer Schleimhaut umgeben, die
bei dieser Zubereitungsart nicht verletzt werden darf. Den ausgenommenen,
gewaschenen Fisch 10 Minuten vor dem Kochen mit siedendem Essigwasser
übergießen. Das vor- bereitete Wurzelwerk und die Zwiebel 10 Minuten
kochen. Den Fisch hineinlegen, aufkochen und 10 bis 15 Minuten ziehen
lassen. -Blau gekochte Fische mit Salzkartoffeln und Butter (frisch,
zerlassen, Senf- oder Kräuterbutter) oder mit Meerrettich und ungesüßter
Schlagsahne oder mit Tunke (Butter-, Kapern-, Petersilien-, Dilltunke)
auftragen. Zitronenstückchen werden auch gern dazu gegeben.
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Aal in Dilltunke |
750 g Aal,⅛ l Essigwasser, 40 g Butter, 40 g Mehl,
¾ l Brühe, 2 EßI. Dill
Den gewaschenen und ausgenommenen Aal in Portionsstücke
schneiden, mit kochendem Essigwasser übergießen. In der Butter das Mehl
lichtgelb schwitzen und mit der Brühe auffüllen. Gut aufkochen lassen und
die Aalstücke in der Tunke 15 Minuten sieden. Den gehackten Dill zugeben
und den Aal in der Tunke dann noch 10 Minuten ziehen lassen. Bereitung der
Brühe: Wasser mit geputztem Wurzelwerk und 1 kleinen Zwiebel ansetzen und
10 Minuten sieden lassen, dann 1 Zweiglein Estragon oder Thymian und 1
Blatt Salbei oder Pfefferminze zugeben, aufkochen und 10 Minuten ziehen
lassen.
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Aal in Bier |
Den ausgenommenen Aal abziehen, Portionsstücke
schneiden, ¼ l helles Bier, ⅜ l Wasser, ⅛ l Rotwein mit Zwiebel,
Lorbeerblatt, Paprikaschote und Salz aufkochen, den Aal zugeben, aufkochen
und 15 Minuten ziehen lassen. Die Brühe durchgießen, mit Stärkemehl
binden.
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Karpfen in polnischer Tunke |
1 kg Karpfen, 1 Esslöffel Essig, Salz, 250 g
Wurzelwerk, 50 g Zwiebel, 40 g Margarine, ¼ l Rotwein, ½ l Wasser, 50g
Lebkuchen, 10 g Rosinen, ½ Zitrone, Zucker, 10 g Mehl
Beim Karpfenschlachten das Blut auffangen, sofort mit
ein wenig Essig verrühren und zudecken. Den Karpfen ausnehmen, waschen,
teilen. Einen Fisch von 1 kg Gewicht in ein Schwanzstück, ein Kopfstück
{spalten!) und zwei Mittelstücke teilen, mit Essig und Salz einreiben.
Wurzelwerk und Zwiebel vorbereiten, klein schneiden, mit Margarine
anbraten. Rotwein oder verdünnten Essig, Wasser und Salz zufügen, 20 bis
30 Minuten kochen, dabei den geriebenen Speiselebkuchen, die gewaschenen
Rosinen, die in Scheiben geschnittene Zitrone und das Karpfenblut zufügen.
Die Tunke mit Salz und Zucker oder Sirup herzhaft abschmecken, mit dem
kalt angerührten Mehl binden. Den gespalteten Karpfenkopf hineinlegen, die
anderen Stücke darauf schichten, aufkochen und 20 Minuten bei kleiner
Flamme ziehen lassen. Statt Rotwein kann Bier verwendet werden.
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Schleie in Buttertunke |
2-4 Schleien, 1 Esslöffel Essig, Salz, 40 g Butter, 40
g Mehl, ¾ l Brühe, 1 Esslöffel Kapern, 1 Eigelb
Die ausgenommenen Schleien waschen, mit Essig und Salz
einreiben. Kleine Fische ganz lassen, große quer teilen. In der erhitzten
Butter das Mehl lichtgelb schwitzen, Gemüsebrühe auffüllen, durchkochen.
Mit den Schleien aufkochen und in etwa 15 Minuten gar ziehen lassen. Die
Fische auf eine heiße Platte heben. Die ganzen oder gehackten Kapern zur
Tunke geben, mit Eigelb abziehen und nach Belieben mit etwas Zitronensaft
abschmecken. Etwas Tunke über die Schleien gießen, den Rest gesondert
auftragen. Salzkartoffeln und Salat ergänzen das Gericht.
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Gedämpfte Fische |
750 g Fisch, 1 Esslöffel Essig, Salz, Wasser, 100 g
Butter, 1 Pr. Paprika, ½ Zitrone
Forelle, Karpfen, Schleie oder Weißfisch ausnehmen,
wenn nötig schuppen, mit Essig einreiben und vor dem Dämpfen salzen. Wenn
das Wasser im Topfe kocht, den Fisch auf den Einsatz legen und etwa 20
Minuten dämpfen. Sind die Fische im Gewicht verschieden, dann die großen
unter die kleinen legen. Die Butter sahnig, rühren, Paprika, ein wenig
geriebene Zitronen- schale und Zitronensaft zusetzen. Der Butter kann
geriebener Meerrettich oder gehackte Petersilie beigefügt werden.
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Karpfen im Gemüsebett |
1 kg Karpfen, 1 Esslöffel Essig, Salz, 500 g Gemüse, 50
g Margarine, ½ l Bier
Den ausgenommenen Karpfen waschen, zerteilen, mit Essig
und Salz einreiben. Das Gemüse (Möhre, Sellerie, Pastinak oder
Petersilienwurzel, Kohlrabi, auch ein wenig Weißkraut) putzen, waschen, in
Streifchen schneiden. In 25 g Margarine das mit 1 Teelöffel Salz
vermischte Gemüse anbraten. Das Bier auffüllen. Auf das fast gare Gemüse
die Fischstücke legen, mit Margarineflöckchen belegen und in fest
geschlossenem Topfe etwa 25 Minuten dünsten.
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Schüssel- und Tütenfisch |
von Karpfen, Schleie oder Weißfisch wie Schüssel- und
Tütenfisch von Seefisch bereiten.
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Gebratener Aal |
750 g Aal,1 Esslöffel Essig, Salz, Paprika, 20 g Mehl,
Bratfett
Aal säubern, waschen, abziehen, die Gräte auslösen, in
Portionsstücke schneiden, mit Essig oder Zitronensaft beträufeln, mit Salz
und Paprika einreiben, in Mehl wenden und in heißem Fett goldgelb braten.
Mit Kartoffelsalat oder mit Kräutermayonnaise und Brot oder mit
Kartoffelschnee und Salat auftragen.
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Gebratener Fisch |
2 - 4 Fische, 1 Esslöffel Essig, Salz, Mehl, Bratfett
Forellen, Schleien oder Weißfische, wenn nötig
schuppen, ausnehmen. Große Fische mit oder ohne Kopf in Portionsstücke
teilen. Mit Essig und Salz einreiben, in Mehl wenden und in heißem Fett
auf beiden Seiten je 5 Minuten braten. Sollen große Fische ganz gebraten
werden, dann entweder auf die gefetteten Stäbe des Bratrostes legen, mit
Butter bestreichen und in der Röhre etwa 20 Minuten braten oder
Speckscheiben in eine Pfanne geben, den Fisch darauf legen, nach 10
Minuten Bratzeit wenden.
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Gebackener Fisch |
1 kg Fisch, 1 Esslöffel Essig, Salz, 50 g Speck, 20 g
Reibkäse, 20 g Brösel, ⅛ l saure Sahne, Paprika, Tomatenmark
Karpfen, Hecht oder Zander schuppen, ausnehmen,
waschen, am Rücken aufschneiden, Mittelgräte entfernen. Die Innenseite mit
Essig und Salz einreiben. Mit der Hautseite nach unten auf den gefetteten
Rost legen und mit Speckwürfeln bestreuen. Reibkäse, Brösel und saure
Sahne verrühren, darauf streichen und etwa 30 Minuten backen. Fischsaft
mit kochendem Wasser ablösen, mit Salz, Paprika, Tomatenmark abschmecken.
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Sauer eingelegte Bratfische |
Bratfische, Essig, Wasser, Lorbeerblatt,
Wacholderbeeren, Salz, Zucker
Bratfertige Fische in Mehl wenden, braten, in
Deckelschüssel einschichten, mit so viel Marinade übergießen, dass sie
davon bedeckt sind. Marinade: Essig mit Wasserverdünnen, mit 1
Lorbeerblatt, Wacholderbeeren oder Pfefferkörnern, Salz und Zucker
aufkochen. Diese Bratfische sind nach 1 bis 2 Tagen zu verwenden. Die
Marinade durch Zugabe von Senf oder Tomatenmark verändern.
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Fisch in Aspik |
750 g Fisch, 3 Esslöffel Essig, Salz, ⅛ l Weinessig,
⅜ l Wasser, 10 g Zucker, 20 g Gelatine, Gurke, Möhre
Fischstücke, am besten Filet, mit Essig und Salz
einreiben und 10 Minuten dämpfen. Weinessig, Wasser, Zucker und Salz
aufkochen. Die gewaschene Gelatine in heißer Flüssigkeit auflösen. Davon
wenig in eine Schüssel oder in Portionsformen geben, erstarren lassen. Mit
Gurken- und Möhrenscheiben belegen. Wenig Aspik auffüllen. Ist er
erstarrt, die Fischstücke darauf legen, mit Aspik bedecken und erstarren
lassen. Vor dem Stürzen kurz in heißes Wasser tauchen.
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Muscheln |
Nur fest geschlossene Muscheln verwenden, offen
stehende sind ungenießbar. In reichlich Wasser die Muscheln gründlich
abwaschen und abspülen. Je Person etwa 10 Stück rechnen. In ¾ Liter
Wasser, mit wenig Salz und Essig gewürzt, mit einem Sträußchen Petersilie
aufkochen, die Muscheln zufügen und unter mehrfachem Schütteln auf starkem
Feuer die Muscheln 15 bis 20 Minuten dünsten, bis alle Schalen
aufgesprungen sind. Die Muscheln können im Topf aufgetragen werden, damit
sie nicht so rasch auskühlen.
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Muscheln in Tunke |
Die Muscheln wir oben angegeben zubereiten. Den
Muschelkörper aus den Schalen lösen, alle Fasern und schwärzlichen Teile
entfernen. Die Muscheln in einer säuerlich abgeschmeckten Buttertunke noch
15 Minuten kochen. Gehackter Dill würzt die Tunke.
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Krebse |
Nur lebende Krebse, die an ihren Bewegungen oder dem gerundeten Schwanz
kenntlich sind, verwenden. Krebse mit gestrecktem Schwanz sind entweder im
Absterben oder tot. Die Krebse mit reichlich klarem Wasser abspülen. 2 Liter
Wasser mit einem Sträußchen Petersilie und Salz sprudelnd kochen lassen, die
Krebse hineinlegen, sie sind sofort getötet. Ihre schwarzgrüne Farbe geht in
ein leuchtendes Rot über. Nach 15 Minuten Kochzeit die Krebse entweder im
Kochwasser auftragen oder auslösen und weiterverarbeiten. |
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Krebsschwänze in Tunke |
Die wie oben angegebenen gekochten Krebse auf ein Sieb
heben, abtropfen lassen. Die Schwänze ausbrechen, das Fleisch auslösen.
Eine Buttertunke, mit Weißwein abgeschmeckt, bereiten und die
Krebsschwänze darin 15 Minuten ziehen lassen. Gekochte Spargelspitzen und
gedünstete Champignons oder Steinpilze ergänzen das Gericht. Schalen und
Scheren zu Krebsbutter verarbeiten.
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14.01.2010 15:04 Uhr
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