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Letzte Bearbeitung:
26.06.2008 |
Kochbuch der 40er Jahre
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Es gibt unendlich viele süße Speisen: Puddings,
Flammeries, Aufläufe, Mehlspeisen, Krems, Schaumspeisen und Gelee, auch
Sulz genannt. Alle sind sie beliebt wegen ihres feinen Geschmackes. Da
Süßspeisen sehr nährstoffreiche Zutaten (Milch, Sahne, Zucker, Eier,
feines Mehl) in leicht verdaulicher Form enthalten, eignen sie sich gut
für Menschen, die eine gehaltvolle und dabei den Verdauungsweg nicht
belastende Nahrung brauchen, z. B. für Kinder oder als Aufbaukost nach
schweren Erkrankungen. Wer zur Fülle neigt, muss allerdings diesen so gut
schmeckenden Dingen gegenüber größte Zurückhaltung bewahren.
Zu den Bezeichnungen Pudding und Flammeries muss etwas
bemerkt werden. Mancher Begriff hat sich im Laufe der Jahrzehnte in der
Küchensprache gewandelt, so auch Pudding und Flammeries. Unter Pudding
wurde früher ein nahrhaftes warmes Mischgericht aus Fleisch und Gemüse
verstanden. Auch heute noch wird gelegentlich ein "Fleischpudding"
bereitet. Seitdem aber die Industrie "Puddingpulver" für kalte Süßspeisen
auf den Markt gebracht hat, bürgerte sich das Wort Pudding mehr und mehr
für süße Speisen ein. Der Begriff des Süßen ist so stark damit verbunden,
dass ein salziger Pudding ebenso ungebräuchlich zu werden beginnt wie die
Bezeichnung Flammeries für kalte Süßspeisen. Um das Durcheinander der
Benennungen zu beenden, wird auf das Wort Flammeries verzichtet.
Pudding: Mandel-, Nuss-, Vanille-, Schokoladen-,
Sahne-, Grieß- oder Karamellpudding. Alle können mit käuflichem
Puddingpulver nach der auf der Packung gegebenen Anweisung gekocht werden.
Diese Speisen lassen sich aber auch anders bereiten. Immer ist es ratsam,
den Pudding auf eine kalt abgespülte Platte zu stürzen, damit er sich
leicht an die richtige Stelle rücken lässt. Zu Pudding Kompott, Obstsaft
oder süße Tunke geben.
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Mandelpudding |
½ l Milch, 50 g Zucker, 10 g Butter, 20 g Mandeln, 50 g
Stärkemehl
⅜ Liter Milch mit Zucker, Butter und den abgezogenen,
gehackten Mandeln aufkochen, vom Feuer nehmen. Das Stärkemehl in dem Rest
Milch anrühren und unter Rühren in die heiße. Milch gießen. Nochmals
aufkochen und in eine kalt ausgespülte Form geben. Erkaltet stürzen.
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Nusspudding |
In der gleichen Weise bereiten. Statt der Mandeln
Nusskerne verwenden, die leicht geröstet werden, damit das braune Häutchen
abplatzt, das, sofern es dranbleibt, die Farbe des Puddings verändert.
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Vanillepudding |
Wie Mandelpudding herstellen. Statt der Mandeln 1
Teelöffel Vanillezucker zugeben oder Vanilleschote in der Milch auskochen.
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Schokoladenpudding |
Zutaten und Zubereitung wie Mandelpudding; jedoch 20 g
Kakao oder 50 g Kochschokolade und nur 30 g Zucker beifügen.
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Sahnepudding |
Zutaten wie zu Vanillepudding, aber ⅜ Liter Milch und ⅛ Liter Sahne verwenden.
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Grießpudding |
½ l Milch, Salz, 50 g Zucker, Zitronenschale, 60 g
Grieß
⅜ Liter Milch mit 1 Prise Salz, Zucker und
Zitronenschale aufkochen, vom Feuer nehmen. Den Grieß in der restlichen
Milch anquirlen, sofort in die Milch gießen und langsam ausquellen lassen.
Dabei mehrfach umrühren. In eine kalt ausgespülte Form gießen.
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Karamellpudding |
80 g Zucker, ½ l Milch, 50 g Stärkemehl
50 g Zucker in einem Topf bis zu hellbrauner Farbe
erhitzen. Mit ⅜ Liter kochender Milch ablöschen und kochen, bis sich der
Zucker gelöst hat. Dann den restlichen Zucker zufügen. Das Stärkemehl in
der zurückbehaltenen Milch anquirlen, in die Karamellmilch gießen, unter
Rühren aufkochen und in eine kalt ausgespülte Form geben.
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Puddings, die im Wasserbad gar gemacht werden, in eine verschließbare Form
füllen oder in eine Schüssel, die mit einem fest aufliegenden Deckel oder
Teller verschlossen wird. Diese Art Pudding wird meist warm aufgetragen. Der
vor allem in Osterreich gebräuchliche Ausdruck "Koch" oder "Dunstkoch" statt
Pudding weist auf die Art des Garmachens hin. |
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Warmer Mandelpudding |
80 g Mandeln, 4 Eier, 40 g Zucker, Vanillin
Die Mandeln (am besten 75 g süße und 5 g bittere)
abziehen, reiben oder hacken. Eidotter, Zucker und Vanillin schaumig
rühren, bis der Zucker nicht mehr knirscht. Die Mandeln zufügen. Das
Eiweiß steif schlagen und unterziehen. In gut gebutterter Form die Masse
etwa 30 Minuten kochen. Eine Schokoladen- oder Fruchttunke passt zu diesem
Pudding gut.
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Warmer Schokoladenpudding |
¼ I Milch, 80 g Zucker, 80 g Schokolade, Salz, 80 g
Butter, 80 g Mehl, 4 Eier
In ⅛ Liter Milch Zucker, geriebene Schokolade oder 40
g Kakao und 1 Prise Salz unter Rühren aufkochen. Die Butter zugeben. Das
in der restlichen Milch angequirlte Mehl zufügen und unter dauerndem
Schlagen durchkochen. Zudecken und erkalten lassen. Nach und nach die
Eigelb unterrühren, den steif geschlagenen Eischnee unterziehen. Die Masse
in gebutterter Form 45 Minuten kochen. Mit gesüßter Milch oder
Vanillintunke auftragen.
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Rosinen-Reispudding |
50 g Butter, 100 g Reis, ⅜ I Milch, Salz, ½
Zitrone, 50 g Rosinen, 4 Eier, 50 g Zucker
Die Butter erhitzen, den abgeriebenen Reis
hineinschütten und rühren, bis er leise knackt. Er darf sich aber nicht
verfärben. Mit der kochenden Milch übergießen. 1 Prise Salz und etwas
abgeriebene Zitronenschale zufügen. Den Reis langsam ausquellen lassen.
Die gewaschenen Rosinen mit Zitronensaft beträufeln. Die Eigelbe mit
Zucker schaumig rühren. Nach und nach den Reis und die Rosinen zufügen.
Den Eischnee unterziehen. In einer gut gebutterten Form etwa 60 Minuten
kochen.
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Rosinen-Grützepudding |
Wie Rosinen-Reispudding bereiten. Schmeckt auch mit
Weizen-Vollkornschrot ausgezeichnet.
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Zwiebackpudding
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⅜ I Milch, 40 g Zucker, 2-3 Eier, 150 g Zwieback, 100
g Feigen, 50 g Nüsse, 50 g Butter
Milch, Zucker und Eier verquirlen. Zwiebäcke eintauchen
und die Form damit auslegen. Die Hälfte der in dünne Scheiben
geschnittenen Feigen und Nüsse darauf streuen, mit in Milch getauchten
Zwiebäcken belegen, wieder bestreuen und mit angefeuchteten Zwiebäcken
bedecken. Die restliche Eiermilch darüber träufeln. Butterflöckchen
obenauf verteilen und etwa 60 Minuten kochen. Mit Marmeladen- oder
Weintunke zu Tisch geben.
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Weißbrotpudding
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In der gleichen Weise bereiten. Statt Feigen und Nüsse
Rosinen und Mandeln verwenden. Siehe auch Brotpudding, Mehlpudding,
Kartoffelpudding, Semmelpudding, Rollpudding.
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Aufläufe |
Jede Puddingmasse kann in einer feuerfesten Form oder
Schüssel, mit Butterflöckchen belegt, als Auflauf gebacken werden:
Schokoladenauflauf, Mandelauflauf, Rosinen-Reisauflauf,
Rosinen-Grützeauflauf, Zwiebackauflauf, Weißbrotauflauf.
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Süße Mehlspeisen
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Hefeplinsen |
½ l Milch, 15 g Hefe, Salz, 20 g Zucker, 1-2 Eier, 250
g Mehl, Backfett
In der Milch die zerkrümelte Hefe verquirlen, Salz,
Zucker und Eigelb zufügen. Unter Schlagen mit dem Schneebesen löffelweise
das Mehl unterarbeiten. Den Teig 1 Stunde gehen lassen, dann durchrühren
und <kn steifen Eischnee unterziehen. Kellenweise in heißem Fett die
Plinsen auf beiden Seiten goldgelb backen.
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Apfelstrudel |
250 g Mehl, ⅛ 1 Wasser, 1 Ei, Salz, 100 g Butter, 50
g Semmelbrösel, 50 g Rosinen, 50 g Mandeln, 1 kg Äpfel, 100 g Zucker,
Weinbrand
Mehl auf das Backbrett sieben, in die Mitte eine
Vertiefung machen. Wasser, Ei und 1 Prise Salz verquirlen. Von der Mitte
aus mit dem Mehl verrühren, 20 g weiche Butter zugeben und den Teig sehr
gründlich durcharbeiten. Damit er zäh wird und nicht so leicht reißt, kann
1Teelöffel Essig mit verarbeitet werden. Wenn der Teig zugedeckt (am
besten mit einer Schüssel, auf die ein Topf heißes Wasser gestellt wird)
etwa 30 Minuten geruht hat, ihn auf eine mit Mehl bestreute Serviette
legen und zu einem Rechteck ausrollen. Zuletzt mit den Händen papierdünn
ausziehen. Sind die Ränder zu dick, dann abschneiden und daraus
Teigfleckel zu einer Suppe bereiten. Den großen Teigfleck mit zerlassener
Butter bestreichen, mit Semmelbröseln bestreuen. Die geschälten Äpfel
schnitzeln, mit Zucker, 1 Gläschen Weinbrand, den gewaschenen Rosinen und
den abgezogenen, in Stifte geschnittenen Mandeln vermischen und auf dem
Teig verteilen. Durch Anheben der Serviette die Teigplatte Zusammenrollen,
auf das gebutterte Blech heben und die Enden fest zusammendrücken. Den
Strudel mit Butter oder verquirltem Ei bestreichen und bei mäßiger Hitze
goldbraun backen.
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Kirschenstrudel |
Wie Apfelstrudel mit entkernten Kirschen bereiten.
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Quarkstrudel |
Wie Apfelstrudel herstellen. Fülle aus 500 g Quark
(siehe Quarkkuchen), Kirschkuchen. Anstelle eines großen können 4 bis 8
Portionsstrudel gebacken werden.
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Sahnestrudel |
Strudelteig, 100 g Butter, ⅛ l saure Sahne, 100 g
Semmelbrösel, 50 g Rosinen, 25 g Mandeln, ¼ l Milch, 40 g Zucker,
Vanillezucker
Den dünn ausgezogenen Strudelteig (siehe Apfelstrudel)
erst mit Butter, dann mit der verquirlten Sahne bestreichen, mit
Semmelbröseln, Rosinen und gehackten Mandeln bestreuen, zusammenrollen, in
eine gebutterte Auflaufform legen und 15 Minuten backen. Inzwischen die
Milch mit Zucker und Vanillezucker oder 1 Stück Vanilleschote aufkochen,
über den Strudel gießen und ihn goldbraun backen.
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Biskuit- Sahneberg |
3 Biskuitböden, 150 g Marmelade, ½ I Sahne, 100 g
Staubzucker
2 der Biskuitböden mit Preiselbeer-Marmelade
bestreichen, aufeinander setzen, den dritten obenauf legen. Die Sahne
steif schlagen, den gesiebten Staubzucker zufügen. Die aufeinander
geschichteten Böden ringsum mit der Hälfte der Sahne bestreichen und mit
dem Rest ein Muster aufspritzen.
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Sahneberg mit Mürbeteig |
Veränderungen des vorstehenden Rezeptes: Anstelle der
Biskuitböden dünne Mürbeteigböden verwenden. Statt der
Preiselbeer-Marmelade lässt sich Apfel- oder Johannisbeergelee nehmen.
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Zitronenkrem |
4 Eier, 80 g Zucker, 1 Zitrone, 4 EL. Wasser, 10 g
Gelatine
Zu kalt bereiteter Krem nur frische Eier verwenden.
Eigelb, Zucker, Zitronensaft und ½ Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
schaumig rühren. Die in heißem Wasser aufgelöste Gelatine tropfenweise
zufügen. Zuletzt den steifen Eischnee unterziehen. Die Krem in
Portionsgläser oder in eine Schüssel füllen und kalt stellen. Mit
Schlagsahne oder kleinen Makronen verziert auftragen.
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Weinkrem |
Wie Zitronenkrem herstellen, jedoch 15 g Gelatine und ¼
Liter Wein verwenden.
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Mokka-Schokoladenkrem |
¼ I Milch, 20 g Kaffee, 100 g Zucker, 20 g Kakao, 4
Eier, 6 EßI. Wasser, 15 g Gelatine
In der Milch den Kaffee einmal aufwallen, dann
zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen und abgießen. Mit Zucker, Kakao und
Eigelb im Wasserbad zu dickem Krem rühren. Die in heißem Wasser aufgelöste
Gelatine hinzufügen und rühren, bis die Krem halb erkaltet ist. Den
steifen Eischnee unterziehen. An dessen Stelle kann unter die kalt
gerührte Krem ¼ Liter Schlagsahne gezogen werden. Auf Eis fest werden
lassen. Kleingebäck dazu reichen.
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Schokoladenkrem |
25 g Puddingpulver, ½ l Milch, 20 g Kakao, 1 Ei, 50 g
Zucker, 2 g bittere Mandeln, 10 g süße Mandeln
Das Puddingpulver mit ⅛ Liter Milch, Kakao und Eigelb
verquirlen. In der Zwischenzeit die übrige Milch mit Zucker und den
abgezogenen und gehackten Mandeln aufkochen, vom Feuer nehmen. Das
angerührte Puddingpulver hineingießen und noch einmal aufwallen lassen.
Zudecken, erkalten lassen, dabei mehrmals rühren. Den steif geschlagenen
Eischnee unterziehen. Die Krem in Glasschalen oder Gläser füllen. Mit
ausgestochenem Vanillepudding, Mandeln, kleinen Makronen oder Schlagsahne
verzieren.
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Karamell-Sahne-Krem |
100g Zucker, ¼ l Milch, ¼ l Sahne, 40 g Stärkemehl, 1-2
Eier
60 g Zucker bis zu hellbrauner Färbung in einem Topf
erhitzen, mit der siedenden Milch ablöschen und kochen, bis sich der
Zucker gelöst hat. Dann den restlichen Zucker zufügen. In der Sahne
Stärkemehl und Eigelb verquirlen, in die Karamellmilch gießen, bis zum
Kochen mit dem Schneebesen schlagen. Vom Feuer nehmen und die Masse weiter
schlagen, bis sie abgekühlt ist. Den steifen Eischnee unterziehen. Eine
ganz leicht geölte Form mit Zucker ausstreuen. Die Krem einfüllen und nach
Erkalten stürzen. Mit Schlagsahne verzieren oder Vanillintunke dazu
reichen.
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Himbeerkrem |
⅛ l Saft, 50 g Zucker, 3 Eier
Himbeersaft, Zucker und Eier mit dem Schneebesen im
Wasserbad schlagen, nicht kochen lassen. Die schaumige Krem in Gläser
füllen.
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Quarkkrem |
375 g Quark, 100 g Zucker, 1 Ei, ½ Zitrone, 10 g Kakao,
20 g Marmelade
Zu Krem keinen sauren oder gegorenen Quark verwenden.
Den Quark durch ein Sieb streichen. Zucker und Ei schaumig rühren,
löffelweise den Quark zufügen. Die Masse in drei Schüsselchen verteilen.
Zu einem die verrührte Marmelade, zum zweiten den Kakao, zum dritten
Zitronensaft und geriebene Zitronenschale oder Vanille-Likör geben und
jeweils gut verrühren. Die Masse schichtweise in Gläser füllen. Quarkkrem
am Tage der Zubereitung verwenden, da sie sehr leicht gärt.
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Rote Grütze |
½ l roter Saft, 50 g Zucker, 50 g Stärkemehl, 10
Mandeln, Früchte
⅜ I Saft mit dem Zucker aufkochen. Bei sehr saurem
Saft die Zuckermenge erhöhen. In dem restlichen Saft das Stärkemehl
anrühren, zu dem erhitzten Saft geben, aufkochen, in kalt ausgespülte Form
gießen. Die erkaltete Grütze vor dem Anrichten stürzen, mit den
gestifteten Mandeln verzieren. Statt Saft kann dünnes Obstmus verwendet
werden. Werden Grieß, Grütze oder Sago zum Dicken genommen, dann 60 g
verwenden und etwa 30 Minuten zum Ausquellen rechnen.
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Grießschaum |
½ l Magermilch, Salz, 50 g Zucker, 2 bittere Mandeln,
40 g Grieß
⅜ Liter der Magermilch mit 1 Prise Salz, Zucker und
den geriebenen bitteren Mandeln aufkochen. Den Grieß in der restlichen
Milch anquirlen, in die siedende Milch gießen und unter Rühren aufkochen
lassen. Bis zum Erkalten schaumig schlagen. Zu rohem oder gedünstetem
Obst, dessen herber Geschmack gemildert werden soll, reichen.
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Milchschnee |
½ l Magermilch, Salz, 30 g Mehl, Vanillezucker, 40 g
Zucker
⅜ Liter der Magermilch mit 1 Prise Salz aufkochen.
Das Mehl in der restlichen Milch anquirlen, unter Rühren in die siedende
Milch gießen und aufkochen. Den Vanillezucker unterrühren. Den Zucker
obenauf streuen. Dadurch entsteht keine feste Haut. Zudecken und 2 bis 3
Stunden kalt stellen, dann zu Schnee schlagen. Geeignete Zugabe zu rohen
Beeren oder zu gedünstetem Obst.
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Geleespeisen können in Schüsseln oder in Gläsern oder gestürzt auf einem
Teller aufgetragen werden. Will sich das Gelee nicht aus der Form lösen,
dann ganz kurz in heißes Wasser tauchen. Zum Anrichten von Obstspeisen und
Puddings ist gehacktes Gelee mit seiner meist leuchtenden Farbe sehr
geeignet. Gelee wird auch Sulz genannt, siehe
Kapitel Obst. |
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Weingelee |
¼ l Wasser, ½ Zitrone, 20 g Gelatine, 75 g Zucker, ¼ l
Wein
Die in dem Wasser aufgekochte Zitronenschale
herausnehmen. Blattgelatine waschen, Gelatinepulver in etwas kaltem Wasser
anrühren, in dem heißen Wasser auflösen. Zucker, Wein und Zitronensaft
zufügen. Sehr sauerem Wein reichlich Zucker beigeben. Gelee in Form
erstarren lassen.
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Weingelee mit Früchten |
Weingelee und zarte rohe oder gedünstete, gut
abgetropfte Früchte geben eine wohlschmeckende und wertvolle Speise. Sind
die Früchte sauer, muss das Gelee mit 100 g Zucker bereitet werden. Die
Hälfte des Gelees in eine Schüssel gießen. Wenn es fest erstarrt ist, die
Früchte hübsch darauf anordnen und das übrige Gelee vorsichtig auffüllen,
damit sich die Einlagen nicht verschieben. Erstarren lassen. Schlagsahne
oder Vanilletunke dazu geben.
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Waldmeistergelee |
½ l Apfelsaft, Waldmeister, 100 g Zucker, 2 EL.
Wasser, 20 g Gelatine
In den Apfelsaft 1 bis 2 Stunden ein Sträußchen
Waldmeister legen. Hat der Saft genügend Aroma angenommen, dann den
Waldmeister entfernen, den Zucker zufügen, ebenso die in heißem Wasser
aufgelöste Gelatine. In eine Form füllen und erstarren lassen. Einlage von
Früchten siehe oben. Statt Apfelsaft auch Wein verwenden.
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Zweifarbengelee |
Je ¼ Liter gezuckerten Saft mit 10 g weißer und mit
10 g roter Gelatine verrühren. ⅛ Liter roten Saft in eine Form füllen
und erstarren lassen. Dann ⅛ Liter von dem hellen Saft zugießen. Wenn
auch dieser fest ist, wieder roten Saft einfüllen. Nach Erstarren den
hellen Rest zugießen. Das völlig fest gewordene Gelee stürzen. Mit einer
Vanilletunke oder süßer Milch auftragen.
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Milchgelee |
Wie Weingelee oder Zweifarbengelee bereiten
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Buttermilchgelee |
Wie Weingelee oder Zweifarbengelee bereiten
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Sauermilchgelee |
Wie Weingelee oder Zweifarbengelee bereiten |
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14.01.2010 15:04 Uhr
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