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Letzte Bearbeitung:
26.06.2008 |
Kochbuch der 40er Jahre
··· Getreideerzeugnisse ···
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Für Amarant, Quinoa, Hirse, Bulgur, Couscous
gibt es weitere Rezepte und Erklärungen
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Getreideerzeugnisse sind die Grundlage unserer Ernährung. In der
Haushaltküche werden alle Getreidearten, wie
Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Reis, Mais, Hirse, Buchweizen, Grünkern
(ein unreif geernteter Weizen, dessen Körner auf besondere Art getrocknet
werden) verwendet, selten als Vollkorn, sondern meist durch die Mühlen und
Nährmittelwerke vorbereitet. Durch die industrielle Verarbeitung entstehen
viele Erzeugnisse, die sich in der Küche leicht verwenden lassen, die
appetitlich aussehen, denen aber lebenswichtige Stoffe (Fett, Eiweiß,
Mineralstoffe, Vitamine) entzogen worden sind, so dass diese in veränderter
Form der Nahrung wieder zugesetzt werden müssen. |
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Mehl |
wird aus allen Getreidearten erzeugt. Helle Mehlsorten lassen sich
leichter verarbeiten als dunkle, aber sie sind in Bezug auf den Nährwert
nicht mehr vollwertig. Weizenmehl wird am meisten verwendet. |
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Grieß |
grob und fein, wird hauptsächlich aus Weizen, aber auch aus Grünkern, Mais
und Hafer hergestellt. |
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Grütze |
besteht aus den grob zerbrochenen Körnern aller Getreidearten. |
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Graupen und Gräupchen |
entstehen aus Gerste, aber auch aus Weizen. |
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Flocken |
sind hochwertige Vollkornerzeugnisse. Die geschälten und gereinigten
Körner werden gedämpft und gequetscht. Diese Vorbereitung ermöglicht ein
rasches Garwerden beim Kochen. Vielfach werden aber die Flocken roh
verwendet zu Müsli, als Zuspeise zu Gemüse, Salat, zu frischem und gekochtem
Obst, den verschiedensten Süßspeisen, zu Dickmilch und Joghurt. Infolge
ihres neutralen Geschmackes passen sie zu süßen und salzigen Gerichten
gleich gut. |
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Hirse und Buchweizen |
das ganze geschälte Korn wird genommen. |
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Vollkornreis |
ist für die Ernährung wesentlich wertvoller als der polierte und
abgeschliffene Reis. |
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Schwarz- und Weißbrot |
aller Art werden meist altbacken verarbeitet. |
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Mehlbrei mit Milch |
1 I Milch, Salz, 100 g Mehl
¾ Liter Milch mit Salz aufkochen. In der
restlichen Milch das Mehl (Weizen-, Hafer-, Roggen-, Gersten-, Reis- oder
Maismehl) verrühren, in die siedende Milch einquirlen und unter Rühren 10
Minuten kochen lassen. Der Brei kann mit Zucker und Zimt, mit Fruchtsirup
oder mit gebratenen Speck- und Zwiebelwürfeln angerichtet werden.
Ergänzungen durch Zugabe von frischer Butter, von Eigelb, auch rohem Obst-
oder Gemüsesaft sind bei diesem Brei wünschenswert.
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Eingebrannter Mehlbrei |
50 g Butter 75 g Weizenmehl ] ¾ l Milch i Salz , 1-2
Eier
In der heißen Butter das Mehl zartgelb werden lassen,
die Milch nach und nach auffüllen, salzen, den Brei unter Rühren 10
Minuten kochen. Die verquirlten Eier beifügen und nochmals aufkochen. Mit
Zucker oder Kompott auftragen.
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Mehlklöße |
¾ l Milch, Salz, 250 g Mehl, 1-2 Eier, 2 l Salzwasser
Milch und Salz aufkochen, 150 g Mehl hineinschütten und
rühren bis sich ein dicker Kloß vom Boden löst. Wenn die Masse etwas
abgekühlt ist, löffelweise die gequirlten Eier und den Rest des Mehles
unterarbeiten. Das zweite Ei kann durch 1 Teelöffel Backpulver ersetzt
werden. Mit einem in kaltes Wasser getauchten Löffel Teig abstechen und
mit einem Messer in das siedende Salzwasser schieben. 10 Minuten kochen.
Dann an der Herdseite 10 Minuten ziehen lassen.
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Mehlspätzle |
⅛ l Wasser, Salz, 1 Ei, 250 g Mehl, 2 I Salzwasser,
30 g Butter
Wasser, Salz, Ei und Mehl verrühren, schlagen, bis sich
Blasen zeigen und sich die Masse vom Löffel löst. Den Teig auf ein Brett
geben, das vorher mit kaltem Wasser abgespült wurde. Mit einem breiten
Messer den Teig in schmale Streifen schneiden, in das siedende Salzwasser
schieben und kurz kochen. Die Spätzle mit einem Sieblöffel zum Abtropfen
auf einen Durchschlag heben, in eine heiße Schüssel füllen und mit der
hell gebräunten Butter übergießen. Die Spätzle können auch in der Butter
rasch überbraten werden.
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Mehlkloß (Mehlbeutel, Serviettenkloß) |
500 g Mehl, Salz, ¼ I Milch, 30 g Hefe, 10 g Zucker,
50 g Margarine, 2 l Salzwasser
Das Mehl sieben, Salz zugeben. Lauwarme Milch, Hefe und
Zucker verquirlen, die zerlassene Margarine zu dem Mehl geben und den Teig
tüchtig schlagen. Eine Stunde, warm gestellt, gehen lassen, noch einmal
gut durcharbeiten. Ein gebrühtes, fest ausgewundenes Tuch dick mit Mehl
bestreuen, den Teig drauflegen, die Zipfel des Tuches zusammenknoten, den
Kloß in siedendes Salzwasser hängen und 90 bis 120 Minuten leise kochen
lassen. In das Innere des Kloßes können in Butter gebratene Weißbrotwürfel
gegeben werden, dann kocht die Masse schneller durch. Mit scharfem
Sägemesser in Scheiben oder Achtel teilen und mit gebräunter Butter
übergießen.
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Hefeklöße |
Teig wie zu Mehlkloß bereiten. Zur Verfeinerung können
1 bis 2 Eier, 100 g Margarine und 100 g Zucker verwendet werden. Die
Hefemenge dann auf 50 g erhöhen. Aus dem gut gegangenen Teig 12 Klöße
formen, auf ein mit Mehl bestäubtes Brett legen und, mit einem Tuch
bedeckt, gehen lassen, bis die Oberhaut straff geworden ist. Die Klöße
entweder in siedendem Salzwasser 10 Minuten kochen und 5 Minuten ziehen
lassen oder dämpfen. Dazu über den mit siedendem Wasser gefüllten Kloßtopf
ein Tuch spannen, ringsum festbinden, die Klöße drauflegen, mit einer
Schüssel bedecken, 15 Minuten dämpfen und noch 5 Minuten ziehen lassen.
Sie können mit zwei Gabeln etwas aufgerissen und mit zerlassener Butter
beträufelt werden.
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Mehlpudding |
250g Mehl, 50 g Zucker, 50 g Butter, Salz,
Zitronenschale, 3 bittere Mandeln, ⅛ l Milch,15 g Hefe, 2 Eier, 100 g
Rosinen
Das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine
Vertiefung machen. Auf den Mehlrand den Zucker streuen, die weiche Butter,
das Salz und die geriebenen Gewürze geben. In der lauwarmen Milch die Hefe
auflösen, die Eier darin verquirlen und die Flüssigkeit von der Mitte aus
in das Mehl rühren. Den Teig gut durcharbeiten. Zuletzt die gewaschenen
und abgetrockneten Rosinen unter den Teig mengen. Die Masse reichlich
halbhoch in eine gefettete, ausgebröselte Form füllen, etwa 1 Stunde gehen
lassen, dann fest verschließen und 90 Minuten im Wasserbad kochen. Auf
eine Platte stürzen und mit Vanilletunke oder Milch auftragen.
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Dampfnudeln |
Hefeteig wie zu Mehlpudding, aber mit der doppelten
Menge an Zutaten bereiten. Es genügt jedoch die Zugabe von 1 Ei. Der Teig
wird zarter und sieht noch ansprechender aus, wenn statt des ganzen Eies 2
Dotter verwendet werden. Den Teig zugedeckt 1 Stunde gehen lassen, dann
auf bemehltem Brett zusammenstoßen, zur Rolle wirken, in 8 gleichmäßige
Stücke teilen, rund formen und nochmals aufgehen lassen. Die Klöße lassen
sich auch wie Pfannkuchen füllen und ausstechen. In einer Backform ⅛
Liter Wasser oder Milch und 20 g Fett oder Butter erhitzen, die Klöße
hineinlegen und etwa 30 Minuten backen. Die Form kann auch nur gefettet
und nach 20 Minuten Backzeit ⅛ Liter siedende Milch zugegossen werden.
Gedünstetes Obst oder Fruchtsafttunke passt ebenso gut wie eine
Vanilletunke zu den Dampfnudeln.
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Nudeln |
500 g Mehl, 1 Ei, Salz, 20 g Margarine, 12 EL. Milch
Mehl sieben, in die Mitte eine Vertiefung machen. Ei
und Salz hinein geben, die weiche Margarine an dem Rand verteilen. Von der
Mitte aus die Milch in das Mehl rühren und dabei die anderen Zutaten mit
verarbeiten. Den Teig, der fest sein muss, so lange kneten, bis er
durchgeschnitten keine Mehlstreifen, sondern kleine Luftbläschen zeigt. In
4:Stücke teilen und diese zu dünnen Nudelfladen ausrollen. Zum Trocknen
auf Holzbretter oder frische Tücher legen. Alles anhaftende Mehl abkehren.
Die leicht getrockneten Nudelfladen in lange Streifen teilen, übereinander
legen und recht gleichmäßig in Nudeln schneiden. Für Suppeneinlage kaum 2
mm breite, für Nudelgerichte ½ bis ¾ cm breite Streifen oder kleine
Flecke schneiden. Dann zum Trocknen breit streuen. Feuchte Nudeln kleben
beim Einstreuen in die kochende Flüssigkeit leicht zusammen. Die Nudeln
können auch mit 2 bis 3 Eiern und etwa 6 Esslöffel Wasser ohne Fett
bereitet werden. Kochdauer etwa 20 Minuten.
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Butternudeln |
500 g Nudeln, 2 L Salzwasser Salz Muskat, 20 g Butter
Die Nudeln in siedendes Salzwasser einstreuen und gar,
aber nicht zu weich kochen. Auf ein Sieb schütten. Mit Wasser abspülen,
mit Salz und Muskat abschmecken, mit der zerlassenen Butter begießen oder
in Butter kurz durchbraten.
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Schinkennudeln |
100 g gekochten Schinken in Streifchen schneiden, unter
die Butternudeln mischen. Zur Verfeinerung mit 1 gequirltem Ei vermengen,
nochmals kurz erhitzen und vor dem Auftragen mit Reibkäse bestreuen.
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Specknudeln |
50 g Speck in Würfel schneiden, ausbraten und die
abgespülten Nudeln damit schmälzen.
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Nudelrand |
250 g Butternudeln, 50 g Reibkäse, 20 g Margarine
Unter die Butternudeln, siehe oben, den Reibkäse geben,
in eine gebutterte Randform füllen und in der Röhre zugedeckt 20 Minuten
ziehen, aber nicht bräunen lassen. Den Rand auf eine heiße Platte stürzen,
in die Mitte Gemüse, gedünstete Pilze, Gulasch oder eine recht dicke
Tomatentunke füllen.
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Nudeln in Brühe |
500 g Nudeln, 2 L Salzwasser, ¾ l Brühe, Petersilie
Nudeln in Salzwasser kochen, abspülen und in der klaren
Brüht: einmal aufwallen lassen. Kurz vor dem Auftragen gehackte Petersilie
zufügen. Werden die Nudeln in der Brühe gekocht, dann wird sie trübe, und
das Gericht sieht nicht mehr so appetitlich aus. Fleisch oder Wurst, in
Scheiben oder Würfel geschnitten, auch Gemüse als Einlage dazugeben.
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Makkaroni mit Tomaten |
375 g Makkaroni, 1,5 L Salzwasser, 750 g Tomaten, 20 g
Margarine, Salz, Zucker, Paprika
Die Makkaroni in 4 bis 6 cm lange Stücke brechen, in
siedendes Salzwasser streuen, kochen und abspülen. Die Tomaten
zerschneiden, im eigenen Saft weich dünsten, durchschlagen, Margarine
unterrühren, durchkochen, mit Salz, wenig Zucker und Paprika abschmecken.
Weniger Tomaten mit ¼ Liter Wasser, Zwiebel und einem halben
Lorbeerblatt auskochen, durchschlagen, binden. Die Makkaroni in eine heiße
Schüssel füllen und die Tomatentunke darüber gießen.
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Nudelhörnchen mit Gemüse |
375 g Hörnchen, 1,5 L Salzwasser, 750 g Gemüse, 30 g
Margarine, Salz, Petersilie
Die Hörnchen in siedendes Salzwasser streuen, kochen
und abspülen. Gemüse (Möhren, Sellerie, Pastinaken, Kohlrabi) waschen,
putzen, raspeln oder gleichmäßig zerschneiden, in der Margarine weich
dünsten, mit den Hörnchen mischen. Mit Salz abschmecken und mit gehackter
Petersilie bestreuen. Als Beilage zu Fleischspeisen geeignet.
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Spaghetti mit Paprikaschoten |
500 g Spaghetti, 2 L Salzwasser, 250 g Paprikaschoten,
½ l Wasser, 20 g Margarine, 10 g Mehl, Salz
Die Spaghetti zerbrechen, in siedendes Salzwasser
geben, kochen, abspülen. Von den gewaschenen Paprikaschoten den Stiel
abschneiden, die Schoten längs halbieren, die Kerne ausschaben. Die
Schoten in feine Streifen schneiden und in ½ Liter Wasser weich kochen.
In heißer Margarine das Mehl gelb werden lassen, mit Gemüsewasser
aufkochen, den Paprika zugeben, mit Salz, auch aufgelöstem Tomatenmark,
abschmecken. Mit den Spaghetti anrichten.
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Eiergräupchen mit Pilzen |
375 g Eiergräupchen, 1,5 L Salzwasser, 250 g Pilze, 20
g Margarine, ¾ l Brühe, Salz, Petersilie
Die Eiergräupchen unter Rühren in das kochende
Salzwasser streuen, kochen, auf ein Sieb schütten und abspülen. Möglichst
helle Pilze vorbereiten, waschen, in Scheiben schneiden und in der
Margarine dünsten, die kochendheiße Brühe auffüllen. Die Eiergräupchen
hinein schütten, mit Salz abschmecken, aufkochen und Petersilie zufügen.
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Quarknudeln |
250 g Nudeln, 1 L Salzwasser, 500 g Quark, 50 g
Margarine, 50 g Zucker, 1 Ei, Salz, Zitronenschale
Nudeln oder andere Teigwaren in siedendes Salzwasser
streuen, kochen, abspülen, sehr gut abtropfen lassen. Den Quark durch ein
Sieb streichen. Die Hälfte der Margarine sahnig rühren, Zucker, Ei, Salz,
geriebene Zitronenschale und löffelweise den Quark zugeben. Zuletzt die
Nudeln untermengen. Eine feuerfeste Schüssel mit Margarine ausstreichen,
die Quarknudeln einfüllen, den Rest der Margarine als Flöckchen oben
aufsetzen und das Gericht in der Röhre etwa 60 Minuten überbacken.
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Makkaroniauflauf |
1,5 I Salzwasser, 375 g Makkaroni, 30 g Butter,
Semmelbrösel, 1-2 Eier, ¼ I Milch, Salz, Muskat
In siedendes Salzwasser gestreute Makkaroni nicht zu
weich kochen, abgießen, abspülen, gut abgetropft in die gefettete und
ausgebröselte Auflaufform füllen. Ei, Milch, Salz, 11uskat verquirlen,
über die Makkaroni gießen, mit Semmelbröseln bestreuen, mit
Butterflöckchen belegen und 45 Minuten backen. Veränderungen durch
Reibkäse, Wurst oder Schinken, gedünstete Pilze.
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Süßer Nudelauflauf |
¾ l Milch Salz, 250 g Nudeln, 50 g Margarine, 75 g
Zucker, 2 Eier, 30 g Rosinen, 30 g Nüsse
Milch und Salz aufkochen, die Nudeln (Hörnchen oder
zerbrochene Fadennudeln) einstreuen und ausquellen lassen. Die Margarine
sahnig rühren. Zucker und Eigelb zugeben, mit den abgekühlten Nudeln und
den gewaschenen Rosinen vermengen. Den steifen Eischnee unterziehen. Die
Masse in eine gefettete Auflaufform füllen, mit den geriebenen Nüssen
bestreuen und überbacken.
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Nudelpudding |
Die Zutaten für Makkaroni- oder süßen Nudelauflauf,
dreiviertelhoch eingefüllt, in fest verschlossener Puddingform 60 Minuten
im Wasserbad kochen. Auf einen heißen Teller stürzen.
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Teigtaschen
(Maultaschen): |
Nudelteig von 250 g Mehl. Pilzfülle von 250 g
gedünsteten Pilzen oder Fleischfülle von 125 g Hackfleisch oder
Semmelteigfülle von 125 g Weißbrot. Den Nudelteig dünn ausrollen, in etwa
10 cm große Quadrate teilen, die Ränder mit gequirltem Ei bestreichen, in
die Mitte 1 Esslöffel Fülle geben, übereck zusammenklappen, die Ränder
fest andrücken, die Taschen in siedendem Salzwasser kochen, auf einem Sieb
abtropfen lassen und in sehr heißer Margarine kurz braten.
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Nudelpastete |
20 g Margarine, Semmelbrösel 375 g Butternudeln, 250 g
Rauchfleisch, 2 Eier, ¼ l saure Sahne 20 g Reibkäse
In eine gefettete, mit Semmelbröseln
ausgestreute Form ein Drittel der Butternudelngeben. Mit der Hälfte des
gekochten, durch den Fleischwolf gedrehten Rauchfleisches belegen, wieder
ein Drittel Butternudeln auffüllen, den Rest Rauchfleisch darüber streuen
und mit den restlichen Butternudeln bedecken. Die Eier mit saurer Sahne
verquirlen, über die Butternudeln gießen, Margarineflöckchen aufsetzen und
mit Reibkäse bestreuen. 60 Minuten backen. Statt des Rauchfleisches auch
Schinken, Zunge, Braten, in Streifen geschnitten, oder: Räucherfisch,
zerpflückt und entgrätet, verwenden.
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Makkaronikrapfen |
¼ l Milch, 1 Ei, 50 g Mehl, 200 g Makkaroni,
Ausbackfett
Die Milch mit Ei und Mehl verquirlen. Gekochte und
erkaltete Makkaroni mit 2 Gabeln lockern, in den Teig geben und gut
vermengen. Die Masse mit einem in siedendes Ausbackfett getauchten Löffel
abstechen und knusprig backen.
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Semmelpfanne (Semmelgeräusch) |
500 g Weißbrot, ¾ l Milch, 2-4- Eier, 50 g Butter
Die Rinde des altbackenen Weißbrotes abreiben oder dünn
abschneiden, das Brot in schmale Scheiben teilen und in der mit den
Eidottern verquirlten Milch einweichen. Nach 1 Stunde den steifen Eischnee
unterziehen. Die Masse in eine gut gefettete Pfanne füllen, mit
Butterflöckchen belegen und bei guter Mittelhitze 1 Stunde backen.
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Semmelkloß (Serviettenkloß) |
350 g Weißbrot, ¼ l Milch, 2-3 Eier, 40 g Margarine,
Muskat, 2 L Salzwasser, 20 g Butter
300 g altbackenes Weißbrot reiben, mit der Milch
übergießen, die Eier, die Hälfte der zerlassenen Margarine und eine Spur
Muskat zufügen. Den Teig schlagen, bis er blasig wird. In der
restlichen Margarine 50 g Weißbrot, in Würfel geschnitten, knusprig braten
und unter den Teig mischen. Eine gebrühte Serviette mit Mehl bestreuen,
den Teig darauf geben und die Zipfel so zusammenbinden, dass der Kloß
aufgehen kann. An einem quer durch den Knoten geschobenen Quirlstiel in
das siedende Salzwasser hängen und 1 Stunde kochen. Auf eine heiße
Schüssellegen, mit dem Sägemesser vorsichtig teilen. Erst bei Tische mit
leicht gebräunter Butter begießen.
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Semmelknödel |
250 g Weißbrot, 125 g Rauchfleisch, 50 g Zwiebel,
Petersilie, 20 g Margarine, 1-2 Eier, Kartoffelmehl, 2 L Salzwasser
Altbackenes Weißbrot ringsum mit dem Reibeisen
abreiben, grob zerschneiden und in Wasser einweichen. Das weich gekochte
Rauchfleisch in Würfelchen schneiden. Zwiebel und Petersilie in Margarine
anbraten. Das Weißbrot in einem Tuch ausdrücken, mit dem Rauchfleisch, der
gebratenen Zwiebel und den Eiern zu Kloßteig verarbeiten. Auf einen Teller
Kartoffelmehl streuen, 1 Löffel Kloßteig darauf geben, in Kartoffelmehl in
Kartoffelmehl einhüllen, runde oder längliche Knödel formen und in das
siedende Salzwasser gleiten lassen. 5 Minuten leise kochen und 10 Minuten
ziehen lassen. Anstelle von Ei können 2 Esslöffel Mehl, mit 1 Messerspitze
Backpulver vermischt, unter den Teig gemengt werden.
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Semmelauflauf |
300 g Weißbrot, ¼ l Milch, 50 g Butter, 75 g Zucker, 4
Eier, 5 bittere Mandeln, 100 g Nüsse
Das in Scheiben geschnittene Weißbrot in Milch oder
Wasser einweichen. Butter, Zucker und Eigelb sahnig rühren, das
ausgedrückte, mit 2 Gabeln zerzupfte Weißbrot, die gehackten Mandeln und
Nüsse dazugeben. Den steifen Eischnee unterziehen. Die Masse in die
gebutterte und ausgebröselte Form füllen und 50 bis 60 Minuten backen.
Unter diese Teigmasse lassen sich auch 500 gedünstetes, abgetropftes Obst
(Äpfel, Kirschen oder Rhabarber), gewaschene Rosinen und statt der Nüsse
abgezogene, gestiftete süße Mandeln mischen.
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Semmelpudding |
Die Auflaufmasse dreiviertelhoch in eine gefettete,
fest verschließbare Puddingform füllen und 90 Minuten kochen.
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Gefüllte Brotscheiben |
400 g Brot, 250 g Fisch, 50 g Zwiebel, 50 g Margarine,
Salz, Paprika, Petersilie, 1 Ei, 4 EL. Milch, 20g Mehl, Semmelbrösel,
Bratfett
2 bis 3 Tage altes, feinporiges Weiß- oder Schwarzbrot
in etwa ½ cm dicke Scheiben schneiden. Die abgeschnittenen Ränder in
Wasser einweichen, in einem Tuche fest ausdrücken. Den gedünsteten oder
geräucherten Fisch zerpflücken und entgräten. Eingeweichtes Brot, Fisch
und Zwiebel durch den Fleischwolf drehen, mit der sahnig gerührten
Margarine vermischen, mit Salz, Paprika und gehackter Petersilie kräftig
abschmecken. Je 1 Scheibe Brot mit der Fülle streichen, eine 2. Scheibe
darauf decken. Ei, Milch und Mehl verquirlen, die gefüllten Brotscheiben
darin eintauchen, in Semmelbröseln wenden, mit einem breiten Messer fest
andrücken, in dem heißen Bratfett auf beiden Seiten knusprig braten oder
in siedendem Ausbackfett goldbraun backen. Anstelle von Fisch können
gebratene Pilze, Reste von Bratgeflügel, 125 g Schinken oder
gekochte Zunge genommen werden.
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Schwarzbrotauflauf |
250 g Schwarzbrot, 250 g Apfelmus, 50 g Zucker, 30 g
Butter
Das Schwarzbrot rösten, reiben, die Hälfte in die
gebutterte Form streuen, mit dem gesüßten Obstmus bedecken. Das restliche
Brot darüber streuen, mit Butterflöckchen belegen, 1 Stunde backen. In der
Form auftragen. Verfeinerung: Dem Obstmus steif geschlagenen Eischnee,
Rosinen und Nüsse untermengen. Die Form darf nur dreiviertelhoch gefüllt
sein.
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Schwarzbrotpudding |
150 g Schwarzbrot, 6 EL. Wein, 50 g Margarine, 3 Eier,
75 g Zucker, ½ P. Vanillezucker, 50 g Mandeln, 30 g Kakao
Geröstetes, geriebenes Schwarzbrot mit Wein oder Likör
anfeuchten. Die Margarine sahnig rühren, Eigelb, Zucker, Vanillezucker,
gehackte Mandeln, Kakao und das Schwarzbrot zugeben. Zuletzt den steifen
Eischnee unterziehen, eine verschließbare Form dreiviertelhoch damit
füllen und 90 Minuten im Wasserbad kochen. Den Pudding auf heißen Teller
stürzen.
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Grießbrei |
1 l Milch, Salz, 100 g Grieß
In die siedende, mit Salz gewürzte Milch unter
.Rühren den Grieß geben. Groben Grieß trocken einstreuen. Feingrieß mit
einem Teil zurückbehaltener Milch anrühren und sofort in die siedende
Milch gießen. Unter dauerndem Rühren etwa 15 Minuten kochen.
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Grießpudding |
½ l Milch, 50 g Zucker, Salz, 25 g Butter,
Zitronenschale, 125 g Grieß, 8 g Backpulver, 25 g Rosinen, 25 g Mandeln
Die Milch mit Zucker, Salz, 10 g Butter und geriebener
Zitronenschale aufkochen. Den Grieß einstreuen und zu einem dicken Kloß
abbacken. Das Backpulver und die gewaschenen Rosinen untermengen. Mit den
abgezogenen, gewiegten Mandeln die gefettete Form ausstreuen, die Masse
bis 2 Finger breit unter den Rand einfüllen und 1½ Stunde im Wasserbad
kochen. Statt der Mandeln Nüsse verwenden. Die gefettete Form kann auch
mit Grieß ausgestreut werden.
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Grießklöße |
½ l Milch, Salz, 20 g Butter, 150 g Grieß, 1 Ei,
Muskat, 50 g Weißbrot, 2L Salzwasser
Die Milch mit Salz und 10 g Butter aufkochen,
den Grieß einstreuen, kochen lassen und dabei rühren, bis sich die Masse
als dicker Kloß vom Boden löst. Vom Feuer nehmen, das gequirlte Ei und ein
wenig Muskat untermengen. Das Weißbrot in Würfel schneiden und in 10
g Butter braten. Entweder die Semmelwürfel unter den Teig mischen und
mit nassem Löffelovale Klöße abstechen (mit nasser Hand nachformen!) oder
den Teig in 8 gleiche Mengen teilen, je ein Stück auf die in Wasser
getauchte Hand nehmen, den Teig breit drücken, Semmelwürfel darauf legen,
mit nassen Händen Klöße formen und in siedendem Salzwasser 5 Minuten
kochen und 16 Minuten ziehen lassen. Anstelle von Semmelwürfeln können
Wurst- oder Schinkenstückchen in die Grießklöße gegeben werden.
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Großer Grießkloß |
Den Grießteig mit nassen Händen zu einer Kugel formen,
in ein gebrühtes Tuch binden und 50 bis 60 Minuten in siedendem Salzwasser
kochen. Den gekochten Kloß in eine Schüssellegen und wie einen Apfel in
Achtel teilen oder in Scheiben schneiden und auf eine heiße Platte legen.
Mit in Butter gebratenen Semmelbröseln bestreuen. Kloßreste eignen sich
vorzüglich zum Aufbraten.
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Grießnocken |
1 I Milch, Salz, 250 g Grieß, 50 g Reibkäse, 1-2 Eier,
2 L Salzwasser
Milch und Salz aufkochen, den Grieß einstreuen und dick
kochen. Den ein wenig ausgekühlten Brei mit dem Reibkäse und dem
verquirlten Ei vermengen. Mit einem in Wasser getauchten Löffel die
Nockenabstechen und in siedendem Salzwasser kochen. Anstelle des 2. Eies
lässt sich 1 Teelöffel Kartoffelmehl und 1 Prise Backpulver verwenden.
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Grießschnitten |
Den Grießnockenteig, knapp 2 cm dick, auf ein mit
kaltem Wasser abgespültes Brett streichen und erkalten lassen. In 3 cm
breite, 6 cm lange Stücke schneiden. In Mehl wenden oder panieren, braten
oder in Ausbackfett oder auf dem Kuchenblech backen. Soll Obst oder süße
Tunke zu den Grießschnitten gegeben werden, dann statt Reibkäse 1
Esslöffel Semmelbrösel und 1 Esslöffel Zucker unter den Teig mischen. Die
Grießschnitten können beim Panieren statt in Semmelbröseln in geriebenen
Mandeln oder Nüssen gewendet werden. Dann mit Weinschaumtunke auftragen.
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Grießschmarren |
200 g Grieß, ½ l Milch, 2 Eier, Salz, 60 g Fett
Den Grieß in der Eiermilch I bis 2 Stunden quellen
lassen, Salz beifügen. 30 g Fett in einem Tiegel erhitzen, die Hälfte des
Teiges zugeben und braten. Mit 2 Gabeln den Teig zerreißen, die Stücke
wenden und auf der anderen Seite braten. Den Rest Fett und Teig ebenso
verarbeiten.
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Dicke Grütze mit Milch |
250 g Grütze, 1 l Milch, Salz
Die Grütze nur waschen, wenn Spelzen darin sind, sonst
wie groben Grieß in die kochende, gesalzene Milch einstreuen und an der
Herdseite langsam ausquellen. Die trockene Grütze kann auch mit 30 g
Butter leicht angeröstet, mit siedender Milch übergossen und in der Röhre
oder an der Herdseite gar gekocht werden. Verfeinerung: Die Grütze mit ¾
Liter Milch ausquellen, kurz vor dem Auftragen. ¼ Liter Sahne unterrühren,
mit Zucker und Zimt bestreuen oder gedünstetes Obst dazu geben.
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Grütze mit Brühe |
Anstelle von Milch Gemüse-, Fisch- oder Fleischbrühe
verwenden. Verfeinerung: Zugabe von in Scheiben oder Würfel geschnittener
Wurst und frischen, gehackten Kräutern.
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Grütze mit Buttermilch |
250 g Grütze, ½ l Wasser, Salz, 20 g Butter, ½ l
Buttermilch
Die Grütze mit Wasser, Salz und Butter ansetzen,
langsam ausquellen lassen. Die verquirlte Buttermilch unter Rühren
zugießen und gut durchkochen lassen. Mit Zucker und Zimt oder gekochtem
Obst zu Tisch geben.
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Grützenpfannkuchen |
250 g Grütze, ¾ l Flüssigkeit, 50 g Zwiebel, 20 g
Margarine, Kräuter, Paprika, Salz, 50 g Mehl, Bratfett
Die Grütze in der Flüssigkeit dick ausquellen und
erkalten lassen. Die Zwiebel kleinwürfelig schneiden, in Margarine
anbraten, dabei die Hälfte der gehackten Kräuter zugeben. Die Grütze mit
Zwiebel, den übrigen Kräutern, Paprika und Salz abschmecken, mit dem Mehl
vermischen. Bratfett in der Pfanne erhitzen, einen Teil Grütze
hineingeben, mit dem Löffel breit drücken, braten. Etwas Bratfett auf die
Oberseite träufeln, eine Stürze darauf decken, wenden, den Pfannkuchen
wieder in den Tiegel gleiten lassen und die zweite Seite braten. Der Teig
lässt sich auch auf dick bemehltem Brett mit einem großen Messer breit
drücken. Ein Glas jeweils mit dem oberen Rand in Mehl tauchen, kleine
Kuchen ausstechen und in reichlich Fett auf beiden Seiten knusprig braten.
Verfeinerung durch Zugabe von Ei und Butter an den Teig.
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Grützebratlinge |
Grützeteig mit bemehlten Händen zu Bratlingen formen,
in Semmelbrösel drücken und auf beiden Seiten knusprig braten.
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Überbackene Grütze |
Teig siehe Grützepfannkuchen, 200 bis 500 g Fülle,
Semmelbrösel. Eine Auflaufform mit Margarine ausstreichen, die Hälfte der
Grütze einschichten. Als Fülle gedünstetes Gemüse (Rosenkohl, Spargel,
Sellerie) oder gebratene Pilze, gekochtes Rauchfleisch oder Wurst, in
Würfel geschnitten, darauf verteilen, mit Grütze überdecken.
Butterflöckchen darauf legen, mit Semmelbröseln oder Reibkäse bestreuen
und etwa 20 Minuten überbacken.
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Dicke Graupen |
200 g Graupen, 1 I Flüssigkeit, Salz
Große Graupen kalt ansetzen, feine Gräupchen in die
kochende Flüssigkeit einstreuen, dick ausquellen lassen und salzen. Zugabe
von Margarine und geriebenem Hartkäse verfeinert den Geschmack. Anstelle
von Kartoffeln zu Gemüse oder Fleisch geben.
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Gräupchen mit Rindfleisch und Gemüse |
250 g Rindfleisch, 1 l Wasser, Salz, 200 g Gräupchen,
500 g Gemüse, 20 g Margarine, Petersilie
Die ausgelösten Knochen in kaltem Wasser ansetzen und
30 Minuten kochen. Dann Fleisch und Salz zufügen. Wenn es halbgar ist, die
Knochen herausnehmen, die Gräupchen einstreuen und ausquellen lassen. Das
Gemüse vorbereiten, in kleine Würfel schneiden. Mit wenig Wasser,
Margarine und Salz dünsten, dann zu den Gräupchen geben. Wenn das Gericht
zu dick ist, Brühe auffüllen. Abschmecken, mit gehackter Petersilie
bestreuen und auftragen. Das Gericht wird noch schmackhafter, wenn
gedünstete Pilze zugefügt werden. Getrocknete Pilze aber vor dem Dünsten
einweichen.
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Apfelgräupchen |
1 l Milch, Salz, Zitronenschale, 200 g Gräupchen, 500 g
Äpfel, 20 g Butter, Zucker
Milch, Salz und Zitronenschale aufkochen, die Gräupchen
einstreuen, ausquellen lassen. Die Äpfel schälen, in Spalten schneiden, in
wenig Wasser weich dünsten, mit den Gräupchen vermischen. Mit gebräunter
Butter und mit Zucker anrichten. Dieses Gericht lässt sich auch mit Reis
bereiten. Anstelle der Äpfel können Pflaumen, Birnen oder Aprikosen
verwendet werden.
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Haferflockenbrei |
200 g Haferflocken, 1 I Milch, Salz, 20 g Butter,
Zucker
Die Flocken entweder in die kalte Milch geben, unter
gelegentlichem Rühren aufkochen, salzen und an der Herdseite ausquellen
lassen oder die Flocken in die kochende Milch einrühren. Der Brei ist dann
etwas körniger. Mit Zucker, zerlassener Butter oder auch gedünstetem Obst
ergänzen. Verfeinert wird das Gericht durch Zugabe von Eigelb und Sahne.
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Haferflockenpuffer |
100 g Haferflocken, ⅛ l Wasser, 250 g Gemüse, Salz,
Bratfett
Haferflocken in Wasser einweichen. Das Gemüse
vorbereiten und raspeln. Ist es sehr hart, dann unter Zugabe von wenig
kochendem Wasser, Butter und Salz halbweich dünsten. Gemüse und Flocken
vermischen, mit Salz abschmecken. Ist die Masse zu weich, trockene
Haferflocken unterrühren. In heißem Bratfett löffelweise auf beiden
Seiten knusprig braten.
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Haferschmarren |
100 g Haferflocken, ¼ l Milch, 1 Ei, Salz, Bratfett
Haferflocken oder -grütze in Milch einweichen. Ei und
Salz unterrühren. In heißes Bratfett geben, breit streichen und bei
mäßiger Hitze die Unterseite bräunen. Mit einer Stürze wenden und die
andere Seite braten. Dann den Kuchen mit zwei Gabeln zerreißen, nochmals
Bratfett zugeben und die Stücke von allen Seiten bräunen. Mit einem
frischen Salat auftragen.
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Gedünsteter Reis (Risotto) |
250 g Reis 3 EL. Öl, ½ l Wasser, 50 g Zwiebel, Salz
Reis auf ein trockenes Tuch schütten und abreiben. In
einem breiten Topf Öl oder Butter erhitzen, den Reis darin kurz
durchschwitzen. Das Wasser mit der Zwiebel aufkochen, an den Reis geben,
nochmals aufkochen und fest zugedeckt in der Röhre oder an der Herdseite
ohne Umrühren etwa 20 Minuten gar dünsten. Mit einer Gabel das Salz
unterrühren. Staubigen Reis in kaltem Wasser waschen, trocken reiben.
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Butterreis |
Anstelle von Öl 40 g Butter verwenden.
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Reis mit Schinken |
125 g Schinken, in Streifen geschnitten, unter
gedünsteten Reis mengen, mit Paprika- oder Tomatentunke übergießen.
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Reis mit Paprika |
250 g Gemüsepaprika waschen, Stiel abschneiden,
halbieren, die Kerne ausschaben. Die Schotenhälften in feine Streifen
schneiden, in Butter und wenig Wasser dünsten und mit dem Reis mischen.
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Reis mit Curry |
In 30 g heißer Butter 50 g geriebene Zwiebel dünsten, ½
Teelöffel Curry und 4 Esslöffel Sahne zufügen. Gedünsteten Reis damit
vermengen.
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Reis mit Tomaten |
500 g Tomaten brühen, abziehen, halbieren, die Kerne
ausschaben. Das Fruchtfleisch in Würfel schneiden, in Margarine andünsten
und unter Butterreis mengen.
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Reisrand |
Eine Ringform einfetten, mit Reibkäse ausstreuen,
gedünsteten Reis fest eindrücken und 15 bis 20 Minuten in die heiße Röhre
oder in leise siedendes Wasserbad stellen. Soll der Rand nur geformt
werden, wird die Ringform mit heißem Wasser ausgespült, der Reis
hineingedrückt und sofort auf eine heiße Platte gestürzt. In den Ring
gedünstetes Gemüse, Pilze, Frikassee, Ragout, Gulasch oder eine dicke
Tunke füllen.
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Milchreis |
250 g Reis, 20 g Butter, 1 I Milch, Salz
Den Reis auf trockenem Tuch abreiben, in der heißen
Butter durchrühren, die kochende Milch zugießen, aufkochen und in der
Kochkiste, im siedenden Wasserbad, in der mäßig heißen Röhre oder in dicke
Decken gewickelt ohne Umrühren ausquellen lassen. Mit einer Gabel das Salz
untermengen. An Gewürzen kann Zitronen- oder Apfelsinenschale oder Zimt
mitgekocht werden.
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Weinreis |
Wie Milchreis bereiten, statt Milch 1 Liter leichten
Apfel- oder Weißwein verwenden. Unter den garen Reis 75 g Zucker mengen.
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Reisbrei mit Obst |
Milchreis und Kompott oder frische gezuckerte Früchte
dazu verwenden. Die Früchte auf ein Sieb schütten. Das abgetropfte Obst
lagenweise mit dem Reis in eine Schüssel füllen, den Saft gesondert dazu
geben. Der Brei kann kalt oder warm aufgetragen werden.
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Reisauflauf mit Schneehaube |
Reisbrei mit Obst, siehe oben, mit einer Schneehaube
aus 1 Eiweiß, 50 g Staub- und ½ Päckchen Vanillezucker überziehen und
überbacken. Ein sehr festliches Gericht, wenn statt des Kompottes gut
abgetropfte Rumfrüchte genommen werden.
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Reisauflauf mit Rosinen |
Weinreis von 125 g Reis mit 50 g Rosinen, 50 g
gestifteten Mandeln und 2 bis 3 Eigelb verrühren, steifen Eischnee
unterziehen. In der gebutterten und gebröselten Form 50 bis 60 Minuten
backen oder in einer Puddingform 60 Minuten im Wasserbad kochen.
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Reiskrapfen |
250 g Reis, ¾ l Milch, Salz, 2 Eier, 20 g Stärkemehl,
Semmelbrösel, Ausbackfett
Den gewaschenen Reis in der Milch dick ausquellen,
abgekühlt mit Salz, 2 verrührten Eigelb und Stärkemehl vermengen. Das
Eiweiß mit der Gabel leicht verschlagen. Die Masse löffelweise in dem
Eiweiß wenden, in Semmelbrösel einhüllen. In dem siedenden
Ausbackfett goldbraun backen oder in gut gefetteter Pfanne auf beiden
Seiten braten. Vorsichtig wenden!
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Reisschmarren |
Reismasse wie zu Reiskrapfen. Im Tiegel Fett erhitzen,
Reis zugeben, breitdrücken, braten. Mit 2 Gabeln den Schmarren zerreißen,
die Stücke durchbraten. Gezuckert mit Obst oder Salat und ungezuckert mit
gedünsteten Gemüse oder einer Pilztunke auftragen.
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Gebratene Reisklöße |
Die Klöße wie Reiskrapfen bereiten, dann aber in heißem
Fett im Tiegel braten.
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Gekochte Reisklöße |
Zu der Reiskrapfenmasse auch das Eiweiß und 50 g Mehl
geben, damit die Klöße kochfest werden. Mit einem in Wasser getauchten
Löffel Teig abstechen und in siedendem Salzwasser aufkochen, 10 Minuten
ziehen lassen. Mit dem Schaumlöffel vorsichtig herausheben.
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Reis mit Spargel |
250 g Reis, 1 EL. Öl, 1 l Brühe, 500 g Spargel, Salz,
½ l Wasser, 20 g Butter, Petersilie
Den zwischen Tüchern abgeriebenen Reis in heißem Öl
andünsten, die Brühe kochend zugießen. Nach dem Aufkochen an der Herdseite
ohne Umrühren 20 Minuten quellen lassen. Den geschälten, in 4 cm lange
Stücke geschnittenen Spargel in ½ Liter leicht gesalzenem Wasserweich
kochen und zu dem Reis schütten. Mit Salz abschmecken, die Butter
unterrühren und mit Petersilie bestreuen. Semmelklößchen ergänzen das
Gericht.
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Reis mit Blumenkohl |
Wie Reis mit Spargel bereiten. Mit einer Spur
geriebener Muskatnuss würzen. Mit Fleisch- oder Leberklößchen, gewürfeltem
Schinken, Scheiben von, gekochter Zunge oder gekochtem Kalbfleisch
verfeinern.
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Reis mit Sellerie |
Wie Reis mit Spargel zubereiten. Gebratene
Fischklößchen passen ebenso gut dazu wie Fleisch- oder Pilzklößchen. Statt
Sellerie können auch Pastinak oder Fenchelknollen verwendet werden.
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Reis mit Rauchfleisch |
250 g Rauchfleisch, 1,5 l Wasser, 50 g Zwiebel, 250 g
Reis, 20 g Margarine
Das Rauchfleisch mit 1 Liter Wasser und 1 Zwiebel
ansetzen und weich kochen. Den Reis in der heißen Margarine anschwitzen, ½
Liter kochendes Wasser zugießen. Nach dem Aufkochen an der Herdseite
ausquellen lassen. Die Rauchfleischbrühe durch ein Sieb zugießen,
abschmecken und das Fleisch in Scheiben oder Würfeln zu dem Gericht geben.
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Hirse |
Vor dem Kochen einige Körnchen probieren. Schmeckt die
Hirse angenehm kernig, dann sofort kochen. Ist sie bitterlich im
Geschmack, dann mit reichlich kaltem Wasser ansetzen, einmal aufkochen
lassen, auf, ein Sieb schütten, nach dem Abtropfen in siedender
Flüssigkeit gar kochen.
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Hirse mit Rauchfleisch und Gemüse |
Wie Gräupchen mit Rindfleisch und Gemüse bereiten.
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Hirsebrei |
250 g Hirse, 1 I Milch, Salz, Butter, Zucker
Die gewaschene Hirse in der Milch ansetzen, Salz
zugeben, aufkochen und an der Herdseite ausquellen lassen. Mit zerlassener
Butter und mit Zucker oder mit gedünstetem Obst auftragen. Mit Wasser
bereiteten Brei beim Essen mit Milch, nach Belieben auch mit Obstsaft
begießen.
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Hirseschmarren |
Ausgekühlten Hirsebrei im Tiegel mit zerlassenem heißem
Fett breit drücken und braten. Mit zwei Gabeln in Stücke reißen, wenden
und weiter braten. Salat oder Kompott dazu reichen.
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Hirseklöße |
250 g Hirse, ¾ l Milch, Salz, 1-2 Eier, 30 g
Stärkemehl, 2 L Salzwasser
Hirse in der Milch dick ausquellen lassen und salzen.
Den ausgekühlten, steifen Brei mit den gequirlten Eiern und dem Stärkemehl
vermengen. Mit nassen Händen Klöße formen, in das siedende Salzwasser
geben, 5 Minuten kochen und 10 Minuten ziehen lassen. Mit
gebratenem Speck begießen oder Tunke dazu geben. Aufgebraten schmecken
diese Klöße auch gut und passen zu süßen und salzigen Beilagen.
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Buchweizengrütze |
500 g Grütze, 1 I Brühe, Salz, 100 g Speck
Die Grütze in der leise siedenden Brühe ausquellen. Mit
Salz abschmecken. Mit ausgebratenen Speckwürfelchen übergießen.
Buttermilch, Salat oder gedünstetes Obst dazu geben.
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Buchweizen-Pfannkuchen |
250 g Buchweizenmehl, ½ l Milch, 2 Eier, Salz, 100 g
Speck
Das Mehl mit Milch, Eiern und Salz verrühren, den Teig
schlagen. Den klein gewürfelten Speck ausbraten, 1 Esslöffel voll Speck in
den heißen Tiegel geben, 1 Schöpfkelle Teig übergießen und breit laufen
lassen. Auf beiden Seiten goldbraun braten. Die anderen Pfannkuchen in
gleicher Weise braten. Buchweizenpfannkuchen mit Kompott oder frischem
Salat, Gemüse, Pilzen oder einer Tunke auftragen.
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Buchweizen-Schmarren |
Teig und Bratspeck (siehe Buchweizenpfannkuchen). Die
Hälfte des Specks in den Tiegel geben, ausbraten, die Grieben
herausnehmen. Die Hälfte des Teiges in den Tiegel gießen, braten, den
Kuchen wenden, wieder braten, mit 2 Gabeln zerreißen, die Grieben zugeben
und die Stücke nochmals braten. Den zweiten Schmarren ebenso bereiten.
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Vollkornbrei |
300 g Weizen, 1,5 l Wasser, Salz, 100 g Speck, 50 g
Zwiebel, Petersilie
Weizen waschen, 10 bis 12 Stunden in 1 Liter Wasser
einweichen. Auf mäßigem Feuer mit dem Einweichwasser kochen, durch den
Fleischwolf drehen, ½ Liter Wasser oder Brühe zufügen, salzen und
aufkochen. Speck und Zwiebel in \Würfel schneiden, braten und damit den
Brei schmälzen. Mit reichlich gehackter Petersilie bestreuen.
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Süßsauerer Roggen |
300 g Roggen, 1 l Wasser, 30 g Fett, 20 g Mehl, ½ l
Brühe, Salz, 20 g Sirup, Essig, 200 g Kochwurst
Den gewaschenen Roggen einweichen, kalt stellen (Roggen
säuert leicht), bei mäßiger Hitze gar kochen und zerstampfen. In heißem
Fett das Mehl bräunen, Brühe auffüllen, gut durchkochen. Den Roggen
dazugeben, mit Salz, Sirup und Essig abschmecken. Die Wurst abziehen, in
Scheiben schneiden und untermengen. Gewürz- oder Senfgurke, auch
Essiggemüse ergänzt das wenig bekannte Gericht.
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Weizenauflauf mit Äpfeln |
150 g Weizen, ¼ l Wasser, 500 g Äpfel 50g Zucker, 30 g
Rosinen, 50 g Nüsse, ¼ l Milch, Salz, 2 Eier, 25 g Mehl 30 g Butter
Weizen waschen, einweichen, kochen, durch den
Fleischwolf drehen. Die geschälten Äpfel schnitzeln, mit Zucker,
gewaschenen Rosinen, grob gehackten Nüssen und mit dem Weizenbrei
vermischen. Milch, Salz, Eigelb und Mehl verquirlen, den Eischnee
unterziehen. In eine gebutterte Form die Apfelmasse locker
einfüllen, den Eierteig darüber gießen, den Rest Butter obenauf träufeln.
Den Auflauf 1 Stunde backen. Vanilletunke dazu geben. Statt der Nüsse
können auch Mandeln verwendet werden, anstelle der Rosinen klein
geschnittenes Trockenobst. Die Masse lässt sich, gut vermischt, in fest
verschlossener Puddingform, die bis zweifingerbreit unter dem Rand gefüllt
wird, kochen.
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