Das Japanische Rezeptbuch

RezeptverzeichnisWorterklärungSuppenTofu und EiSalat und GemüseReisFleischFischDessert

 

Süsses

Reiskuchenkroketten Ohagi

Zutaten für 4 Portionen: 200 g Mochigome (süßer Klebreis, aus dem Spezialitätengeschäft) 400 g Ogura An (gekochte Azukibohnen) aus der Dose

Zubereitungszeit: 1 ½ Std. (+ 12 Std. Einweichen) Pro Portion: 1800 kJ/4.30 kcal

Mochigome in kaltem Wasser mindestens 12 Std. einweichen. Abtropfen lassen. Einen großen Topf etwa 5 cm hoch mit Wasser füllen. Ein Sieb oder Siebeinsatz in den Topf hängen. so dass kein Kontakt mit dem Wasser entsteht. Ein Küchentuch auf das Sieb legen und den Reis darauf verteilen. Wasser zum Kochen bringen. Den Reis bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 30 Min. dämpfen. bis die Körner mit den Fingern zerquetscht werden können. Reis in ein Gefäß mit Deckel geben. 200 ml heißes Wasser darüber gießen. Zudecken und etwa 20 Min. stehen lassen. bis das Wasser vom Reis aufgesogen ist. Zum Abkühlen in ein feuchtes Tuch wickeln. damit die Masse nicht hart wird. Nach etwa 20 Min. mit angefeuchteten Händen etwa 5 cm lange Kroketten aus der Masse formen. Azukibohnen in eine Schüssel geben und leicht mit einem Holzspachtel durchkneten. Jeweils Immer 1 EL Azukibohnen in die angefeuchtete Hand geben, so dass die Handinnenseite bedeckt ist. Darauf eine Reiskrokette legen und wieder 1 EL Bohnenpaste darauf geben. Die Bohnenpaste an den Reis anpressen, so dass die Krokette ganz mit Bohnenpaste bedeckt ist.

Getränk: Zu dieser Süßigkeit passt japanischer grüner Tee am besten.

Tipp! Es sieht ganz besonders hübsch aus, wenn Sie die Reiskuchenkroketten auf Bananenblättern servieren, die Sie in Spezialitätengeschäften bekommen.


Frittierter Reiskuchen Agemochi

Zutaten für 4 Portionen: 1 L Pflanzenöl zum Ausbacken 300 g Kiri Mochi (japanische Reiskuchen, Fertigprodukt aus dem Spezialitätengeschäft) Salz

Zubereitungszeit: 40 Min. Pro Portion: 2600 k1/620 kcal

Öl im Topf erhitzen, bis an einem hinein gehaltenen Holzstäbchen Bläschen emporsteigen. Öl in der Fritteuse auf 180° erhitzen. inzwischen Reiskuchen in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Reiskuchen nach und nach ins heiße Fett geben und darin hellgelb ausbacken. Vorsicht, Spritzgefahr! Da Reiskuchen sehr stark aufgehen, darauf achten, dass nicht zu viele auf einmal ins Fett gegeben werden. Die Reiskuchen drehen sich beim Backen von selbst. Wenn sie fertig frittiert sind, schwimmen sie an der Oberfläche. Die Reiskuchen noch warm etwas salzen, dann servieren.

Info: Früher wurden die Reiskuchen in den Familien selbst hergestellt. Dazu wurde Klebreis (Mochigome) gekocht und dann in hölzernen Trögen mit einem Holzstampfer zu Brei verarbeitet. Dieser Brei wurde dann in runde Formen gebracht, wo er fest wurde und dann weiterverarbeitet wurde z.B. wie oben beschrieben.

Tipp! Frittierte Reiskuchen schmecken warm und kalt.


Gefüllte Pfannkuchen Dorayaki

Zutaten für 4-6 Portionen: 2 Eier 100 ml Milch 2 EL Zucker 2 EL Honig 120 g Mehl 1 TL Backpulver 80 g Oguro An (gekochte Azukibohnen) aus der Dose

Zubereitungszeit: 30 Min. Bei 6 Portionen pro Portion: 1- 1200 kJ/290 kcal

Eier. Milch, Zucker und Honig in einer Schüssel mit einem Schneebesen gründlich verrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und durch ein Sieb in eine Schüssel geben. Mehl nach und nach mit dem Schneebesen in die Eimischung einrühren, so dass sich keine Klümpchen bilden. Bei mittlerer Hitze 2 EL des Teiges in eine beschichtete Pfanne geben. Durch Drehen und Wenden der Pfanne den Teig auf dem Boden zerlaufen lassen. Sobald sich nach etwa 2 Min. an der Oberfläche Luftblasen bilden. Den Pfannkuchen mit einem Pfannenwender umdrehen und von der anderen Seite in etwa 3 Min. braun backen. Aus dem Restteig weitere 7 Pfannkuchen backen. Azukibohnen kurz umrühren und auf 4 Pfannkuchen verteilen, jeweils einen weiteren Pfannkuchen als Deckel auf die mit Azukibohnen belegten Pfannkuchen legen. Die Pfannkuchen vierteln und servieren.

Getränk: Zu diesem Gericht passt japanischer grüner Tee am besten.


Maronenkuchen Kurt Manjyu

Zutaten für 4 Portionen, für 8 Stück: Für den Teig: 200 g Weizenmehl 3 g frische Hefe 1 TL Zucker 1 Prise Salz 70 ml lauwarme Milch 1 TL Backpulver Für die Füllung: 200 g Maronenpaste (aus dem Feinkostgeschäft) 150 g Zucker ½ TL Salz

Zubereitungszeit: 1 Std. (+ 1 Std. Gehen lassen) Pro Stück: 1800 kJ/4.J0 kcal

Mehl in eine Schüssel sieben.. Eine Kuhle formen und darin Hefe, Zucker, Salz mit etwa 1 EL Wasser verrühren. Etwa 10 Min. an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen. Nun zu dem Vorteig Milch und 2 EL warmes Wasser nach und nach dazugeben und mit den Zutaten vom Rand her einen Teig kneten. Den Teig gut durchkneten. Teig etwa 1 Std. zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Backpulver zu dem Teig geben und nochmals durchkneten. Für die Füllung Maronenpaste, Zucker und Salz in einen Topf geben. Bei mittlerer Hitze erwärmen und mit einer Gabel oder Knethaken ständig durchkneten, bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Paste anfängt hart zu werden. Dabei darauf achten, dass die Paste nicht anbrennt. Paste kalt werden lassen. Teig in 8 Stücke teilen und kreisförmig ausrollen. Aus der Paste jeweils eine Kugel formen. Diese als Füllung auflegen und einrollen. In einen großen Topf 3 Tassen Wasser füllen. ein Sieb oder einen Siebeinsatz in den Topf hängen. so dass kein Kontakt mit dem Wasser besteht. Ein Küchentuch auf das Sieb legen und die Kuchen darauf legen. Das Wasser zum Kochen bringen. Zwischen Topf und Deckel ein gefaltetes Küchentuch legen und die Kuchen etwa 8 Min. bei starkem Dampf garen.

Variante: Im Herbst, wenn Sie die Maronenpaste aus frischen Maronen selbst zubereiten können, schmeckt der Kuchen besonders gut. Dazu 500 g Maronen mit Schale etwa 2 Std., besser über Nacht, in warmes Wasser legen, dann lässt sich die Schale leichter entfernen. Maronen in etwa 40 Min. bei mittlerer Hitze weich kochen, schälen. zerstampfen. mit Zucker und Salz abschmecken und die Paste weiter verarbeiten wie Im Rezept beschrieben.


Azukibohnen-Gelee Mizu Yokan

Zutaten für 4 Portionen: 11 g Shiro Kanten (Agar-Agar, aus dem Spezialitätengeschäft, etwa 1 Block) zum Gelieren 150 g Zucker Salz 80 g Ogura An (gekochte Azukibohnen) aus der Dose nach Belieben. Blätter und Blüten zum Dekorieren

Zubereitungszeit: 30 Min. (+ 30 Min. Einweichen + I Std. Abkühlen) Pro Portion: 820 kJ/200 kcal

Shiro Kanten in Wasser waschen, dann in kleine Stücke rupfen. Etwa 30 Min. in Wasser einweichen, abgießen, auspressen und mit 200 ml Wasser bei mittlerer Hitze unter Rühren kochen, bis es schmilzt. Durch ein Tuch in einen Topf seihen und wiederum zum Kochen bringen. Zucker und eine Prise Salz langsam einrühren, bis der Zucker aufgelöst ist. Azukibohnen aus der Dose langsam in den Topf dazugeben und verrühren. Etwa 2 Min. bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren kochen, damit nichts anbrennt. Vom Herd nehmen und auf Körpertemperatur abkühlen lassen. Eine rechteckige Form innen mit Wasser anfeuchten, Bohnenmasse hinein gießen und mindestens 1 Std. darin fest werden lassen. Bohnengelee in etwa 5 x 3 cm große Stücke schneiden und servieren. Nach Belieben mit Blüten und Blättern dekorieren.

Getränk: Zu diesem Gelee passt Matcha-Tee, der auch für die Teezeremonie genommen wird, am besten.

Variante: Anstelle von Ogura An 3 g Matcha-Pulver (japanisches Teepulver aus dem Spezialitätengeschäft, etwa 1 TL) mit den Kanten verrühren, dabei die Zuckermenge auf 240 erhöhen. Die weitere Zubereitung erfolgt wie oben beschrieben, nur ohne Bohnen.


Eis mit Bohnensauce Ogura aisu kurimu

Zutaten für 4 Portionen: 200 g Ogura An (gekochte Azukibohnen) aus der Dose 100 ml Sahne 4 Erdbeeren 1 Kiwi 1 Scheibe Ananas 12 kleine Kugeln Vanilleeis

Zubereitungszeit: 15 Min. Pro Portion: 1000 kJ/240 kcal

Ogura An in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. Sahne und Ogura An in einer Schüssel verrühren.  Erdbeeren waschen. Trocken tupfen. halbieren und dekorativ einschneiden. Kiwi schälen und in etwa 3 mm dicke Scheiben schneiden. Ananasscheiben achteln. In ein Schüsselchen jeweils 3 Kugeln Eis geben und die Sauce darüber gießen. Mit den Früchten verzieren.

Info: Ogura An können Sie in Spezialitätengeschäften kaufen.

Variante: Azukibohnen-Eis

2 Eigelb und 20 g Zucker im Wasserbad bei mittlerer Hitze schaumig schlagen. 200 g Ogura An (gekochte Azukibohnen) aus der Dose unterrühren. Die Masse in ein tiefkühl-geeignetes Gefäß geben und etwa 2-3 Std. im Eisschrank gefrieren lassen. Mit einem Eisportionierer Kugeln formen und diese mit klein geschnittenen Früchten der Saison wie Kiwis- Erdbeeren oder Netzmelone servieren.

Tipp! Im Winter können Sie die Bohnensauce warm zum Eis servieren. Dazu die Bohnen und die Sahne etwa 5 Min. im Wasserbad erhitzen.


Tofukugeln Mitarashi Dango

Zutaten für 4 Portionen: 250 g japanischer Tofu 165 g Reismehl

Für die Sauce: 2 EL Kartoffelmehl (Stärkemehl) 60 ml japanische Sojasauce 60 ml Mirin (süßer Reiswein) 70 g Zucker außerdem: 8 Holzspieße

Zubereitungszeit: 50 Min. Pro Portion: 1300 kJ/310 kcal

Tofu kurz in kaltes Wasser tauchen und trocken tupfen. Tofu mit dem Pürierstab pürieren. Reismehl unterheben und verrühren. Mit angefeuchteten Händen 24 Kugeln, etwa 3 cm groß. formen. Etwa 5 Min. bei mittlerer Hitze offen in Wasser kochen. Dann jeweils 3 Kugeln auf einen Holzspieß stecken.  Kartoffelmehl in 100 ml Wasser auflösen. Sojasauce. Mirin und Zucker in einem Topf aufkochen. bis der Zucker geschmolzen ist. Topf vom Herd nehmen und unter ständigem Rühren mit Kartoffelmehl eindicken. Nochmals unter Rühren kurz aufkochen. Sauce in eine flache Schüssel geben und Spieße darin wenden. Jeweils 2 Tofukugel-Spieße auf einen Teller anrichten.

Tipp! Mit grünem Tee als Dessert oder als kleine Nachmittagsmahlzeit servieren.


Süßkartoffel-Bällchen Satsumaimo no chakin shibori

Zutaten für 4 Portionen: 450 g Süßkartoffeln 1-2 EL Matcha (Grüner Pulvertee) 2 EL Zucker

Zubereitungszeit: 45 Min. Pro Portion: 540 kJ/130 kcal

Süßkartoffeln schälen. in Stücke schneiden, etwa 10 Min. in Wasser einweichen, dann abgießen. Einen Topf mit Wasser füllen und Kartoffeln bei schwacher Hitze in etwa 20 Min. zugedeckt weich kochen. Kartoffeln abgießen. Dabei etwa 3 EL des Kochwassers aufbewahren. Die noch warmen Kartoffeln zu gleichen Portionen auf zwei Schüsseln verteilen. dann mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Matcha in 1 ½ EL Kartoffelkochwasser auflösen und mit einer Portion Kartoffelbrei mischen. Zucker in den restlichen 1 ½ EL Kartoffelkochwasser auflösen und mit der zweiten Portion Kartoffelbrei mischen. Jeden Brei kalt werden lassen. Einen gehäuften Esslöffel der Matcha-Mischung in die Mitte eines etwa 20 cm langen Stücks Haushaltsfolie setzen. Die vier Enden der Folie zusammenholen und oben zudrehen, so dass die Mischung eingewickelt ist. Die Masse nun mit beiden Händen zu einem Bällchen formen. Dann das Bällchen vorsichtig auswickeln. Den Vorgang wiederholen, bis der Kartoffelbrei aufgebraucht ist. Mit der Zucker-Mischung genauso verfahren. Dann von jeder Mischung etwa 2 Bällchen pro Person auf Teller anrichten und servieren.

Info: Süßkartoffel-Bällchen sind ein beliebter Snack in Japan, der zur Teezelt serviert wird.


 

Counter-Box.de

 HOME

   
 

Die Kochbücher

 

Webs

   

Themenseiten

   

Alle Fotos auf diesen Seiten sind vom Autor dieses Webs, wenn nicht anders angegeben

Aktualisiert am:

 14.01.2010 15:04 Uhr

 © Lay 2002 - 2010