Das Japanische Rezeptbuch

RezeptverzeichnisWorterklärungSuppenTofu und EiSalat und GemüseReisFleischFischDessert

 

Glossar

  • Agar-Agar: In Japan als Kanten bekannt. Wird aus der Rotalge Tengusa gewonnen und hauptsächlich für die Zubereitung von Gelees genommen. Es hat keine Kalorien und kann anstelle von Gelatine verwendet werden.


  • Aonori: Feine, leuchtend grüne Algennocken, die sich sehr gut zum Würzen und Garnieren eignen.


  • Austernpilze: muschelförmige, teilweise fast stiellose Pilze. Farbe blaugrau bis blaßbraun. Gibt es als Zuchtpilze ganzjährig. Sie verleihen Gerichten oft den letzten Schliff.


  • Azukibohnen: Kleine rote Bohnen, die hauptsächlich mit Zucker zu einer Bohnenpaste gekocht werden, die wieder die Grundlage für viele Japanische Süßigkeiten bildet.


  • Bambussprossen: Junge, noch nicht verholzte Schösslinge einer großen Bambusart. Wird in Asien sehr häufig in Gemüsegerichten verwendet. In Europa bekommt man sie hauptsächlich als Dosenware. es gibt sie aber auch frisch zu kaufen.


  • Bergpfeffer: Sansho


  • Bonito: Blaufisch oder Bonito ist ein großer Fisch aus der Thunfischfamilie, dessen Filets getrocknet und geschabt werden. Aus Bonito und Konbu wird Dashi, die Japanische Grundbrühe, hergestellt.


  • Chasoba: Mit grünem Tee gewürzte Soba-Nudeln.


  • Chinakohl: Hell- bis dunkelgrüner strunkloser Kohl. Kommt ursprünglich aus China und wird heute auch in Europa angebaut. Nach dem Kauf sollte er nicht lange gelagert werden. da er rasch verdirbt. In Japan Ist er sehr beliebt für Pfannen gerührtes und Eintöpfe. Er wird aber auch als Salat zubereitet.


  • Daikon: Japanischer Rettich. Länger und schmaler, aber nicht so scharf wie die europäischen Arten. Er wird insbesondere in ganz dünnen Streifen roh zu vielen Gerichten gereicht. Er soll bei der Verdauung von fettigen Speisen helfen. Falls Sie Ihn in asiatischen Spezialitätengeschäften nicht bekommen, können Sie ersatzweise auch milden Rettich verwenden.


  • Daikonkresse: Aus Daikon-Rettich werden Sprossen gezogen. Mit der Kresse würzt man Suppen oder nimmt sie als Garnierung.


  • Dashi: Japanische Grundbrühe, die aus Konbu und Bonitoflocken hergestellt wird. Man unterscheidet zwei Arten: Ichiban-Dashi-(Dashi I) und Niban-Dashi (Dashi) .Für letztere werden der Konbu-Seetang und ein Teil der Bonitoflocken aus der ersten Brühe nochmals verwertet.


  • Enokitake-Pilze: Dünne, langstielige, weißliche Pilzsorte. Die Kappen der Pilze haben einen Durchmesser von nur etwa 5 mm. Die Pilze werden in Eintopfgerichten oder auch Suklyakl gekocht. Es gibt sie in Spezialitätengeschäften.


  • Fugu: In Eierstock, Haut und Muskeln und vor allem in der Leber des Fisches sitzt ein tödliches Gift, gegen das es kein Gegenmittel gibt. Deshalb müssen Fugu-Köche eine spezielle Lizenz haben, die garantiert, dass sie sich mit dem Tranchieren des Fisches ganz genau auskennen. Fugu gilt als ganz besondere Delikatesse. Der kaiserlichen Familie jedoch darf er - um jegliche Gefahr auszuschalten - nicht vorgesetzt werden.


  • Gingkonüsse: Spezielle Nußsorte, die schon gekocht angeboten wird. Sie Ist eine wichtige Zutat.

  • Gobo: Japanische Schwarzwurzel. Sie Ist etwas härter als europäische Schwarzwurzeln.

  • Gohan: Reis.


  • Hana Katsno: Getrocknete und gehobelte Bonitoflocken. Sie werden zur Herstellung für Dashi-Brühe und zum Würzen verwendet.


  • Harusame: Japanische Glasnudeln, die aus Mungobohnen hergestellt und z.B. beim Sukiyaki gegessen werden. Die Kochzelt in salzlosem Wasser beträgt etwa 5 Min.


  • Hijiki: Längliche schwarze Seetangart. Verfünffacht das Volumen beim Kochen. Hijiki wird separat oder mit Gemüsegerichten zubereitet.


  • Ingwer: Er wird in vielen Variationen eingesetzt. Frisch gerieben in Saucen, in Scheiben geschnitten und eingelegt u.a. für Sushi. Frische Wurzelknollen können im Kühlschrank etwa zwei Wochen aufbewahrt werden.


  • »Itadakimasu«: Das Ist eine Formel, die man zu Beginn des Essens sagt. Es bedeutet soviel wie »Ich nehme«. Am Ende der Mahlzeit sagt man: "Gochiso sama", das heißt „Das Essen, das wir bekommen haben, war köstlich und reichhaltig.“


  • Kabocha/Kürbis: Japanischer Kürbis ist außen dunkelgrün mit gelben Flecken. Er Ist normalerweise nicht größer als 10 cm hoch und 15 cm Im Durchmesser. Es ist ein typisches Wintergemüse, das für Tempura verwendet, im Ofen gebacken oder mit Schale gekocht wird.


  • Kanpai: Bedeutet soviel wie "Zum Wohle!"


  • Kartoffelyam: Yam-Knollen sind länglich und glatt, sie werden geschält und wie Kartoffeln gekocht. Ihr Geschmack ähnelt der Kartoffel. Ist aber nicht so aromatisch.


  • Klebreis-Mochigome: Süßer Reis. der fast 100% Stärke enthält. Er wird für die Zubereitung von Reiskuchen und Süßigkeiten verwendet.


  • Kobe-Beef: Das beste japanische Rindfleisch kommt aus der Stadt Kobe. Es kommt von Kühen. die mit Getreide und Bier gemästet und mit Öl oder Sake massiert werden. Dadurch dringt das Fett in das magere Fleisch ein und es erhält seine schöne Marmorierung. Je stärker die Marmorierung. um so höher der Preis.


  • Konbu: Braunalge, in Europa auch als Kelp bekannt. Sie wird für die Dashi-Herstellung benötigt.


  • Konnyaku: Geleeartige Masse, die aus der Wurzelstärke der Aronstabknolle/ Pfeilwurzel hergestellt wird. Sie ist verdauungsanregend. hat kaum Kalorien und wird z.B. für Suppen. Gemüsetöpfe und zur Herstellung von Shirataki-Nudeln verwendet.


  • Lotuswurzel: Die Wurzel der Lotuspflanze sieht besonders dekorativ in Gemüsegerichten aus. da das cremefarbene Fleisch eine interessante Lochmusterung hat. Sie hat keinen besonderen Eigengeschmack. Ist jedoch sehr knackig. in Spezialitätengeschäften Ist sie als Tiefkühlprodukt. Dosenware oder ganz selten auch frisch zu kaufen.


  • Makisu: Spezielle Bambusmatten, die das Aufrollen von Sushi erleichtern.


  • Matcha: Stark bitter schmeckender grüner Pulvertee, der für die Teezeremonie verwendet wird.


  • Mirin: fermentierter süßer Reiswein, der ausschließlich zum Kochen dient.


  • Miso: Sojabohnenpaste. Sie Ist eine Grundlage für Suppen und Saucen.


  • Mochi: Auch Kiri Mochi genannt, sind japanische Reiskuchen, die Sie als Fertigprodukt in Spezialitätengeschäften bekommen.


  • Mitsuba: dreiblättrige Petersilienart. Der Geschmack liegt zwischen europäischer Petersilie und Sellerie. Sie gibt vielen Suppen. gekochten Speisen oder auch Salaten eine herzhafte Note.


  • Mugicha: Gerösteter Gerstentee, in Japan wird er Im Sommer als Erfrischungsgetränk kalt getrunken.


  • Nameko: Spezieller japanischer. Pilz, der mit dem Butterpilz verwandt ist. in Europa gibt es Ihn nur als Dosenware. Ersatzweise kann man Shiitake-Pilze nehmen.


  • Nashi: Auch als japanische Birne (Apfel-Birne) bekannt. Nashi sind runde, an Äpfel erinnernde Früchte, die es in asiatischen Spezialitätengeschäften oder neuerdings auch in Gemüsegeschäften gibt.


  • Nori: Nori-Seetang wird hauptsächlich für Sushirollen benutzt. Die Farbe Ist dunkelgrün oder dunkelbraun. Er sieht aus wie transparentes Papier.


  • Ogura An: Gekochte japanische Azukibohnen in Dosen. Sie werden meist gekauft. wenn es schnell gehen muss.


  • Owan: Japanische Suppenschüssel mit Deckel. Sie sind aus lackiertem Holz oder Kunststoff.

  • Reis: Hauptnahrungsmittel Japans. Zur Hauptspeise wird Immer eine Schale Reis serviert.


  • Sake: Japanischer Reiswein. Er wird warm oder kalt getrunken. Neben Tee Ist er das Hauptgetränk zum Essen.


  • Sansho: Ist der Name einer Japanischen stachligen Esche, die oft auch als Pfefferbaum bezeichnet wird, obwohl sie nicht mit dem Pfeffer verwandt Ist. Die frischen Blätter werden als Garnierung für Suppen verwendet. Leider sind sie in Europa nur schwer erhältlich. Das leicht scharfe Aroma der Blätter hat auch der Sansho-Pfeffer, die getrockneten und pulverisierten Außenhüllen der Sansho-Samen. Den Pfeffer gibt es in Spezialitätengeschäften zu kaufen.


  • Sashimi: Roher Fisch, der in Scheiben geschnitten mit Rettich und Wasabi serviert wird. Man nimmt ein wenig Wasabi auf das Fischstück und taucht es in Sojasauce ein. Wenn Sie Sashimi noch nicht ausprobiert haben, versuchen Sie's am besten zuerst mit Lachs und Thunfisch.


  • Sesam: Es gibt schwarzen und weißen Sesam in der japanischen Küche. Oft wird er geröstet (es gibt Ihn auch schon als Fertigprodukt). Vielfach wird in einem Mörser aus dem Samen Sesampaste gemacht. Sesampaste gibt es auch als Fertigprodukt in Spezialitätengeschäften.


  • Sesamöl: Stark nach Nuss schmeckendes Öl. Basisöl der japanischen Küche, mit dem gekocht, sautiert und frittiert wird.


  • Shichimi Togarashi: Auf Chilibasis aufbauende Pfeffergewürzmischung. Sie ist recht scharf und wird gern über Gegrilltes gestreut.


  • Shiitake-Pilze: Beliebter asiatischer Speisepilz. Es gibt ihn frisch oder getrocknet. Die getrockneten Pilze haben ein stärkeres Aroma und werden deshalb in manchen Gerichten den frischen vorgezogen.


  • Shirataki: Aus Konnyaku hergestellte Nudelsorte, die für Sukiyaki verwendet wird. Die Kochzeit beträgt etwa 2 Min. Ersatzweise kann man Glasnudeln nehmen.


  • Shiso: Schwarznessel. Die aromatische Pflanze wird in Japan seit Jahrhunderten als Gewürz-, Hell-, Öl- und Zierpflanze kultiviert. Ihre Blätter erinnern an Zitronenmelisse oder Pfefferminze. Sie werden ganz oder in Stücken zum Würzen genommen. in asiatischen Spezialitätengeschäften gibt es sie manchmal frisch zu kaufen, aber sie sind sehr teuer. Als Ersatz eignet sich Zitronenmelisse.


  • Shungiku: Auch Salatchrysantheme genannt, sieht ähnlich wie das Grün von jungen Chrysanthemen aus. in asiatischen Spezialitätengeschäften kann man es frisch kaufen. Es wird für Sukiyaki sowie klare Suppen und Misosuppen verwendet. Sein Geschmack erinnert etwas an frischen Blattspinat.


  • Soba: Braune Nudeln, die aus Buchweizenmehl hergestellt werden. Die Kochzelt in salzlosem Wasser beträgt etwa 10 Min.


  • Sojabohnen: Beliebte Hülsenfrüchte in Asien. Viele Produkte, z.B. Sojasauce oder Tofu, werden daraus hergestellt. Sie schmecken aber auch als Gemüse sehr gut.


  • Sojasauce: Japanische Sojasauce wird aus Sojabohnen, Weizen, Meersalz und Wasser in etwa 6 Monaten gebraut. Sie ist dünnflüssig, hat ein volles Aroma und eine rehbraune Farbe. Sie wird zum Kochen genommen oder als Dip verwendet.


  • Su: Säuerungsmittel, das aus Reis gewonnen wird. Es ist ein milder Essig, der u.a. auch unter Sushireis gemischt wird.


  • Sukiyaki: Berühmtes Rindfleischgericht, das am Tisch gekocht wird. Man gart Rindfleisch, Tofu, Lauch, Glasnudeln, Shiitake-Pilze etc. in einer speziellen Brühe und tunkt sie vor dem Essen in rohes Ei.


  • Suribashi: Japanischer Mörser. Eine innen angerauhte Steingutschale mit Holzstößel.


  • Surimi: gepreßtes Fischfleisch, das es in den Fischabteilungen großer Geschäfte oder beim Fischhändler zu kaufen gibt. Teilweise wird es auch als Crabmeat bezeichnet, hier wird dann ein kleiner Anteil Krabbenfleisch mit verarbeitet.


  • Sushi: Berühmte japanische Reishäppchen. Mit Essig gesäuerter Reis wird mit ein wenig Wasabi bestrichen und mit rohem Fisch belegt. Sushis , werden immer als Hauptspeise gegessen. Sie werden vor dem Essen in Sojasauce gedippt. Es gibt unzählige Varianten.


  • Tempura: Gemüse und Fisch werden mit Teig paniert und in Öl frittiert, dazu werden Dipsaucen gereicht.


  • Teriyaki: Würzsauce, die auf Sojasaucenbasis mit Wein und Gewürzen hergestellt wird. Mit ihr kann man Fleisch und Fisch marinieren.


  • Tofu: Aus Sojamilch gewonnene feste Sojaspeise. Lässt sich kochen. braten, grillen oder als Dessert verarbeiten. Tofu ist in Asien ein wichtiger Eiweißlieferant.


  • Udon: Weiße. dicke Nudeln aus Weizenmehl. Die Kochzeit beträgt etwa 10 Min. Da die Nudeln selbst schon salzig sind. braucht man kein Salz ins Kochwasser zu geben.


  • Umeboshi: in Salz eingelegte. grüne japanische Pflaume. Wird mit gegart oder roh gegessen. Sie soll entschlackend wirken und wird deshalb oft zum Frühstück gereicht.


  • Wakame: Braunalge. die vor allem in Suppen und Salaten eingesetzt wird.


  • Wasabi: Grüner japanischer Meerrettich. Er ist sehr scharf. Es gibt ihn als Pulver oder Paste. Er wird für Sushi und Sashimi verwendet.


  • Yakitori: Grillspieße mit Huhn. Die Spieße werden nach dem Grillen in eine auf Sojasauce basierende Sauce getaucht und über Holzkohle gegrillt.


  • Yam: Als Yam werden in den Tropen und Subtropen eine Reihe Knollen bildender Dioscorea-Arten bezeichnet. Yam Ist wegen ihrer Stärke und klebereichen Knollen die "Kartoffel« der Tropischen Länder > Kartoffelyam.


  • Yuzu: Spezielle japanische Zitronensorte, vom Geschmack her ähnlich wie Limetten.


 

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Aktualisiert am:

 14.01.2010 15:04 Uhr

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