Das Japanische Rezeptbuch

RezeptverzeichnisWorterklärungSuppenTofu und EiSalat und GemüseReisFleischFischDessert

 

Fleisch und Geflügel

Mirin
Mirin ist ein süßer. fermentierter Reiswein. der heute ausschließlich zum Kochen verwendet wird. Es wird vermutet. dass er von Korea oder Südchina nach Japan gekommen ist. andere Quellen besagen. Jedoch, dass die Missionare ihn Im 16. Jahrhundert aus Europa mitgebracht haben. Die Herstellung ist recht aufwendig: Gekochter Reis wird 2 Tage mit einer Startkultur bei 40-50° angesetzt. um eine trockene Maische zu erhalten. Dann werden Klebreis und destillierter Alkohol dazu gegeben. Diese feuchte Maische reift bei 25° Grad 2 Monate lang. Dann erst wird die Flüssigkeit pasteurisiert. gefiltert und abgefüllt. Zunächst als süßer Reiswein getrunken. stellte man schnell fest. dass man anstelle von Zucker in gekochten Speisen auch Mirin nehmen kann und die Speisen damit länger frisch bleiben. Die Kombination von Alkohol und natürlicher Süße gibt den Gerichten eine typisch japanische Note, die nicht ersetzt werden kann. Mirin wird vor allem für gekochte, gebackene und gegrillte Gerichte verwendet. Besonders Grillgerichte erhalten durch den goldenen, sirupähnlichen Wein einen schönen, appetitlichen Glanz.

Sukiyaki Japanisches Fleischfondue

Zutaten für 4 Portionen: 250 g Tofu 160 g Harusame (japanische Glasnudelsorte) 8 frische Shiitake-Pilze 80 g Enokitake-Pilze (ersatzweise Austernpilze) 200 g Shungiku (Salatchrysantheme, ersatzweise BIattspinat) 400 g Chinakohl. 2 Stangen Lauch 600 g Entrecôte, vom Metzger in etwa 2 mm dicke Scheiben schneiden lassen 3 EL Rindertalg (ersatzweise Pflanzenöl) 4 ganz frische Eier Für die Sukiyaki-Saucen: 120 ml japanische Sojasauce 120 ml Mirin (süßer Reiswein) 2 EL Zucker

Vorbereitungszeit: 1 Std. (gekocht wird am Tisch) Pro Portion: 3100 kJ/740 kcal

Tofu kurz in kaltes Wasser geben, abtropfen lassen und sorgfältig trocken tupfen. Dann in 16 Würfel schneiden. Harusame in reichlich Wasser etwa 5 Min. vorkochen, abgießen und beiseite stellen. Stiele der Shiitake-Pilze entfernen, die Pilze mit einem Tuch abwischen. Einen Teil der Pilze ganz lassen, einen Teil in Dreiecke schneiden. Enokitake waschen, vom braunen Abschnitt an allen Stielenden befreien. Die Enokitake- und Shiitake-Pilze beiseite legen. Shungiku putzen und waschen. Chinakohl putzen und waschen. Dann die Chinakohlblätter in etwa 10 cm lange Stücke schneiden. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, Chinakohl etwa 5 Min. blanchieren (sprudelnd kochen). Abgießen und mit den Händen etwas pressen, damit er nicht zu wäßrig wird. Lauch waschen, welke grüne Blätter und Wurzeln entfernen. Leicht schräg in etwa 7 cm lange Stücke schneiden. Alle oben vorbereiteten Zutaten sowie das Entrecôte dekorativ auf je einer großen Platte anrichten. Stäbchen oder eine Gabel dazulegen. Für die Saucen Sojasauce, Mirin und Zucker in einem Topf kurz aufkochen lassen. 160 ml entnehmen und in ein Kännchen geben. Zu der restlichen Sauce 50 ml Wasser hinzufügen und die verdünnte Sauce in ein zweites Kännchen geben. In vier Schalen jeweils ein frisches rohes EI geben und darin verrühren. Vor jedes Gedeck stellen. Eine Kochplatte oder einen Gasbrenner mit einem Sukiyaki-Topf (gibt es in Asiengeschäften) oder einem Bratentopf auf den Tisch stellen und erhitzen. Rindertalg schmelzen und ,mehrere Scheiben Fleisch kurz darin anbraten. Zunächst etwa 80 ml der unverdünnten Sauce dazugeben. Dann einen Teil des Gemüses und etwas vom Tofu dazugeben. Wenn die Sauce kocht, eine Teil der Glasnudeln hinzufügen und mit Tofu, Fleisch und Gemüse 6-8 Min. darin kochen. Jede Person am Tisch bedient sich mit Stäbchen oder Gabel selbst aus der Pfanne. Das Fleisch und die übrigen Zutaten werden kurz ins Ei getaucht. bevor sie gegessen werden. Der Rhythmus. in dem gegessen und wieder Fleisch, Gemüse und die weiteren Zutaten in den Topf gegeben wird, ist ganz individuell. Noch während gegart wird, darf man sich. was fertig ist, herausnehmen und neue Zutaten dazugeben. Nur nicht zu viele Zutaten auf einmal in den Topf geben. Während der Zubereitung immer wieder mit Sauce auffüllen. Zunächst unverdünnte und später verdünnte Sauce verwenden, damit der Geschmack nicht zu intensiv wird.
Getränk: Zu diesem Tischkochgericht passt am besten warmer Sake.
Info: Das Tischkochen ist besonders im Winter sehr beliebt Jeder kann mit garen in einer Japanischen Familie kocht aber oft der Vater am Tisch.
Tipp! Wenn Sie das Fleisch selbst ganz dünn schneiden wollen. sollten Sie es kurz anfrieren. dann geht es leichter.


Gekochter Schweinebauch Tonbara no Nimono

Zutaten für 4 Portionen: 320 g Schweinebauch 1 walnußgroßes Stück frischer Ingwer
1 Stück Daikon (japanischer Rettich- etwa 10 cm) ½ L Sake (japanischer Reiswein)
200 ml japanische Sojasauce 200 g Zucker außerdem: Küchenzwirn. Lauchringe zum Garnieren

Zubereitungszeit: 30 Min. (+ 3 Std. Garen) Pro Portion: 2100 kJ/500 kcal

Schweinebauch in etwa 4 cm große Würfel schneiden und mit einem Küchenfaden umwickeln, damit das Fleisch beim Kochen nicht zerfällt. Fleisch etwa 10 Min. in etwa  1L Wasser bei mittlerer Hitze im offenen Topf kochen, dann abgießen. Inzwischen Ingwer und Rettich schälen und fein reiben. in je ein Schälchen füllen. Geriebenen Ingwer, Sake, Sojasauce, 100 ml Wasser und Zucker in einen Topf geben, Fleisch hinzufügen und aufkochen lassen. Dann bei schwacher Hitze etwa 3 Std. zugedeckt kochen lassen. Küchenfäden vom Fleisch entfernen und Fleisch portionsweise mit Rettich servieren. Nach belieben mit Lauchringen garnieren.
Getränk: Zu diesem Gericht sollten Sie warmen Sake reichen.
Info: Gekochter Schweinebauch wird manchmal auch als Hauptgericht zum Reis serviert.


Schweineschulter mit Salat Butaniku no Misoyaki

Zutaten für 4 Portionen: 50 g rotes Miso (Sojabohnenpaste) 2 EL Zucker 4 EL Sake (japanischer Reiswein) 4 EL Dashi-Brühe 1 EL japanische Sojasauce 200 g Weißkohl ¼ Salatgurke Salz 1 große Tomate 50 g Erdnüsse, geschält und ungesalzen 1 EL Pflanzenöl 600 g Schweineschulter, vom Metzger in etwa 3 mm feine Scheiben schneiden lassen schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitungszeit: 35 Min. (+ 30 Min. für die Dashi-Brühe) Pro Portion: 2400 kJI570 kcal

Miso, Zucker, Sake und Dashi-Brühe verrühren. Unter Rühren in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen - nicht kochen. Zum Schluss Sojasauce dazugeben, dann beiseite stellen. Weißkohl putzen, waschen und in etwa 3 mm feine Streifen schneiden. Bis zum Servieren in kaltes Wasser legen, damit er knackig bleibt. Gurke waschen und mit Salz einreiben. Salz abwaschen und mit einem Garniermesser längs ein Streifenmuster als Zierde in die Schale schneiden. Dann die Gurke schräg in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden. Tomate waschen und achteln, dabei Stielansatz entfernen. Erdnüsse in einer beschichteten Pfanne leicht rösten, dann grob hacken. Eine Pfanne erhitzen, Öl hinzugeben. Schweineschulter schwach salzen und pfeffern. Fleisch etwa 2 Min. bei mittlerer Hitze braten. Aus der Pfanne nehmen und mit der vorbereiteten Misosauce bestreichen. Haut der Tomatenachtel bis aufs Ende schälen. Abgetropften Weißkohl, Tomate und Gurke auf vier Tellern anrichten. Fleisch darauf legen und mit Erdnüssen bestreuen.
Getränk: Zu diesem Gericht passt Sake, aber auch ein japanisches Bier.
Info: Die Gurke erhält durch das Einreiben mit Salz eine intensivere Farbe, und die Schale wird gleichzeitig gesäubert.


Teriyakiente Kamo no Teriyaki

Zutaten für 4 Portionen: 400 g Entenbrustfilet mit Haut 2 dünne Stangen junger Lauch
4 EL Sake (japanischer Reiswein) 4 EL Mirin (süßer Reiswein) 2 gehäufte EL Zucker
70 ml japanische Sojasauce I EL Pflanzenöl zum Anbraten Salz nach belieben. Dekorativ geschnitzte Radieschen- und Möhrenscheiben zum Garnieren scharfer Senf.

Zubereitungszeit: 30 Min. Pro Portion: 1400 kJ/330 kcal

Entenhaut vorsichtig 3mal senkrecht zur Fleischfaser einschneiden. Lauch von welken grünen Blättern und Wurzeln befreien, waschen und in etwa 3 cm große Stücke schneiden. Fleisch mit der Hautseite nach unten in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei starker Hitze etwa 3 Min. braten, wenden und 1 weitere Min. braten. Aus der Pfanne nehmen und das Fett weggießen. Sake, Mirin und Zucker bei mittlerer Hitze in der Pfanne aufkochen. Dann die Ente dazugeben und die Pfanne mit einem Deckel verschließen. Nach etwa 2 Min. Sojasauce dazugeben und das Fleisch wenden. Die Sauce bei schwacher Hitze zugedeckt weiter einkochen lassen, bis sie nach etwa 3 Min. dickflüssig ist. Fleisch hin und wieder wenden. Sauce wegschütten. In einer zweiten Pfanne Porree in etwas Öl bei mittlerer Hitze 2-3 Min. braten und salzen. Radieschen waschen und dekorativ einschneiden, so dass z.B. Blüten entstehen. Fleisch in etwa 4 mm dünne Scheiben schneiden und auf Tellern mit Lauch und einem Klecks Senf servieren. Nach belieben mit Radieschen- und Möhrenscheiben garnieren.
Variante: Gekochte Ente 250 g Entenbrustfilet mit Haut in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden, salzen, pfeffern, in 2 EL Kartoffelmehl (Stärkemehl) wenden, dann etwa 1 Min. blanchieren (sprudelnd kochen). 100 ml Mirin und 50 ml Sojasauce aufkochen, Ente etwa 30 Sek. bei mittlerer Hitze „Medium“ kochen. Ente abtropfen lassen, die Sauce nochmals aufkochen. Ente mit der Sauce servieren.


Yakitori Hähnchenspieße

Zutaten für 4 Portionen: 400 g ausgelöstes Hähnchenschenkelfleisch 2 dünne Stangen Lauch 200 ml Geflügelfond (Fertigprodukt) 120 ml japanische Sojasauce 3 EL Zucker nach belieben: dekorativ geschnitzte Möhrenscheiben zum Garnieren außerdem: Bambusspieße

Zubereitungszeit: 30 Min. Pro Portion: 880 kJ/21 0 kcal

Holzkohlengrill oder den Tischgrill vor Schritt 3 vorheizen. Hähnchenfleisch in etwa 2 ½ cm große Würfel schneiden. Lauch von welken grünen Blättern und den Wurzeln befreien. jeweils in 8 gleich große Stücke schneiden. Bambusspieße einige Min. in Wasser einweichen. damit sie nachher beim grillen nicht verbrennen. Geflügelfond, Sojasauce und Zucker bei starker Hitze kurz aufkochen. 4 Pro Spieß 3 Stücke Hähnchenfleisch und 2 Stücke Lauch aufspießen, mit Hähnchenfleisch beginnen. Ganz eng stecken. Spieße in die Sauce tunken. abtropfen lassen und auf einem Holzkohle- oder Tischgrill 3-4 Min. von jeder Seite grillen. bis sie braun sind. (Im Notfall geht es auch in der Bratpfanne. in die portionsweise etwas Öl gegeben wird.) Während des Grillens Spieße immer wieder mit der Sauce bestreichen. Die Spieße dekorativ auf längliche Teller verteilen. nach Belieben mit Möhrenscheiben garnieren.
Getränk: Zu diesem Gericht passt ein kühles Bier am besten.
Tipp! Wer es gern scharf mag. sollte zu den Spießen die Gewürzmischung Shichimi Togarashi zum individuellen Nachwürzen reichen. Sie können auf diese Weise auch Gemüse. Fleisch. Innereien oder Meeresfrüchte garen. Die Spieße können auch auf einem gemeinsamen Teller serviert werden.


Teriyaki-Hähnchen Toriniku no Nabeteriyaki

Zutaten für 4 Portionen: 1 EL Pflanzenöl 3 Hähnchenbrustfilets (etwa 600 g) mit Haut 1 EL Sake (japanischer Reiswein) 4 EL japanische Sojasauce 4 EL Mirin (süßer Reiswein) 2 EL Zucker 160 g Weißkohl nach Belieben: fein geraspelte Möhren, Gurkenstückchen und Daikonkresse zum Garnieren

Zubereitungszeit: .30 Min. Pro Portion: 1000 kJ/240 kcal

Öl in einer Pfanne erhitzen. Hähnchenfilets mit der Hautseite nach unten hineinlegen und bei mittlerer Hitze anbraten. Fleisch nach etwa 5 Min. wenden. Pfanne mit einem Deckel verschließen und Hähnchen etwa 5 Min. knusprig braten. dabei zwischendurch die Pfanne immer mal wieder rütteln. Fleisch herausnehmen und das Öl weggießen. in der Pfanne Sake. Sojasauce. Mirin und Zucker aufkochen. Fleisch mit der Hautseite nach oben wieder hinzufügen und in der Sauce bei schwacher Hitze etwa 5 Min. gut durchziehen lassen. Weißkohl putzen und waschen und auf der Gemüsereibe fein raspeln.
Fleisch aus der Sauce nehmen, in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit Weißkohl dekoriert servieren. Nach Belieben noch mit geraspelten Möhren, Gurke- und Kresse garnieren.
Info: Der Name Teriyaki kommt von teri, was Glanz bedeutet, und yaki, was grillen heißt. Teriyaki ist eine sehr beliebte Zubereitungsmethode in Japan. Das Gericht heißt so, auch wenn das Hähnchen nicht auf dem Grill, sondern in der Pfanne zubereitet wird.


Soja-Mirin-Hähnchen Mushidori no Yogarashi Sosu Kaka

Zutaten für 4 Portionen: 400 g Hähnchenschenkel 3 EL japanische Sojasauce 2 EL Mirin (süßer Reiswein) 2 EL Sake (japanischer Reiswein) 1 EL Zucker 1 Scheibe frischer Ingwer (etwa 1 cm) 8 Blätter Eisbergsalat 1 kleines Stück Gurke 1 kleines Stück Möhre 2 TL scharfer Senf außerdem: Alufolie

Zubereitungszeit: 30 Min. Pro Portion: 640 kJ/150 kcal

Mit einem sehr scharfen Messer an den beiden Seiten des Knochens entlang schneiden. Nun lässt sich das Fleisch rundum auslösen. Die Haut des Hähnchenfleisches mit einer Gabel einstechen und die Hähnchenschenkel kurz in heißes Wasser tauchen. Danach abschrecken und abtropfen lassen. Einen Topf so großzügig mit Alufolie ausschlagen, dass man später ein Päckchen daraus machen kann. Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker darauf verrühren, Ingwer dazugeben, das Hähnchenfleisch mit der Hautseite nach unten hineinlegen und die Alufolie darüber verschließen. Den Topf mit einem Deckel verschließen und die Huhn-Soja-Mischung etwa 8 Min. bei starker Hitze zum Dampfen bringen. Sobald es zu dampfen beginnt. die Temperatur herunterschalten. Danach die Folie öffnen, das Fleisch wenden, Folie wieder verschließen und das Fleisch bei mittlerer Hitze nochmals etwa 8 Min. dämpfen lassen. Im Topf abkühlen lassen. Eisbergsalat waschen, abtropfen lassen und in feine Streifen schneiden. Gurkenstück fächerartig einschneiden. Möhre in dünne Stifte schneiden. Hähnchenfleisch aus der Alufolie nehmen und in dünne Scheiben schneiden. Sauce durch ein Sieb gießen und mit Senf verrühren. Fleisch portionsweise neben dem Eisbergsalat anrichten. Mit Gurkenfächer und Möhrenstreifen garnieren. Die Sauce kurz vor dem Servieren darüber gießen.
Getränk: Zu diesem Gericht passt japanischer grüner Tee am besten.
Variante: Gegrilltes Hähnchenfleisch Aus 2 EL japanischer Sojasauce, 2 EL Mirin (süßer Reiswein), 1 TL Sake (japanischer Reiswein). 1 EL Hühner- oder Dashi-Brühe I1 TL Zucker, 1 TL Su (Reisessig), 1 TL Zitronensaft und 1 TL gerösteten Sesam eine Marinade mischen. Hähnchenschenkel wie in Punkt 1 beschrieben vorbereiten und in der Marinade mindestens 3 Std. zugedeckt an einem kühlen Ort marinieren. Im Backofen (Mitte) be160° (Gas Stufe 1) etwa 15 Min. vor garen. Zwischendurch mit Sauce bestreichen. Dann auf dem Holzkohle- oder Tischgrill etwa 5 Min. von beiden Seiten grillen.


Marinierte Ente Kamoniku no Yakizuke
Vorspeise. Gut vorzubereiten

Zutaten für 4 Portionen: 250 g Entenbrustfilet mit Haut Salz schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen 2 dünne Stangen Lauch 100 ml Sake (japanischer Reiswein) 80 ml Mirin (süßer Reiswein) 100 ml japanische Sojasauce 1 EL Pflanzenöl nach belieben: dekorativ geschnitzte Möhrenscheiben zum Garnieren

Zubereitungszeit: 20 Min. (+ 2-12 Std. Marinieren) Pro Portion: 910 kJ/220 kcal

Entenbrustfilet salzen und pfeffern. Lauch von welken grünen Blättern und den Wurzeln befreien, waschen, in etwa 3 cm große Stücke schneiden und diese halbieren. Sake, Mirin und Sojasauce in einem Topf bei starker Hitze kurz aufkochen, dann abkühlen lassen. Pfanne mit Öl auswischen, Entenfilet darin bei mittlerer Hitze zunächst mit der Hautseite nach unten etwa 5 Min. anbraten, dann wenden. Nun weitere 5 Min. braten, bis das Fleisch außen knusprig und innen leicht rosa gebraten ist. Pfanne nochmals mit Öl auswischen und Lauch darin bei mittlerer Hitze etwa 30 Sek. Braten. Fleisch und Lauch etwa 15 Min. abkühlen lassen und in der vorbereiteten Sauce mindestens 2 Std. marinieren, am besten über Nacht zugedeckt im Kühlschrank einlegen. Fleisch und Lauch aus der Marinade nehmen. Fleisch in etwa ½ cm dicke Scheiben schneiden. Sauce durch ein Sieb geben. Fleisch auf 4 Teller verteilen, am Rand des Tellers Lauchstücke übereinander platzieren Ente mit Sauce übergießen und servieren. Nach belieben mit Möhrenscheibchen garnieren.
Tipp! Wenn Sie es weniger würzig wollen, können Sie auch bis zu 40 ml weniger Sojasauce nehmen.


Gekühltes Entrecôte Gyuniku no Tatakifu

Zutaten für 4 Portionen: 400 g Entrecôte 3 Knoblauchzehen1 walnußgroßes Stück frischer Ingwer 200 ml japanische Sojasauce 50 ml Sake (japanischer Reiswein) ½ Daikon (japanischer Rettich) ½ Salatgurke 1 EL Pflanzenöl außerdem: japanische Sojasauce und Wasabi (japanischer grüner Meerrettich) zum Dippen

Zubereitungszeit: 30 Min. (+ J Std. Marinieren + 1 Std. Ruhen) Pro Portion: 720 kJ/170 kcal

Entrecôte in etwa 3 cm breite Streifen schneiden. Knoblauch schälen, Ingwer schälen und auf einer Reibe fein reiben Ingwer, Sojasauce und Sake in einer Schüssel verrühren, Knoblauch dazu pressen Fleisch in der Mischung etwa 3 Std. zugedeckt im Kühlschrank marinieren. Rettich schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Scheiben wiederum in hauchdünne Fäden schneiden. Gurke gründlich waschen, längs halbieren und in feine Scheiben schneiden. 3 Eine Pfanne mit Öl auswischen, erhitzen und das Fleisch darin etwa 2 Min. rundum anbraten. Es darf innen noch fast roh sein. Fleisch kurz in eiskaltes Wasser tauchen, dann trocken tupfen. Fleisch Im Kühlschrank etwa 1 Std. kalt stellen, dann in etwa ½ cm dicke Scheiben schneiden. Fleisch auf Tellern fächerförmig anrichten. Rettich, Gurkenscheiben und eine Kugel Wasabi dazulegen. Sojasauce zum Dippen in einer separaten Schale servieren.


Gekochtes Rindfleisch Gyuniku no Yanagawafu

Zutaten für 4 Portionen: 1 kleine Schwarzwurzel 1 TL Su (Reisessig) 1 EL Mirin (süßer Reiswein} 200 ml Dashi-Brühe II 3 EL japanische Sojasauce 1  EL Zucker 250 g Entrecôte, vom Metzger in etwa 2 mm dünne Scheiben schneiden lassen 4 ganz frische Eier. 4 Shisoblätter nach belieben: dekorativ geschnitzte Möhrenscheiben zum Garnieren.

Zubereitungszeit: 30 Min. (+ 30 Min. für die Dashi-Brühe) Pro Portion: 1100 kJ/260 kcal

Backofen auf 75° (Gas Stufe 1 ) vorheizen. Schwarzwurzeln waschen, schälen und in etwa 3 mm dicke Scheiben schneiden. Dann in etwa 250 ml Essigwasser legen. damit sie hell werden. Mirin, Dashi-Brühe. Sojasauce und Zucker in einem Topf gut verrühren und zum Kochen bringen. Wenn die Mischung kocht. Fleischscheiben bei mittlerer Hitze 1-2 Min. hinzugeben bis sich die Fleischfarbe verändert hat. Fleisch herausnehmen und im Backofen warm stellen. Schwarzwurzeln ebenfalls in der Sauce etwa 20 Min. kochen. Zwischendurch etwas Wasser nachgießen. Wenn die Schwarzwurzeln weich sind. das Fleisch wieder hinzufügen und heiß werden lassen. Rindfleisch mit Schwarzwurzeln sehr heiß auf vier Teller verteilen. Eier verrühren. über das Fleisch gießen. Mit je 1 Shisoblatt und 4 Möhrenscheiben garnieren.
Tipp! Das Gericht schmeckt besonders gut, wenn Sie eine japanische Schwarzwurzel, Gobo genannt, verwenden


Frittierte Hähnchenschenkel Toriniku no Karaage

Zutaten für 4 Portionen: 600 g Hähnchenschenkel 4 EL Sake (japanischer Reiswein)
2 EL Mirin (süßer Reiswein) 2 EL japanische Sojasauce Reismehl zum Bestäuben
1 L Pflanzenöl zum Frittieren 2 unbehandelte Zitronen.

Zubereitungszeit: 30 Min. Pro Portion: 2800 kJ/670 kcal

Haut der Hähnchenschenkel einstechen. Mit einem sehr scharfen Messer an den beiden Seiten des Knochens entlang schneiden. Nun lässt sich das Fleisch rundum auslösen. Überflüssiges Fett entfernen. Das Fleisch in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Sake, Mirin und Sojasauce verrühren und das Fleisch darin etwa 15 Min. marinieren. Abtropfen lassen und mit Reismehl bestäuben. Überflüssiges Mehl abklopfen. In einem Topf Öl erhitzen. bis an einem hinein gehaltenen Holzstäbchen Bläschen emporsteigen. in der Fritteuse Öl auf 180° erhitzen. Hähnchenstücke darin in kleinen Mengen in etwa 2 Min. knusprig ausbacken. Vorsicht, Spritzgefahr! Öl abtropfen lassen, Hähnchenteile kurz auf Küchenpapier entfetten, dann servieren. Zitronen waschen, vierteln und dazu reichen.

Tipp! Wenn Sie es scharf mögen, können Sie mit Shichimi Togarashi nachwürzen. Sie können die Hähnchenschenkel auch warm oder lauwarm auf Salatblättern servieren.


 

Counter-Box.de

 HOME

   
 

Die Kochbücher

 

Webs

   

Themenseiten

   

Alle Fotos auf diesen Seiten sind vom Autor dieses Webs, wenn nicht anders angegeben

Aktualisiert am:

 14.01.2010 15:04 Uhr

 © Lay 2002 - 2010